Download aller Dokumente

 

Liebe Leser,
ich habe ein Dokument erstellt und
dieses gibt es mit gleichem Text mehrfach.

Besucher

0529429
HeuteHeute128
GesternGestern162
Diese WocheDiese Woche625
Dieser MonatDieser Monat2048
Zurzeit online: 13

Wie halte ich Enttäuschungen so klein wie möglich - im neuen Lebensabschnitt - Zufriedenheit und Lebensglück erarbeiten

Horst/Peter Pakert  Die Suchtkrankheit oder Seelenkrankheit  1995/2019

Es gibt genügend viele unzufriedene Menschen, weil sie sich nicht richtig kennen, weil sie nicht richtig informiert wurden, weil sie zu viel Unrecht bereits kurz nach ihrer Beseelung erleben mussten, weil das Unrecht bis heute nicht aufgehört hat.

Unrecht, Übertreibungen sind alltäglich beziehungsweise normal geworden.

Das gegenseitige Verstehen fällt immer schwerer.

Unsere kranke Gesellschaft macht es möglich, dass so viele Menschen hilflos sind und Hilfe von außen brauchen.

Oder jeder versucht es für sich allein, sich selbst zu helfen und scheitert.

Somit wird die Hilflosigkeit noch größer.

Wollen Menschen ernsthaft das bisherige Leben ändern, ist das heute möglich!

Jeder Mensch hat das Recht auf richtiges Wissen, um durch sich selbst, mit anderen oder irgendwelchen Dingen zufrieden und innerlich gefestigt, mit überwiegend Freude sein Leben zu leben.

- "Wenn ich das eine will, ich das andere muss!" -

Entweder ich lebe weiter mit der bisherigen Legalität, der Normalität, so wie sie heute ist, oder ich lebe mit mir, mit meiner Seele, dem Bewusstsein authentischer, richtiger, gesünder, vernünftiger und gerechter.

In einem Leben mit Kenntnissen zu mir, zu meiner Seele und wie meine Seele wirklich funktioniert.

- Nur dann kann ich das Beste aus einem Leben machen!-

Die Leben spendende, die Leben bestimmende Seele ist mehr als der Mensch in seiner Ignoranz, mit seiner Selbstüberschätzung, mit dem falschen Vorteilsdenken, mit der Unrühmlichkeit der gesamten Menschheit, bisher mit der Seele gemacht hat, bisher aus der Seele gemacht hat.

Neu über Suchtkrankheiten in der heutigen Zeit nachzudenken lohnt sich, zumal fast alle Ansätze zur Behandlung einer Suchtkrankheit oder Seelenkrankheit für die heutige Zeit falsch sind.

Diese Homepages sind ein richtiger Anfang, sind der erste Schritt, dass Menschen neu über sich mit ihrer Seele nachdenken.

Denken kann in der Seele eines Menschen nur das Bewusstsein.

Der menschliche Körper, das Gehirn, Teile des Gehirns, bezieht das Bewusstsein mit ein; "so" kann sich der Mensch mit seiner Seele zu einem gewissen Teil bewusst erleben.

Zwangskrankheiten = Übertreibungskrankheiten = Suchtkrankheiten verlieren ihre Bedeutung, wenn der Mensch sich mit seiner Seele, seinem Bewusstsein richtiger kennenlernt und seine Vergangenheit umbewertet.

Durch gütigeres, richtigeres und gerechteres Erfüllen der Bedürfnisse der Seele und des Körpers sind die Übertreibungskrankheiten und die Bewusstseinskrankheit in der Seele mit dem Körper überflüssig geworden.

Jeder Suchtkranke hat die richtige Beziehung zu sich verloren, also kann er die richtige Beziehung zu anderen nicht haben.

Der Suchtkranke muss die richtige Beziehung erlernen oder er muss kundlich werden, wissend werden in den richtigen Beziehungen.

Dazu muss es die richtige Beziehungskunde in der Lebensschule geben.

Seit 30 Jahren haben viele tausend Menschen davon profitiert, ihr neues Wissen zu leben. Sie haben gelernt ihre Suchtkrankheiten (= Zwangskrankheiten) zu bewältigen, diese Krankheiten zum Stillstand zu bringen und dauerhaft zu einem Leben mit mehr Arbeitsfähigkeit, Einfallsreichtum, Güte und Zufriedenheit für sich zu finden.

Vielen Menschen ist vieles gemeinsam gelungen, was sie vorher für unmöglich hielten. In dieser Ansicht wurden sie bestärkt.

Zu dieser Ansicht sind sie durch die Legalität gekommen.

"Krank durch die Normalität."

Sie haben in ihrer Unikattherapie gelernt, ihr eigenes Leben in eigener Verantwortung gerechter, zufriedener, richtiger und vernünftiger zu gestalten.

In meiner neuen Lebensschule - im Institut für Naturheilkunde mit der privaten Suchtberatungsstelle von Peter Pakert in Hannover - lerne ich in einer Unikattherapie nicht nur die feststehenden Gesetzmäßigkeiten zur Seele, sondern zuerst lerne ich das Leben eines erwachsenen Menschen mit seiner Seele.

Dazu kommt das Grundlagenwissen, das in Verbindung mit der Seele, mit dem Bewusstsein zur richtigen Funktionsweise der Seele und zur Auswertung der eigenen Vergangenheit führt.

Dadurch steigt das Selbstwertgefühl, die Eigenverantwortlichkeit, das Selbstbewusstsein usw.

Der frühere Angst machende Minderwertigkeitskomplex, der teilweise mit dem blind sein zum eigenen Leben anders gedeutet wurde, - die anderen haben Schuld usw. - wird durch Freude, durch Zufriedenheit, heute richtiger gehandelt zu haben, ersetzt.

Meine Therapie ist auch deshalb so spannend für mich, weil ich nicht nur Grundlagen zum Verstehen vieler Dinge bekam, sondern auch so viele verschiedene Sichtweisen, die es mir wiederum ermöglichten, daraus frei wählen zu dürfen, welche diese Überlegungen als Sichtweisen mir sympathisch oder unsympathisch waren.

So entstand im Laufe der Zeit meine eigene Meinung, meine neue Wahrheit, zu mir selbst, zu meiner Umwelt und zu den vielen Suchtkrankheiten.

Auf den folgenden Seiten werden Informationen veröffentlicht, die - richtig angewendet - jedem Menschen helfen können, ein besseres, zufriedeneres und gerechteres Leben - in eigener Verantwortlichkeit - führen zu können als er es bisher geführt hat.

Folgende Informationen gab mir mein Therapeut Peter:

Wie halte ich Enttäuschungen so klein wie möglich?

Indem ich realistisch verstehen lerne und mich im Privatleben auf Wünsche beschränke.

Voraussetzung für eine Enttäuschung ist, dass ich vorher eine gewisse Erwartung hatte

Ich erwarte: ist eine Forderung - ein Anspruch (ist einklagbar z.B. im Geschäftsleben)

Beispiele dafür:

a.) Ich erwarte von dir, dass wir uns morgen sehen,

dass du pünktlich bist,

dass du mich liebst,

dass du mir Kinder schenkst und so weiter.

b.) So einer Werbung, die eine Forderung ist, wird kaum jemand nachgeben.

- Die aufkommende Liebe nimmt wieder ab,

- die Erwartungshaltung und das Forderungsgebaren sind abstoßend,

- die Enttäuschung ist sehr groß, wenn so einer Werbung/Forderung nicht entsprochen wird.

Ich hoffe: ist eine kleine Erwartung, also auch eine kleine Forderung, die nicht immer einklagbar ist.

a.) Wenn ich hoffe, ist es eine kleine Erwartung.

Es ist auch eine kleine Enttäuschung, wenn es sich nicht erfüllt.

b.) Hoffnung macht Mut, und diese Hoffnung gibt mir Lebenskraft.

Hoffnung macht auch erfinderisch und kreativ.

Eine neue Lebensgestaltung kann beginnen.

Ich wünsche: ist eine Aufforderung, der nicht unbedingt Folge geleistet werden muss.

Es wäre aber schön, wenn mir meine Wünsche erfüllt würden.

Dann ist es eine Freude für mich, und Freuden verlängern mein Leben.

a.) Ich wünsche mir, dass du lieb zu mir bist oder

dass du morgen zur Verabredung kommst oder

du morgen zu Verabredung kommst oder

dass du diese oder jene Aufgaben für mich erfüllst.

Solchen Wünschen wird meistens entsprochen.

Das heißt, sie werden mir erfüllt, und ich freue mich darüber.

Freue ich mich, freut sich der andere auch.

Hoffnung und Lebensfreude entstehen.

b.) Meistens kommt dann auch ein "Danke, dass du die Aufgaben erfüllt hast".

Das heißt Anerkennung, und das ist die Erfüllung eines Grundbedürfnisses.

Wie halte ich also Enttäuschungen so gering wie möglich?

Als Beispiel nehme ich die Werbung um eine Frau oder um einen Mann.

Als erstes sage ich dazu:

Ich kann nur ganz groß enttäuscht sein, wenn ich eine bestimmte Erwartung hatte.

Wenn in mir die Überzeugung entstanden ist:

Ich erwarte, dass sich das oder jenes erfüllt.

Wenn ich erwarte, dass mir zum Beispiel die Werbung um eine Frau gelingt, das heißt, ich erwarte, dass die Werbung erfolgreich ist.

Dann bin ich maßlos enttäuscht, wenn ich einen "Korb" bekomme, wenn ich eine Absage bekomme, wenn ich einfach stehengelassen werde und dafür dann keine vernünftige Erklärung finde.

Solche Erwartungen kann ich nur haben, wenn ich ausschließlich an mich denke.

Berücksichtige ich den anderen Menschen auch mit seinen Rechten, können bei mir keine Erwartungen, sondern nur Wünsche entstehen.

Habe ich aber eine Erwartung geht es weiter.

Die Enttäuschung entsteht und zwar durch die große Erwartungshaltung.

Denn ich habe zum Beispiel gesagt:

Pass mal auf, ich erwarte von dir, dass wir uns morgen sehen.

Ich erwarte von dir, dass du pünktlich bist.

Ich erwarte von dir, dass du mich liebst.

Viele Erwartungen auf einmal an dieselbe Person.

Dies kann aber noch weitergehen.

Später erwarte ich von dir, dass du mir Kinder schenkst und der vielen Dinge mehr.

Wer soll die Klammerungsversuche aushalten?

Wer so viele Erwartungen hat denkt im Privatleben berufsmäßig, und ein berufsmäßiges Denken ist hier nicht nur fehl am Platz, sondern nur sträflich, weil derjenige mit Sicherheit "hörigkeitskrank" ist.

Er will um jeden Preis durch und über andere Menschen leben und dabei auch noch zufrieden werden.

Dabei bemerkt er nicht richtig, dass er sich vernachlässigt, denn nur er kann sich die richtige Anerkennung geben, deshalb sollte er sich lieber etwas wünschen.

Gelingt es ihm nicht, über Forderungen zufrieden zu werden, sind die anderen schuld.

Das ist die einfachste Form, um von seiner Suchtkrankheit abzulenken!

(Wie kommt es zur eigenen Hörigkeit?

Das Tagebewusstsein oder das Unterbewusstsein steuern und lenken den Körper über das Gehirn, ungesund oder schädigend, so dass es zu einer dauerhaften, chronischen, seelischen Krankheit, der Suchtkrankheit = Hörigkeit, kommen wird.

Behandele ich die Hörigkeit richtig, werden - wie nebenbei - alle anderen Suchtkrankheiten gleich mitbehandelt.

Die vielen körperlichen Krankheiten, die durch die Suchtkrankheit möglich sind, erwähne ich an dieser Stelle nicht. Ich bin aber der Meinung, dass die meisten körperlichen Krankheiten mit der Seele als Katalysator zu tun haben.

Dazu gehören natürlich nicht die Erbkrankheiten.

Die Seele ist aber in den meisten Fällen für körperliche Krankheiten verantwortlich.

Das suchtkranke Verhalten oder die Suchtkrankheit selbst ist immer der Versuch, sich selbst zu helfen.

Da wir bei diesen Versuchen die Übersicht verlieren, was wirklich richtiger und gesünder für uns wäre, schließt sich der Kreislauf des suchtkranken Verhaltens.

Eine manifeste Suchtkrankheit hat sich schleichend - von uns unbemerkt - ergeben.

Wer sich also kurzfristig hörig - das heißt krank -, verhält, weil es ihm ein Bedürfnis ist und er es als normal ansieht, hat über einen bestimmten, für ihn eigenen Zeitraum "gute" Aussichten, dauerhaft krank - das heißt suchtkrank - zu werden.

Somit hat sich eine manifeste Hörigkeit als Suchtkrankheit festgesetzt.

Die Disposition zu dieser Krankheit bricht leider schon im Kindesalter oder Jugendalter sehr häufig aus.

Erziehungsfehler und Verständigungsschwierigkeiten sind die Ursache dafür.

Eine Hörigkeit ist noch keine manifeste, chronische Krankheit, aber krankhaftes Verhalten und krankhaftes Verhalten ist eine kurzfristige Krankheit und kurzfristige Krankheiten führen zu chronischen Krankheiten, wenn sie nicht zum Stillstand gebracht werden.)

Erwartungshaltungen und Schuldzuweisungen liegen dicht beieinander.

Die Unzufriedenheit ist ihm sicher, weil Enttäuschungen als Vernachlässigungen nicht ausbleiben.

Nicht jedes Mal wird dies so direkt ausgesprochen, sondern die Stimmlage, die Körperhaltung und die Mimik bringen das sehr oft zum Ausdruck.

Beziehe ich es auf mich, dann habe ich es vielleicht nur einmal so gesagt und alles andere, was ich so als lockeres Gespräch betrachtet habe, hat mein Gegenüber, meine neue Freundin oder der neue Freund, wenn wir von der Zukunft oder wie es weitergehen kann gesprochen haben, als Erwartung von meiner Seite aufgefasst.

Der andere reagiert selbstverständlich nach seiner Rechtsauffassung.

Meistens kommt zurecht eine entschiedene Absage.

Also finde ich so keinen geeigneten, liebevollen Partner.

Oder ich muss mein Verhalten in Bezug auf die Werbung eines Partners ändern.

Die neue Freundin, der neue Freund haben dann bei sich überprüft:

Kann und will ich dieser Erwartung gerecht werden?

Mit Sicherheit entsteht ein "Nein".

Sie sagen sich: "Wenn er oder sie jetzt schon so viel erwartet, was erwartet der Mensch dann von mir, wenn wir erstmal verheiratet sind?"

Denn er deutet von sich aus diese Erwartungshaltung richtig und wird richtig, in seinem Sinne, reagieren. Eine Absage ist sicher.

Viele Menschen deuten diese Erwartungshaltung im Privatleben von anderen Menschen als unzutreffend, sie können es sich nur manchmal nicht richtig erklären. "Verständigungsschwierigkeiten"

Sie verstehen nicht, dass hinter solchen Forderungen ein berufliches Denken steht.

Sie schützen sich durch "mit dem will ich nichts mehr zu tun haben".

Sie schützen sich dadurch, dass sie eine Absage erteilen.

Sie schützen sich dadurch, indem sie einfach "nein" sagen. Das war`s!

Leider gibt es zu viele Menschen, die nur an sich denken.

Sie schieben vielfach den Beruf vor, vernachlässigen sich und andere dabei.

Also wieder die bekannte eigene Hörigkeit.

"Verständigungsschwierigkeiten".

Durch andere, über andere leben wollen und sich selbst dabei vernachlässigen.

Sie können sich das aber selbst nicht richtig erklären.

Sie haben es nicht richtig gelernt.

Deshalb denken sie, dass sie ein Recht auf diese Forderungen haben, weil es ja so viele Menschen auch machen.

Eine vielfache Bezeichnung dafür ist:

die Karriere, Mann oder Frau oder berufsmäßiges Denken.

Diese Menschen sollten so ehrlich sein und sich nicht fest binden oder sogar Kinder haben zu wollen.

Die Betroffenen, die Betrogenen fühlen sich nicht mit ihrer Persönlichkeit ernstgenommen.

Bei ihnen ist Abneigung entstanden. Die Liebe schwindet.

Abneigung entsteht aus dem Gefühl heraus, da stimmt etwas nicht. Recht haben sie.

Könnten sie es richtiger deuten, würden sie es sicherlich dem anderen sagen.

Hört so ein Mensch das öfter, wird er denken, da muss etwas dran sein, und die Chance, dass er sich beraten lässt, erhöht sich. Sonst ist er immer auf der Suche nach einem Schuldigen und seine Hörigkeit hört nicht auf.

Was da nicht stimmt, ist sicher die Ausdrucksweise, die Form, die Haltung, die Mimik gewesen, die ausgedrückt hat:

Ich erwarte von dir, dass du das und das erfüllst.

Dieser Mensch hat gespürt; diese Erwartung, die der andere hat, wenn ich sie nicht erfülle, gibt eine große Enttäuschung für mich.

Er hat aber sicherlich auch gedacht, mein Partner ändert sich noch, mit meiner großen Liebe bekomme ich das schon hin.

Spätestens nach dem ersten Kind wird dieser Mensch erkennen, dass er den anderen nicht ändern kann, oder er versucht es nochmal über ein zweites Kind.

Enttäuschung bedeutet Ärger.

Enttäuschung bedeutet Niedergeschlagenheit, das heißt es muss dann wieder Trost gespendet werden.

Oder man muss, um den anderen nicht zu enttäuschen, gegen seine eigene Überzeugung, gegen den eigenen Willen und die eigenen Vorstellungen etwas tun, was man durchaus nicht möchte.

Und das ist der Anfang vom Ende!

Eine Hörigkeit bei dem Angehörigen entsteht durch die Schulung des Suchtkranken wiederum wegen der Verständigungsschwierigkeiten.

Also sagt der Mensch auf lange Sicht, der spürt, da wird etwas von mir erwartet, was für mich zu schwierig ist: "Nein, das kann ich nicht erfüllen".

Nur dadurch kann der Angehörige eine Hörigkeit bei sich verhindern.

Denn im Prinzip ist eine Erwartung immer eine Forderung oder ein einklagbarer Anspruch, also berufliches Denken.

Diese Forderungen haben aber nur im Berufsleben eine legale Gültigkeit.

Wenn ich mir etwas kaufe, dann erwartet der Verkäufer, dass ich dafür bezahle.

Wenn ich mir etwas kaufe und nicht bezahle, ist es kein Kauf, sondern Diebstahl.

Ich entwende fremdes Eigentum.

Diesen Satz sollte sich jeder für das Privatleben merken, denn fordere ich etwas im Privatleben, greife ich in die Rechte des anderen ein und fordere oder versuche fremdes Eigentum, also das Recht des anderen, zu entwenden.

Dagegen sich zu wehren ist ein Muss!

Der Verkäufer hat den Anspruch darauf, wenn ich etwas mitnehme, dass es auch bezahlt wird. Er erwartet das einfach, weil es ein geschriebenes Gesetz ist.

Wenn diese Erwartung nicht erfüllt wird, ist es eine einklagbare Forderung.

Leider muss ich sagen, hat sich diese Erwartungshaltung und im Privatleben unter den Menschen ziemlich verbreitet. Sie fordern von anderen oder von sich zu viel.

So entstehen durch Übertreibungen Suchtkrankheiten und diese heißen Hörigkeiten!

Viele Menschen drücken sich so aus:

Ich erwarte von dir dies und das.

Ich erwarte von dir, dass du das erfüllst, dass du gehorsam bist, dass du pünktlich nach Hause kommst, dass du deine Arbeit machst und der vielen Dinge mehr.

Gerade in einer Ehe oder in einer festen Beziehung werden solche Erwartungen als verbrieftes Recht angesehen. Es kommt unnötigerweise zum Streit, der irgendwann in einer manifesten Suchtkrankheit beider endet.

Oder das Paar trennt sich im Streit, oder beides passiert und keiner weiß hinterher, wie und wodurch es mal angefangen hat.

Im Anfangsstadium, auf das ich immer wieder zu sprechen komme, sieht es mehr nach gefühlsmäßigen Handlungen aus.

Innerlich verspürt der Mensch, von dem etwas erwartet wird:

Das, was von mir erwartet wird, ist eine Forderung, und eine Forderung ist eine einklagbare Sache.

Er überprüft also: Hat der andere das Recht, bei mir etwas zu fordern oder einzuklagen, wenn ich diese Anforderung nicht erfülle?

Oder er macht ihm dieses Unrecht gleich streitig und sagt:

"Du hast eine Forderung aufgestellt, zu der du gar nicht berechtigt bist.

Hättest du dich anders ausgedrückt, zum Beispiel im Form einer Hoffnung, indem du einen Wunsch geäußert hättest, dann hätte ich noch überlegt, ob ich dieser kleinen Forderung oder dem Wunsch entspreche, ob ich diesem nachgebe.

Aber so brauche ich nicht lange zu überlegen und sage hiermit: Nein.

Dies ist eine gesunde Entscheidung.

Meine Liebe zu dir hätte mir und dir dabei geholfen, zum Ziel deiner Wünsche zu kommen. Aber falsche Rücksichtnahme habe ich nicht gelernt.

Denn eine Hoffnung zu äußern, ist zwar auch eine Forderung, aber ganz klein.

Wenn ich diese Erwartung nicht erfülle, entsteht zwar auch eine Enttäuschung bei dir und bei mir, aber lieber klein enttäuscht sein, als auf längere Sicht groß unzufrieden werden.

Wenn ich Hoffnung habe, wenn ich eine Hoffnung äußere, dann ist das selbstverständlich auch eine kleine Erwartung beziehungsweise Forderung.

Aber wenn sich diese Hoffnung nicht erfüllt, dann werde ich nur klein enttäuscht sein.

Diese kleinen Enttäuschungen sind selbstverständlich auch kleine Ängste, sie gehören dazu, um Freude empfinden zu können.

Wer keine Angst empfinden kann, kann auch keine Freuden empfinden!

(Das ist wird im Dokument noch beschrieben.)

Es kann nicht alles glatt gehen im Leben, es muss auch schon mal von kleinen Enttäuschungen begleitet werden.

Aber Enttäuschungen sind immer auch gemachte negative Erfahrungen, und diese Erfahrungen brauchen wir, um zu lernen, um neue Sichtweisen zu gewinnen und um wieder neu handlungsfähig zu werden.

Wer nichts Neues lernt, degeneriert und entwickelt sich nicht weiter!

"Wissen ist Macht."

Wenn ich sage; ich hoffe, dass du das und das erfüllst, dass du pünktlich bist, dass du mich weiterhin so liebst, wie du es mir gesagt hast, ist das der richtige Ausdruck dafür, wie man richtiger miteinander umgehen kann.

Besser ist es immer, Wünsche zu äußern und dem anderen genügend Zeit zum Nachdenken zu geben.

Bei Liebenden, bei Verliebten darf es einfach keine Erwartungen geben;

sondern die Beziehung sollte von Hoffnung und Wünschen geprägt sein.

Hoffnung und Wünsche im Herzen tragen ist gut.

Diese Wünsche zu äußern ist gut.

Es ist aber auch damit zu rechnen, dass diese Hoffnungen, diese Wünsche sich nicht in allen Bereichen erfüllen, also immer kleine Enttäuschungen in sich bergen können.

Diese Vorsorge, dieser Selbstschutz sollte bei jedem Menschen vorhanden sein.

So ist es sicherlich auch bei vielen Menschen, aber Liebe macht bekanntlich blind, also begehen wir auch in der Liebe einige Fehler und Unachtsamkeiten.

Unsere Wachsamkeit wird eingeschläfert und unser natürliches Misstrauen schläft auch, oder wir hören nicht auf diese warnenden inneren Stimmen.

Liebe ist nicht auszureden.

Die falsche Rücksichtnahme setzt sich meistens durch, weil wir dem anderen falsch blind vertrauen und weil wir uns nicht trauen, dem anderen die kleinen Entdeckungen der Unehrlichkeit zu sagen.

Das ist falsche Rücksichtname und sind Verständigungsschwierigkeiten und "höriges Verhalten".

Daraus kann leicht eine Krankheit werden.

Diese Krankheit immer erst "Hörigkeit".

Diese falsche Rücksichtnahme wird dann auch auf die Kinder übertragen.

Diese Kinder geben ihre Erziehung dann an die Eltern zurück und werden zu Unrecht als "undankbare Kinder" bezeichnet.

Diese kleinen Enttäuschungen können wir verkraften, können wir verschmerzen, aber nicht auf Dauer.

Auch Kinder nicht!

Umso größer ist die Freude, wenn sich Hoffnungen doch noch erfüllen.

Die Freude ist so groß, dass wir sie als guttuend empfinden, dass wir gut damit umgehen können, sie verleitet uns aber, wenn wir aufpassen, nicht dazu, in die Euphorie abzugleiten, sondern wir können die Freude genießen.

Wer große Freude festhalten kann, sie genießen kann, ist nicht suchtkrank!

Euphorie, das Gegenteil von Panik, ist in den meisten Fällen auch ungesund, weil der Verstand nicht mehr logisch und klar vorhanden ist und wir uns auf unsere Angewohnheiten von früher und unsere anerzogenen Dinge einfach verlassen.

Wir müssen das nicht, aber wir tun es aus der Euphorie und dem unklaren Denken heraus.

Wenn wir uns in der Vergangenheit verschiedene Dinge antrainiert haben, die uns immer ins "Aus" geführt oder uns große Enttäuschungen bereitet haben, werden wir in solchen Momenten, gerade wegen der Euphorie, ganz schnell wieder eine große Enttäuschung erleben, weil die alten Gewohnheiten "ich erwarte" wieder im Kopf sind und wir danach handeln.

Deshalb denke ich das Hoffnung gut ist. Hoffnung kann Berge versetzen.

Hoffnung im Herzen (in der Seele) zu tragen, heißt auch mutig zu sein, Lebenskraft zu empfinden, Durchsetzungsvermögen zu haben, einen sicheren Eindruck zu vermitteln.

Die eigene Glaubwürdigkeit ist damit sicherlich gewährleistet.

Dies zu erreichen, ist das Bestreben aller Menschen.

Uns wird vertraut, und das, was wir sagen, hat wieder Gewicht!

Menschen, die sich hoffnungsvoll verhalten, vermitteln in den meisten Fällen einen glaubwürdigen, moralischen und anständigen Eindruck!

Eine etwas andere Form ist das Sich-etwas-wünschen.

Obwohl bei "ich hoffe", also der Hoffnung, schon Wünsche dicht beieinander sind. Einige Beispiele dazu:

Ich wünsche mir, ist eine Aufforderung, der nicht unbedingt Folge geleistet werden muss, aber meistens werden uns, wenn es möglich ist, diese Wünsche erfüllt.

Wenn auch nicht immer gleich, dann sicherlich zu einem anderen Zeitpunkt.

"Ich wünsche mir", ist keine Forderung, der Folge geleistet werden muss, die somit nicht einklagbar ist.

"Ich wünsche mir" hat keinen Anspruch auf Verwirklichung.

"Ich wünsche mir" ist einfach eine Bitte.

Bitte erfülle mir diesen Wunsch.

Ich bitte darum, dass du zu mir stehst.

Ich bitte darum, dass du zu mir hältst, dass du mir vertraust, dass du dieses Vertrauen auch in mich setzt, und ich bitte deshalb darum, weil ich Vertrauen einfach brauche, um wiederum Hoffnung zu haben.

Ich wünsche mir und bitte darum, dass du morgen zu unserer Verabredung kommst.

Ich wünsche mir, dass du das, was ich mir wünsche, erfüllen kannst.

So kann ich auch sagen: Ich bitte darum.

Einer Bitte in dieser Form wird nach Möglichkeit gern entsprochen.

Wenn diese Bitte erfüllt wird, kommt meistens ein "Danke".

Dieser Dank ist wiederum eine Anerkennung, so dass derjenige, der mir den Wunsch erfüllt, zugleich eines seiner Grundbedürfnisse erfüllt bekommt, nämlich das Bedürfnis nach Anerkennung.

Anerkennung und Liebe = Freude liegen dicht bei einander.

Leider sehen wir Menschen das heute noch nicht so.

Sie denken "Danke und Bitte" seien nur Anstandsformen. Aber ich meine, eine Bitte erfüllt zu bekommen und ein "Danke" zurückzugeben bedeutet mehr.

Höflichkeit, Zuvorkommenheit, Aufmerksamkeit werden uns gedankt.

Es entsteht wieder Freude!

Somit bekommen auch wir auch unsere seelischen Grundbedürfnisse zum Teil erfüllt.

Geschieht dieses "Geben undNehmen" ehrlich, gehen wir freundschaftlich miteinander um. Das ist anständig.

Wie viele Menschen sagen aus der Gewohnheit heraus "guten Morgen", ohne es ehrlich zu meinen.

Ich habe festgestellt: Beteilige ich mich nicht an der Oberflächlichkeiten, die schon manchmal sehr weh tun können, werde ich geächtet und man versucht es mir "heimzuzahlen".

In meiner Therapie habe ich gelernt, so zu sein, wie ich bin.

Deshalb stehe ich heute zu mir, so wie ich bin.

Deshalb bin ich auch nicht mehr so "pflegeleicht" wie früher.

Ich bin wieder wer und das ich zeige ich auch.

Ich bin vor mir glaubwürdig geworden.

Da andere Menschen genauso ein Gespür wie ich haben, werde ich jetzt wieder, weil ich zu mir stehe, geachtet.

Abschließend kann ich sagen: Je kleiner wir unsere Erwartungen halten, indem wir nur hoffen oder bitten beziehungsweise wünschen, desto keiner sind auch unsere Enttäuschungen. Somit sind wir für unsere Enttäuschungen mitverantwortlich.

Die kleinen Enttäuschungen können wir gut aushalten, und wir brauchen sie sogar, um auf der andern Seite wieder Freude empfinden zu können.

(Erkenntnis: Enttäuschungen können mutlos machen, aber auch Ansporn sein, es besser, genauer und ehrlicher zu machen als bisher.

Wenn ich einsichtig bin, dass ich an meinen Enttäuschungen ein wenig selbst ändern kann, indem ich meine Erwartungshaltung überprüfe und nötigenfalls dahingehend verändere, dass es nur Wünsche werden, dann ist die Enttäuschung nächstes Mal kleiner.)

Um also eine glückliche Beziehung zu führen, die sich auch positiv auf das eigene Leben auswirkt, sollten Sie ihren Partner nicht in Erwartungen versetzen und Sie sollten sich nicht so verhalten, dass er ihre Hoffnungen oder Wünsche als Erwartung deuten könnte.

Wenn zu viele Erwartungen an den Partner ergehen, könnte es passieren, dass diese Beziehung beendet wird, bevor sie überhaupt richtig angefangen hat.

Oder sie wird nach Jahren des Leidens beendet!

Es kommt ein auf den Menschen selbst an, aber auch auf die Umstände, in denen man lebt, also die Umweltbedingungen.

Wieviel Geduld hat er? Oder wie betriebsblind ist er?

Der Alltag, das Alltagsleben bringt die Wahrheit immer an den Tag!

Leider sehr oft mit vielen Schmerzen für allen Beteiligten.

Deshalb der Rat an Sie: Gehen Sie ehrlich mit sich und ihrem Partner um!

Aber auch mit anderen Menschen ehrlich umzugehen, lohnt sich mit Sicherheit.

Machen Sie sich meinen Wahlspruch zu eigen:

Ehrlichkeit und Qualität setzen sich auf Dauer durch!

Aber nicht nur für das Miteinander ist das Geringhalten von Enttäuschungen sehr wichtig, sondern auch für sich selbst.

Wie schaffe ich es Aufgaben für mich selber erreichbar und leistbar zu machen, so dass ich sie auch tatsächlich schaffen kann?

Diese Überlegungen wären die beste Methode für mich, um Enttäuschungen gar nicht erst aufkommen zu lassen. Also indem ich mir gestellte Aufgaben so leistbar, so realistisch wie möglich mache, dass ich sie auf jeden Fall bewältigen kann.

Der Plan, die Zielsetzung muss mit der Realität übereinstimmen unter der Berücksichtigung, dass andere Menschen auch Rechte und Grundbedürfnisse haben.

Inwieweit können mir die bisher beschriebenen Erkenntnisse helfen, mein Leben zu ändern, wenn ich suchtkrank geworden bin?

Zuerst muss die Suchtkrankheit zum Stillstand gebracht werden.

Dann befinde ich mich auf dem Wege der Genesung und nicht der Gesundung, denn von einer Krankheit kann man nur genesen, aber niemals davon gesunden.

Das gilt auch für jede Form der Suchtkrankheit.

Wie wir gehört haben, spielen Erfahrungen und Erkenntnisse eine sehr wichtige Rolle, um ein Leben ändern zu können, aber auch Umwelteinflüsse und die Erziehung sind wichtige Faktoren, die jedes Leben beeinflussen.

Und genau hier kann ich ansetzen.

Woraus besteht unsere Erziehung?

1.) aus einem ständigen Informationsfluss,

2.) aus drei sich ständig wiederholenden Kommandos:

- dem Antreiber, Kommandos, die uns antreiben,

- dem Bremser, Kommandos, die uns bremsen,

- dem Erlauber, also Kommandos, die uns etwas erlauben.

Sind diese Kommandos in einem ausgewogenen Zustand in unserer Erziehung vorhanden, gelingt die Erziehung mit Sicherheit, weil das Kind die Kommandos als gerecht ansieht, aber auch noch genügend frei Handlungsmöglichkeiten hat, um sich frei und kreativ zu entwickeln.

Diese Kinder zahlen ihren Eltern ihre Erziehung nicht durch Protesthandlungen heim. Nein, diese Kinder sind den Eltern gegenüber dankbar?

Deshalb gehen sie auch liebevoll mit ihnen um und versuchen das Beste aus ihrem Leben zu machen.

Protestiert ein Kind gegen seine Erziehung, liegen dem meistens eine oder mehrere Ungerechtigkeiten der Erzieher zu Grunde; also Verständigungsschwierigkeiten.

Das Kind fühlt sich nicht richtig verstanden und wehrt sich mit Verweigerung.

Also sollten Eltern darüber nachdenken, ob nicht eine Protesthandlung des Kindes auf einen Erziehungsfehler schließen lässt.

Oder sie sollten darüber nachdenken, wo Verständigungsschwierigkeiten vorlagen.

Oder darüber nachdenken, ob sie nicht falsch Rücksichtnahme genommen haben.

"Aus lauter Liebe meine ich es ja nur gut mit dir."

Wir sind aber eine Konsumgesellschaft und müssen aufpassen, dass unsere Kinder nicht nur zu Konsumenten werden.

Die falsche Aussage der Eltern spürt das Kind und wehrt sich eines Tages.

Unser Lebensziel ist, die Zufriedenheit doch noch zu erreichen.

Aber auch die innere Freiheit und Glaubwürdigkeit zu erreichen, ist ein Lebensziel.

Wie aber können wir diese Freiheit und Zufriedenheit erreichen?

Global können wir sagen, indem wir unsere körperlichen und seelisch-geistigen Grundbedürfnisse richtig erfüllen oder erfüllt bekommen.

Wenn ich mir allerdings Gedanken über meine persönliche Zufriedenheit mache, so muss ich zuerst herausfinden, welche meiner Grundbedürfnisse nicht richtig erfüllt wurden, so dass es nicht zu einer Suchterkrankung kommt.

Außerdem muss ich herausfinden, welche Bedürfnisse ich noch habe.

Ich muss also unbedingt herausfinden:

- wer ich bin,

- wie ich bin,

- was ich bin,

- welche Mittel und Möglichkeiten ich habe,

- wie ich mich richtig selbst verwirklichen kann oder wer mir dabei helfen kann.

Kommt es doch zu einer Suchtkrankheit, dann hat der Suchtkranke ein Problem und das ist seine Suchtkrankheit selbst, das ist er selbst mit seiner Hörigkeit.

Später kommen weitere Suchtkrankheiten als Probleme hinzu.

Wer nicht richtig weiß, was er will, muss zuerst herausfinden:

Was er nicht mehr will.

Erst dann kann er sein Leben ändern.

Außerdem muss er all seine realen Bedürfnisse aufspüren, sonst kann er sie auch nicht anstreben und es kommt zu keiner Erfüllung.

Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass der in diesem Beispiel genannte Suchtkranke schon so weit mit seinen Erkenntnissen ist, dass er sagt:

"Dieses Leben möchte ich nicht mehr so weiterführen".

Also ist sein vordergründiges Ziel, ein neues, suchtmittelfreies Leben zu führen.

Bei einer Hörigkeit aber kann nicht suchtmittelfrei gelebt werden, sondern es kann nur erlernt werden, nicht mehr zu sehr über andere und durch andere zu leben und sich nicht mehr zu stark zu vernachlässigen.

Mit anderen Worten, der Hörige muss herausfinden:

Sich die richtige Anerkennung und Liebe zu geben, die er braucht.

Dann hat er gute Chancen, sich nicht mehr allzu viel zu vernachlässigen, sondern er kann durch sich Harmonie und Geborgenheit erreichen und zwar durch eine richtige Selbstverwirklichung.

Was kann er sonst noch tun, um sein bisheriges Leben zu ändern, und wie kann er diese Aufgabe für sich erfüllbar machen, so dass er ihr gerecht werden kann und es gar nicht erst zu weiteren großen Enttäuschungen kommt?

Nachdem er das Problem erkannt hat, sich dazu bekannt hat, so geht es nicht weiter, und ehrliche Hilfe von außen annehmen kann, ist es nun wichtig für ihn, den richtigen Weg zur Verwirklichung zu finden.

Also geht er auf die Suche nach dem Therapeuten, der ihm glaubwürdig erscheint. Somit hat er auch das Gefühl, dieser Therapeut kann mir helfen.

Egal, welchen Weg der Therapeut einschlägt, ich vertraue ihm und gehe diesen Weg einfach mal mit.

Wenn er also sein Leben ändern will, so kann er dieses parallel auf zwei Arten tun. Zum einen durch veränderte Taten, das heißt, dass er auf Dinge verzichtet, von denen er genau weiß, dass sie ihm nicht gut tun.

Er lässt sein Suchtmittel weg oder erlernt den richtigen Umgang damit.

Erster Schritt.

Der zweite wichtige Schritt ist die Veränderung seiner Zielsetzung.

Das stoffgebundene Suchtmittel nicht mehr zu bekommen, sollte nicht nur sein einziges Ziel sein, sondern die unbedingte Abstinenz, wenn das möglich ist, oder er lernt den richtigen Umgang damit.

So kann zum Beispiel ein "Fresser" nicht auf Nahrung verzichten.

Er muss den richtigen Umgang mit Nahrungsmitteln erlernen.

Er muss ganz neu lernen zu essen, sein Maß finden, das ihn zufrieden macht.

Dies erreicht er durch neue Informationen, die seine Sichtweise verändern.

Diese neuen Informationen wird er aber nur von außen, von unabhängigen Helfern oder Freunden annehmen.

Ein Familienmitglied hat darin wenig Chancen.

Weiterhin müssen diese neuen Informationen für ihn logisch, einfach und nachvollziehbar sein.

Oder der Hörige muss lernen, mit sich richtiger umzugehen als bisher.

Durch andere brauchen wir Anerkennung und Liebe. Aber es kommt auf das richtige Maß an und darauf, dass wir uns nicht vernachlässigen.

Nur so können wir uns die richtige Anerkennung und Liebe, Harmonie und Geborgenheit geben, die wir brauchen.

Wenn man so will, ist manchmal eine teilweise oder völlige Umerziehung nötig.

Das Unterbewusstsein muss neu trainiert, geschult, also umerzogen werden.

Das geschieht aber nur über das Tagesbewusstsein und im Tagesbewusstsein durch das nicht suchtkrank gewordene Erwachsenen-Ich.

(Das Tagesbewusstsein ist der Bestimmer in uns Menschen und wird in drei Ich-Formen aufgeteilt: Kindheits-Ich, Eltern-Ich und Erwachsenen-Ich.

Das Tagesbewusstsein wird mit seinen drei Ich-Formen wissenschaftlich durch die TA - Transaktionsanalyse bestätigt, dass unsere Seele drei Persönlichkeiten, also drei Ich-Formen hat.)

Zu bedenken ist, dass unser etwas vernachlässigtes, nicht richtig geschultes Erwachsenen-Ich zuvor frei Hand bekommt.

Natürlich ist es am Anfang noch etwas unsicher.

Das heißt, es muss leider erst einmal die alten Fehler noch einmal mitmachen, bis es daraus gelernt hat, durch neue eigene Erkenntnisse, die alten Fehler nicht noch einmal zu machen.

So nebenbei möchte ich erwähnen, dass jeder Mensch nach seinem eigenen Erwachsenensein auf der Suche ist.

Das erklärt sicherlich auch manche Reaktionen des suchenden jungen Menschen.

Außerdem sucht jeder Mensch nach seiner Glaubwürdigkeit.

Einen sich im Suchtkrankenbereich auskennenden Therapeuten muss sich der Suchtkranke selber suchen.

Dazu sicherlich noch eine Gruppe, in die er mit seiner Persönlichkeit passt.

Der Therapeut und die Gruppe können nach einer Entgiftung sicherlich behilflich sein. Das meiste muss aber jeder selber für sich tun.

Erkenntnisse in die Tat umzusetzen, ist Sache des Patienten.

Horst/Peter Pakert  Eine Ehe oder ein eheähnliche Verhältnis  1995/2019

Aus einer Begegnung kann eine Freundschaft, Ehe oder Partnerschaft werden.

Kommt eine Suchtkrankheit hinzu, ändert sich alles.

Die möglichen Wege können sein:

Erster Weg:

Liebe, ich mag dich, bis hin zur großen Liebe.

Aus dieser Liebe kann eine Zweckgemeinschaft werden.

Danach kann es aus irgendwelchen Gründen zur Trennung kommen.

Zweiter Weg:

Liebe – Heirat oder Partnerschaft und Freundschaft bis zum Tod.

Dritter Weg:

Liebe - Heirat oder auch nicht heiraten.

Daraus kann eine Freundschaft werden.

Kommt aber eine Suchtkrankheit dazwischen wird daraus eine Zweckgemeinschaft.

So kann es zur Scheidung - Trennung kommen.

Vierter Weg:

Liebe – Heirat – Partnerschaft oder auch nicht.

Eine Freundschaft kann daraus werden.

Es kann sich aber auch eine Suchtkrankheit daraus ergeben.

Aus Freundschaft wird eine Zweckgemeinschaft.

Abneigung, bis hin zur Verzweiflung, entsteht beim Partner.

Die Einsicht, selbst als Angehöriger nicht mehr weiter helfen zu können, ist da und sehr grausam. Die Kräfte und Möglichkeiten - selber zu helfen - sind erschöpft.

Was bei allen anderen Krankheiten hilft: Liebe, Güte, Nähe, Wärme, Schützen, Decken versagt - auf Dauer- bei einer Suchtkrankheit.

Hilfe von außen, durch eine richtige Therapie, sogar für beide, ist erforderlich geworden.

Wird Hilfe angenommen kann der Genesungsweg, das Vertrauen wiederhergestellt werden.

Daraus wird, wieder erst einmal, eine Zweckgemeinschaft.

Ist das Vertrauen wiederhergestellt, kann daraus wieder eine Freundschaft werden.

Liebe und Vertrauen, bis zum Tod beider, ist jetzt ermöglicht worden.

Bei einem Rückfall zeigt sich erneut: Das Vertrauen ist wieder dahin.

Alles fängt von vorne bei der Suchtkrankheit an.

Eine Therapie ist wieder erforderlich.

Eine Zweckgemeinschaft ist wieder entstanden, bis das Vertrauen wieder da ist.

Eine erneute Freundschaft ist möglich.

Liebe und Vertrauen, bis zum Tod für beide, ist jetzt ermöglicht worden.

Darf man einem abstinent lebenden, ehemals Suchtkranken vertrauen?

Eindeutig "Ja".

Jeder Mensch, der vernünftig vorlebt, verdient unser Vertrauen!

Häufiger als bekannt heiraten Geschiedene ihren Partner von früher noch einmal.

Auch kommt es sehr häufig vor, dass durch Trennung von ihrem suchtkranken Partner, ihre Jugendliebe entdeckt und geheiratet wird.

Oder Angehörige suchen sich einen erneuten Suchtkranken als Partner aus.

Der Nachteil, durch falsche Anstrengungen?

Jeder Suchtkranke, der seine Krankheit zum Stillstand gebracht hat, freut sich über jeden gewonnenen Tag, über jede Woche, über jeden Monat und über jedes gewonnene Jahr.

Wird ein Suchtkranker durch sich selbst oder in einer Gruppe oder mit Hilfe eines Therapeuten zum abstinenten Leben gebracht, lebt derjenige einige Zeit abstinent von seinem Suchtmittel (Suchtmitteln), wird er danach wieder rückfällig, ist das Vertrauen der Angehörigen wieder vorbei.

Wie so oft vorher schon.

Lange Zeit übt der Suchtkranke abstinent zu sein. Tage, Wochen, Monate oder Jahre.

Leider hat für ihn, in Bezug auf das Vertrauen der Angehörigen, einen großen Nachteil.

Viele Suchtkranke sind stolz auf sich, tageweise, wochenweise abstinent zu leben.

Stolz ist Hochmut, und Hochmut kommt vor dem Fall.

Hoffnung entsteht bei den Angehörigen.

Jetzt schaffe ich es, jetzt schafft er es.

Nachdem er wieder rückfällig wurde, ist die Enttäuschung noch einmal größer geworden. Somit ist es ein Nachteil für den Suchtkranken, längere Zeit für das abstinent sein zu kämpfen.

Ein Beispiel als Rechenaufgabe:

Lebt der Suchtkranke drei Wochen abstinent, wird er danach wieder rückfällig, dann hat er seinen Angehörigen insofern geschult, dass er nächstemal mindestens vier bis fünf Wochen vorleben muss, ehe Vertrauen - Hoffnung wieder da ist.

Die Zeit des abstinenten Vorlebens wird anfangs länger, weil das Misstrauen der Angehörigen immer größer wird.

Später, bei fortschreitender Krankheit, geht dem Suchtkranken die Kraft aus, und er schafft nur noch Stunden oder Tage abstinent zu sein.

Es ist somit kein großer Vorteil für alle Beteiligten, sich falsch anzustrengen abstinent zu leben. Schon gar nicht mit einer kämpferischen Vorgehensweise ohne Therapie und ohne fremde Hilfe.

(Merke: Wer eine Suchkrankheit bekämpft wird Verlierer werden.

Kämpferische Denk- und Handlungsweisen sind immer Kraftvergeudung.

Wer kämpft, kämpft hauptsächlich gegen sich in seiner Gesamtheit als sein größter Feind.

Wer sich durch sein Leben kämpft verliert.

Wer sich anstrengt, sein Bestes gibt, wird Gewinner werden.)

Für einen Menschen, der noch nicht suchtkrank geworden ist, lohnen sich längere abstinente Zeiträume auf jeden Fall.

Testvorschlag: Jeder Mensch, der sein Suchtmittel - wegen seiner Wirkungsweise einsetzt -, sollte sich zeitlich testen, ob er noch der Bestimmer über das Suchtmittel ist, oder das Suchtmittel schon über sein Denken und Handeln bestimmt.

Wer sich vornimmt - zehn bis vierzehn Tage - auf sein Suchtmittel zu verzichten, nach drei bis fünf Tagen sein Denken - fast ständig - bei seinen Suchtmittel ist, derjenige sollte sich schnellstens beraten lassen.

Eine Gefährdung, suchtkrank zu werden, liegt mit Sicherheit vor.

Richtige Hilfe gibt es nur von außen, durch fremde Menschen, die sich nicht zum Angehörigen machen lassen.

Eine freundschaftliche Beziehung kann trotzdem zum Therapeuten entstehen.

Ein wenig Sympathie - für den Therapeuten - ist sogar erforderlich.

Werden Mauern gegen den Therapeuten errichtet, ist meistens keine richtige Persönlichkeitsarbeit möglich.

Sehr wenig nur können Angehörige helfen.

Sie haben meistens schon zuviel gemacht und dann auch noch, in Bezug auf die Suchtkrankheit, das Falsche.

Wenn Angehörige eine Suchtkrankheit bemerken oder sie den Verdacht haben, sollten sie Fachleute fragen und danach mit ihrem Betroffenen sprechen.

So sparen sie Zeit, Kraft, Nerven und sie sind sich gewiss, das Richtige für beide getan zu haben. Sie kürzen dadurch ihr Leid und das Leid es Betroffenen erheblich ab.

Die Schuldfrage, bei Suchtkrankheiten, versuche ich in einer Kurzfassung zu klären.

Jeder Mensch ist ein suchtstrukturierter Mensch!

Wir werden süchtig - abhängig geboren.

            Sucht ist normal.

            Abhängigkeit ist normal.

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat den Begriff "Sucht" bereits 1964 durch den Begriff der Abhängigkeit ersetzt.

Aber noch heute werden beide Begriffe nebeneinander genutzt.

(Was ist Abhängigkeit?

Es ist eine Sucht, ein Zwang, und eine Sucht ist etwas sich zwanghaftes Wiederholdendes (Definition WHO - Weltgesundheitsorganisation).

Auch ohne dass ich den Zwang immer verspüre.

(Atmen, essen, trinken also das Erfüllen aller Grundbedürfnisse).

Somit werden wir süchtig, abhängig geboren, weil wir die körperlichen und seelischen Grundbedürfnisse erfüllen müssen.

Somit ist die `Sucht` oder die `Abhängigkeit` normal und keine Krankheit.

Die falschen Informationen über Sucht und Abhängigkeit sind leider weit verbreitet.

Nur um zu leben, müssen alle Menschen ihren Grundbedürfnisse körperlicher und seelische Art erfüllen oder erfüllt bekommen (Kleinkinder, Kinder, Kranke).

Um zufrieden zu werden, müssen alle Menschen alle Grundbedürfnisse, auch die seelischen, zu ihrer Zufriedenheit erfüllen.

Das ist Abhängigkeit, das ist Sucht!)

Wer also suchtkrank wird trägt keine Schuld daran, weil seine Erbanlagen die Möglichkeit - zum sich nicht begnügen können - beinhalten.

Wer aber die Befriedigung seiner Grundbedürfnisse, über einen kürzeren oder längeren Zeitraum, über oder untertreibt hat gute Chancen davon krank zu werden.

Dazu zählen auch schädigende Ersatzhandlungen.

Eine Bedürfnisbefriedigung muss sein, doch nicht das ständige Übertreiben.

Ersatzhandlungen müssen gemacht werden, weil wir das Original nicht immer bekommen können.

Die dazu notwendige Kompromissbereitschaft muss sich jeder Mensch erarbeiten.

Das viele Unrecht kann nur mit dem richtigen Verstehen der eigenen Seele auseinander gehalten, sichtbar gemacht und umbewertet werden.

Daraus ergeben sich exaktere, richtigere, gerechtere Denk- und Handlungsweisen eines Menschen, der mit sich in seiner Gesamtheit richtig lebt.

Der Mensch kann endlich anfangen, mit umfangreichem Wissen zu sich in seiner Gesamtheit, ein menschenwürdiges, intelligenteres, authentischeres Leben zu führen.

Damit fängt die richtige Zukunft der Menschheit endlich richtig an.

Diese Tatsachen sind in den letzten 30 Jahren beweiskräftig geworden.

Horst/Peter Pakert    Kein Mensch, kein Lehrer hat

                        uns etwas von unserer Seele erzählt        1995/2007/19

              Die Seele, das Bewusstsein wurde vergessen!

Jede Seele ist der Benutzer eines menschlichen Körpers.

Jede Seele bestimmt über das Leben eines jeden Menschen.

Einerseits bestimmt das Tagesbewusstsein das Leben bewusst.

Andererseits bestimmt das geheimnisumwobene Unterbewusstsein, das sich nicht in seine Bestimmung hineinsehen lässt, das meiste für den Menschen unbewusst.

Jeder Mensch hat eine einmalige Seele und einen einmaligen Körper.

Das ist die zweimalige Einmaligkeit.

Damit zufrieden zu werden, das wird jeder Mensch können, wenn er sich richtig, frühzeitig, schon als Kind richtig mit seiner Seele kennenlernen darf.

Wenn jedes Kind endlich das Recht erhält, über seine Seele das richtige Wissen bekommt und später über sich bestimmen darf.

Menschen, die als Kinder schon in der Schule Wissen zur Seele wollten:

            "was" das Tagesbewusstsein ist,

            "was" das Unterbewusstsein ist,

            "wie" das Tagesbewusstsein funktioniert,

            "wie" das Unterbewusstsein funktioniert und

            "wie" funktioniert das Zusammenspiel zwischen Körper und Seele,

wurde das richtige Wissen bisher verweigert, weil die Leben spendende, die Leben bestimmende Seele überhaupt nicht richtig geforscht wurde.

Die Seele des Menschen wurde auch der Mystik, der Esoterik oder dem Glauben, den unterschiedlichen Glaubensrichtungen zugeordnet und damit soll es gut sein.

Der verantwortungslose Umgang mit Kindern, mit Jugendlichen, mit Menschen geht weiter, weil die Seele nicht miteinbezogen wird.

Die bisherige Menschheit hat die richtige Funktionsweise und den richtigen Umgang mit der Seele bis heute ignoriert.

Das Unrecht muss geändert werden!

Menschen als Kinder brauchen die richtigen Grundlagenkenntnisse zu ihrer Seele, zu ihrem Körper, zum Leben mit der Seele, zum Leben in dieser Verbindung.

Kinder können mit richtig erklärten, verstehenden Worten sich mit ihrer Seele sehr schnell verstehen.

Kinder, noch nicht ganz infiziert von der Blindheit der Erwachsenen, begreifen sich, begreifen die Gerechtigkeit, begreifen die Seele sehr schnell richtig.

Kinder haben schon durch ihre Beseelung zum Menschen geworden das Recht, über sich alles zu erfahren, dass sie nicht krank werden müssen, dass sie das Beste aus ihrem Leben machen können, dass sie Unrecht irgendwann als Wissende zum Recht auf dieser Welt machen können.

Da diese Kinder noch zu schwach sind, brauchen Kinder die richtige Hilfe der Erwachsenen, die ihre Betreuungspflichten, die ihr Verantwortungsbewusstsein noch nicht an die Legalität, an die Normalität abgegeben haben.

Alle Kinder dieser Welt haben das Recht, dass ihnen ihre Fragen zu sich selbst, richtiger beantwortet werden.

Jedes Kind will wissen: "Wer" ich bin. "Wie" ich bin. "Was" ich bin.

Welche Mittel und Möglichkeiten ich tatsächlich in dieser Welt habe.

Kinder brauchen richtige Antworten, sobald sie fragen.

Jedes Kind braucht richtige Antworten auf seine inneren Fragen.

Falsche Antworten machen ein Kind verschlossen.

Ein Kind, das sich nicht öffnet, nicht die richtigen Antworten erhält, mauert sich mit Angst in der Seele ein, wird in der Seele - im Bewusstsein, im Tagesbewusstsein - krank und der Körper zeigt durch das Unterbewusstsein die Krankheit mit Verweigerung, mit Wehrhaftigkeit.

Unsere Kinder haben das Recht auf seelische und körperliche Unversehrtheit, in dem Kinder gerecht, wissentlich richtig, sich gerecht und authentisch leben können.

Dazu brauchen Kinder von uns die richtigen Informationen.

Kindern dieses Leben zu verweigern ist verbrecherisch und hält das Kind in der Dunkelheit, in der Falschheit, in der Dummheit gefangen.

So wie es der bisherigen großen Menschheit erging!

Die Weiterentwicklung des Gehirns eines Menschen, mit seinen Gedächtniszellen, die an der Intelligenz teilnehmen, hat in den letzten 100 Jahren sprunghaft zugenommen.

Die Zivilisationskrankheit - die Bewusstseinskrankheit - mit ihren Ungerechtigkeiten nimmt auch zu. Die Zeichen der Zeit, die Ungerechtigkeiten, die Gewalt, die Krankheiten lassen sich in der Zivilisation des Menschen nicht mehr übersehen.

In der berechtigten Hoffnung, dass die Ungerechtigkeiten auf dieser Welt groß genug sind, richtige Hilfe heute überall notwendig geworden ist, ist es jetzt Zeit ernsthaft über Wahrheiten zur Seele, zum Bewusstsein zu schreiben, zu sprechen, sonst bringt der Mensch sich und alles andere um.

Unschuldige Kinder mit einer noch schwachen Seele müssen von wissenden Erwachsenen beschützt werden.

Richtige Hilfe wird in Form von richtigen Informationen den Lesern, den Kindern, allen logisch denkenden Menschen in dieser Homepage auszugsweise angeboten, dem Menschen, der tatsächlich in Erfahrung bringen will, aufrichtig wissen will:

- "Wer" ich wirklich bin.

- "Wie" bin ich wirklich.

-"Was" bin ich wirklich.

- "Woraus" bestehe ich wirklich.

- "Wie" ich entstanden bin.

- "Wer" in mir überhaupt, "wie", aus welchen Gründen heraus, am richtigsten für mich denken kann.

- "Wie" funktioniert das Zusammenspiel zwischen Körper und Seele wirklich.

- "Was" ich wirklich als Unterbewusstsein, als Teil der Seele bin, "wie" ich wirklich in der Seele funktioniere, welche Aufgaben ich tatsächlich habe, mit welchen Fähigkeiten ich tatsächlich ausgestattet bin.

- "Wie" ich nur mit mir, nur durch mich wirklich zufrieden werde.

Als Mensch, mit einer einmaligen Seele - mit einem einmaligen materiellen Körper, Mensch der Artenvielfalt in dieser materiellen Welt, habe ich das Recht, das vorhandene Richtige zu wissen.

Der Mensch kann nicht ohne seine Seele leben.

Die Seele spendet dem Menschen für seine Lebenszeit das Leben.

Beseelt lebt der Mensch. Entseelt ist der Mensch tot.

Beseelt kann der Mensch in dieser einmaligen Verbindung das Beste aus der jeweiligen Verbindung machen.

Dazu muss der Mensch seine Seele kennen. Dazu muss der Mensch seine Seele, mit seinen Fähigkeiten, in seine Zivilisation miteinbeziehen.

Da jede einmalige perfekte Seele eines Menschen gleiche Funktionen hat, alles in der Seele unzertrennbar miteinander verbunden ist, kann sich jeder Mensch mit seiner Seele identifizieren - erkennen - und dann gerechter, richtiger leben, als ohne richtige Erkenntnisse zu sich selbst.

Die Seele ist mehr als wir bisher angenommen haben!

Weit über 90 % der Störungen, der späteren Krankheiten, die den Menschen betreffen, haben den Ursprung in seiner einmaligen Seele, in seinem einmaligen Bewusstsein mit seiner heute schon grob nachvollziehbaren Funktionsweise.

Mit seinen Fähigkeiten, Neigungen zu oder gegen:

            Zuneigungen - Abneigungen.

Der Mensch begnügt sich - trotz seines Forschungsdrangs, alles wissen zu wollen - mit wenigem, obwohl er alleine durch seine perfekte Seele viel mehr haben könnte, wenn er sich etwas mehr als bisher, um sich, um seine eigene Seele bemühen würde.

Horst/Peter Pakert    Kein Mensch, kein Lehrer hat

                        uns etwas von unserer Seele erzählt        1995/2007/19

              Die Seele, das Bewusstsein wurde vergessen!

In seiner Entwicklung ist der Mensch noch lange nicht so weit, um sich in der Verbindung mit seinem Wirtskörper Seele richtiger zu nutzen, so wie es möglich ist.

Der Mensch sollte in der Lebensschule für einen Menschen alles Wissenswerte zu seinem eigenen Leben, zu anderem menschlichen Leben, zum Leben selbst, zu andersartigen Lebensformen - mit Achtung vor dem Leben - geschult werden.

Kinder wollen alles wissen, das ihnen hilft zu ihrem Recht zu kommen.

Kinder brauchen unseren Schutz, unser richtiges Wissen, damit sie später in eigener Verantwortlichkeit selbst entscheiden können, was sie mit ihrem einmaligen Leben machen.

Für das Kind, für den später jugendlichen Menschen, für den erwachsenen Menschen sind richtige Informationen, die logisch und gegenrechenbar sind, zu seiner Zufriedenheit notwendig.

Für Kinder sind beschützende Erwachsene zuständig, damit aus Kindern wissende, erwachsene Menschen werden.

Kinder wollen wissen. Kinder wollen viel wissen.

Kinder wollen alles wissen, was für sie richtig, vernünftig und gerecht ist.

Jedes Kind braucht Fakten als Tatsachen, die das logische Denken fördern, weil jedes Kind eine eigenständige Phantasie hat.

Jedes Kind erfährt schon frühzeitig über sich: Kind du bist ein Mensch.

Kind du bist weiblich oder Kind du bist männlich.

Das bisherige Vorleben der Erwachsenen gegenüber den Kindern, verleitet die Kinder dazu, dass sie als Menschen jede Information werten, werten müssen.

Kinder neigen dazu, dass sie versuchen alles nachzuspielen, was ihnen die Erwachsenen vorleben.

Kinder wenden dazu ihre Auffassungsgabe, ihre Phantasie, ihre Kreativität = Gestaltensfreudigkeit, ihre Mittel und Möglichkeiten an.

Kinder sollten von Erwachsenen nicht durch eine befremdende Kindersprache erzogen werden.

Auf Kinder sollte nicht falsche Rücksicht genommen werden.

Kinder sollten in der eigenen Familie fast gleichberechtigt aufgenommen werden.

Kinder brauchen die Fürsorge der Erwachsenen.

Kinder brauchen die richtige Versorgung durch die Erwachsenen.

Kindern muss die richtige Entsorgung beigebracht werden.

Kinder müssen richtiger über sich selbst aufgeklärt werden.

Kindern sollten so früh wie möglich die Grundlagen zu ihrem Leben, zum Leben selbst, beigebracht werden.

Kindern muss so früh wie möglich der Unterschied von Leben und Tod erklärt werden.

Kinder leben, weil sie beseelt wurden.

Entseelt sind Menschen als Lebewesen tot.

Ohne eine Seele kann ein toter Mensch keine Aktion machen.

Kinder verstehen schon sehr schnell, dass sie unter anderen Menschen anders sind, als jeder andere Mensch.

Damit verstehen Kinder schneller, richtiger ihre Einmaligkeit als Mensch.

Kinder müssen so früh wie möglich über ihre einmalige Seele, die jeden lebenden materiellen Körper für eine kurze Körper-Lebenszeit beseelt, Bescheid wissen.

Da Kinder gerecht sind, werten sie ihre Einmaligkeit nicht zu hoch, aber auch nicht so niedrig.

Kinder verstehen die ersten Grundbegriffe zum Leben, sobald Kinder den aufrechten Gang von Eltern und Erziehern beigebracht bekommen.

Kinder haben sehr schnell das erste Verstehen von ihrer unmittelbaren Umwelt.

Dazu brauchen Kinder viele geduldig beigebrachte, richtige Erklärungen, in einer richtigen Erwachsenensprache, von den Erwachsenen.

Kinder dürfen nicht erst etwas Falsches erlernen, das sie im weiteren Leben immer und immer wieder korrigieren müssen.

Kinder haben viele Fragen. Dazu brauchen Kinder richtige Antworten.

Kinder verstehen sehr schnell die Unterschiedlichkeit zwischen den Menschen.

Deshalb werden Kinder auch das Tabuthema die Seele ansprechen.

Kinder müssen heute über ihre Seele anders aufgeklärt werden, als Kinder bisher zu ihrer Seele aufgeklärt wurden!

Kinder müssen sehr schnell ein eigenes Ich-Verständnis für sich bekommen.

Kinder haben mit ihrem Unterbewusstsein einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.

Kinder vorgeburtlich, Kinder nach ihrer Geburt, Kinder bis zur Gedächtnisentwicklung werden hauptsächlich vom eigenen Unterbewusstsein gesteuert und gelenkt.

Kinder brauchen Fakten, sie brauchen Tatsachen, sie brauchen mit ihrem Verständnis nachvollziehbare Informationen, damit sie nicht anfangen zu protestieren.

Gerecht und richtig erzogene Kinder, sind harmonisch lebende Kinder, die einerseits schon ihre Kindheit genießen können und andererseits das Leben erforschen wollen.

In jedem Kind ist der Entdecker, der Finder zu erkennen, der sich über alles Gefundene freuen kann.

Das jedes Kind mit fast leeren Gedächtnissen so schnell wie möglich Wissen sammeln will, seine Kräfte, Mittel und Möglichkeiten überschätzt, ist für jedes Kind normal.

Die Sorgfaltspflicht, die Umsichtigkeit der Erwachsenen, die Kinder betreuen, muss aus dem richtigen Verstehen für Kinder kommen.

Erfährt ein Mensch über seine Seele schon in der Kindheit und auch später nicht das Richtige, kann ein Mensch eigenverantwortlich nicht richtig leben. Es häufen sich Fehler, Krankheiten, Ungerechtigkeiten jeglicher Art im Leben dieses Menschen.

Unsere Kinder müssen vor unserem herrschenden Unrecht dieser heutigen Welt beschützt werden.

Die bisherige Intelligenz und Verschleierungstaktik verhinderte eine Früherkennung dieser Bewusstseinskrankheit bei Kindern.

Wenn die Eltern und die Behandler schon beide Augen zu machen und die Seele als Leben bestimmend für den Menschen nicht anerkennen, wie sollen dann die Kinder, die auf das Wissen der Erwachsenen angewiesen sind, ihren richtigen und gerechten Weg ohne Gewalt finden?

Werden Kinder oder Jugendliche nicht richtig angeleitet, erhöht sich ihr Gewaltpotential und die ernstzunehmende Gefahr krank zu werden!

Unnötige Gewalt spricht "immer" für eine große Hilflosigkeit.

Kinder - Jugendliche dürfen nicht länger dumm und krank gemacht werden.

Mit dem Lernzwang das Falsche zu lernen ist - wie immer - falsch.

Mit dem Lernweg der Obrigkeit hatte kein Mensch bisher eine Chance "nicht krank" zu werden.

Die Zivilisationskrankheit, die Bewusstseinskrankheit, mit allen seinen Übertreibungen und den vielen daraus entstandenen Folgekrankheiten schreitet immer schneller voran.

Die Menschen werden immer jünger behandlungsbedürftig krank.

Alle Menschen haben das Recht frei und erwachsen zu werden.

Wir können uns aber nur richtig verwirklichen, wenn wir uns kennen.

Somit müssen wir alles tun, um uns selbst erst einmal richtig kennenzulernen.

Wir müssen unsere Bedürfnisse kennen.

Wenn ich nicht weiß "wer" ich bin, "wie" ich bin, "was" ich bin, "wie" will ich dann richtig mit mir umgehen?

Was wollen wir eigentlich? Was macht uns zufrieden?

Was ist für mich gerecht, richtig und gesund?

Kein Mensch, kein Kind kann ohne richtige, gerechte Richtlinien - ohne sich zu kennen - ein richtiges und gerechtes Leben führen.

Voraussetzung für ein zufriedenes Leben ist die richtige Erfüllung aller meiner "Grundbedürfnisse".

Wenn ich nicht suchtkrank werden will, muss ich meine körperlichen und seelischen Grundbedürfnisse kennen und wissen wie ich sie alle richtig befriedigen kann.

Kein Mensch hat mir etwas von den Grundbedürfnissen, die jeder Mensch hat, gesagt, obwohl ich zur Grundschule gegangen bin.

Die Grundbedürfnisse gehören zu den Selbstverständlichkeiten des Lebens, die wir beherrschen müssen, wenn wir zufrieden werden wollen.

Diese lebenswichtigen Informationen braucht der Mensch zu sich selbst, damit jeder Mensch das Beste aus seinem Leben machen kann.

Der Mensch kann nur etwas erhalten, pflegen und behüten, was er kennt. Deshalb ist es notwendig, dass die Seele zum Leben eines Menschen richtig mit einbezogen wird.

Deshalb muss das Recht auf ein freies Leben mit richtigem Wissen zu sich selbst für jeden Menschen zu erhalten sein.

Dazu gehört Wissen, dass es schon lange gibt.

Wissen zur Seele!

Wissen zur Funktionsweise der Seele.

Wissen zu materiellen Körpern.

Wissen zu den Grundbedürfnissen von Körper und Seele.

Wissen zum Entstehen von neuem Leben.

Wissen zur Beseelung.

Wissen zur Weiterentwicklung eines Körpers, durch Vermögen = Können der perfekten Leben spendenden Seele, die in ihrer Einmaligkeit einmaliges leisten kann = Vermögen.

Ansatzweise kann so neu über den Menschen, über Lebendes, über die Seele nachgedacht werden.

Um richtig mit dem Bewusstsein, mit dem Gehirn, denken zu können müssen weitere Naturgesetzmäßigkeiten und die tatsächliche Funktionsweise der Seele berücksichtigt werden.

Ohne Grundlageninformationen zu sich selbst kann sich ein Mensch nicht richtig zufrieden stellend leben.

Jeder Mensch kann authentisch lebend - durch sich die eigene Zufriedenheit erreichen, wenn er sich richtiger kennt, wenn dieser Mensch nicht mit Unrecht infiziert wird.

Jedes Kind hat das Recht auf richtiges Wissen zu sich selbst.

Jeder Mensch hat diese Rechte. Dazu gehört kein großes Studieren, sondern schon zuhause, schon in der Schule richtiges Wissen zur Seele, zum Menschen, zum Leben erhalten, ist einfach aber wirksam.

Nur so bekommen wir eigenständige, selbstbewusste, ordentliche, neue Generationen, die nicht mehr zivilisationskrank sind.

Wenn wir Erwachsenen schon nicht das Recht haben durften "nicht krank" zu werden, dann müssen wir Kindern eine Lebensschule, vom Anfang bis zum Ende ihres Lebens ermöglichen, ohne zu viele Krankheiten zu leben.

Kinder haben das Beste verdient, was wir ihnen geben können.

Es lohnt sich für alle Menschen in unsere Kinder richtig zu investieren.

"Ich habe dich Kind lieb, reicht nicht!"

Richtiges Wissen brauchen unsere Kinder.

Richtiges Wissen gibt es in einer richtigen Lebensschule und wir Erwachsenen haben die Pflicht, sie zu erstellen.

Geld und Möglichkeiten sind genügend viel dafür da.

Damit investieren wir richtig in unsere Zukunft, die Zukunft der Menschheit!

Die Möglichkeiten, allen Kindern zu helfen, gibt es schon seit 30 Jahren.

Allen Kindern dieser Welt "muss" ermöglicht werden, an richtiges Wissen in ihrer Lebensschule zu kommen.

Auch das ist die Pflicht, die Pflicht der Machthaber - der Verantwortlichen für sich, für alle Kinder dieser Welt.

Mit Kindern dieser Welt ist nicht nur unser Nachwuchs gemeint, sondern alle Menschen. Alle Menschen "sind" Kinder dieser Welt.

Jedes Kind braucht eine eigene und eine allgemein zusammengehörende Lebensschule.

Die unterschiedlichsten Menschen, egal mit welchen Schwächen oder Stärken ausgestattet, können heute eine große Familie bilden.

Eine Familie von ca. 7,6 Milliarden Menschen (Stand April 2018) und später mehr.

Haben alle die Seele für sich in ihr Leben integriert, ist es bis zum richtigen Verstehen von sich und anderen Menschen nicht mehr weit.

Der Mensch wird bereit sein für ein neues Recht in der Lebensschule einzutreten, wenn er die Hoffnung hat, das Richtige, das Beste zu bekommen.

Der Lohn jeder dieser Anstrengungen ist es, die eigene Zufriedenheit - die Zufriedenheit aller zu leben.

Horst/Peter Pakert  Die Suchtkrankheit oder Seelenkrankheit  1995/2019

Die Leben spendende, die Leben bestimmende Seele bisher zu ignorieren, wie bedeutsam sie für den Menschen wirklich ist, ist mir ein Rätsel immer noch!

Schon 1988 wurde die Seele zum größten Teil bis zum kleinen 1x1 des Lebens enträtselt und das Ergebnis überraschte den Forscher, mich - den Peter -, viele todkranke Menschen, viele Kinder, alle Menschen, die bisher die Einfachheit der Seele erleben, erfassen und selbst in Erfahrung bringen konnten.

Kranke, einfache Menschen waren erstaunt, dass sie selbst auf die Einfachheit, sich mit ihrer Seele zu verstehen, nicht selbst gekommen sind.

Deshalb ist die Begrifflichkeit des blinden Menschen entstanden.

Die logische Einfachheit zur Seele, die jeden lebenden materiellen Körper für eine kurze Körper-Lebenszeit beseelt, ist für falsch geschulte Erwachsene die Schwierigkeit zur Seele.

Das ist mit Blindenbrille oder Schwarzblindenbrille ausgedrückt.

Übertreibend, missachtend die Seele zu ignorieren, ist übertrieben - viel zu viel zu dumm - Schwarzlicht-Brille.

Einige Erkenntnisse von der Seele, von Menschen ergaben, dass es eine Grundkrankheit für viele Krankheiten gibt.

Es ergab sich, dass die Ursache dafür, bewusst schuldlos krank zu werden, im Bewusstsein seiner Seele gefunden wurde.

Die Ursachen sind Verständigungsschwierigkeiten des Bewusstseins.

Die Ursachenkrankheit heißt Bewusstseinskrankheit in der Seele.

Der Mensch hat sich die verschiedensten Verständigungsmöglichkeiten als Sprache, als Symbole gegeben und so besteht die Möglichkeit zwischen Menschen, die sich verständigen, dass es auch mit Sicherheit zu Verständigungsschwierigkeiten kommen kann.

Diese Verständigungsschwierigkeiten, hauptsächlich vom Tagesbewusstsein eines Bewusstseins erzeugt, führen zur Bewusstseinskrankheit.

Verständigungsschwierigkeiten sind die Ursache für die Bewusstseinskrankheit, sind Ursache für die weltweit verbreiteten Zivilisationskrankheiten, sind Ursache für die meisten menschlichen körperlichen Krankheiten (der Körper als Spiegelbild der Seele)

Wer die Seele in ihrer Gesamtheit nicht verstehen kann, versteht sich nicht, kann andere nicht richtig verstehen, kann sein Leben nicht richtig ändern, weil er Verständigungsschwierigkeiten hat.

Das Tagesbewusstsein oder das Unterbewusstsein steuern und lenken über das Gehirn den Körper ungesund oder schädigend durch die eigenen Selbstzerstörungskräfte, die vom Bewusstsein erzeugt werden.

Die Konsequenzen - die weltweite Zivilisationskrankheit - die weltweite Bewusstseinskrankheit, die immer körperliche Krankheiten als Ausdrucksform der seelischen Befindlichkeit am/im menschlichen Körper zeigt, ist weltweit feststellbar, doch leider bisher nicht der Seele - dem Bewusstsein zugeordnet, weil die Seele erfolgreich - bis heute - weltweit ignoriert wurde.

Es wird heute noch in die falsche Richtung geforscht.

Deshalb hatte ich, deshalb hatten die mir persönlich bekannten Menschen, deshalb hatten 99% aller Menschen in der Zivilisation keine Chance nicht krank in ihrer Seele, in ihrem Bewusstsein, in/an ihrem menschlichen Körper zu werden

Wer unschuldig bisher krank wurde, wurde vom Menschen trotzdem bestraft!

Viele Übertreibungskrankheiten als Eigenschaften, die alle nach der Übertreibungsart ihren Namen fälschlicherweise erhalten haben, gibt es heute.

Alles womit ich es übertreiben kann, über einen kürzeren oder längeren Zeitraum, damit habe ich gute Chancen krank zu werden.

Viele Krankheiten, mit Phantasie-Eigennahmen oder Namen aus der Legalität, aus der Normalität lassen sich mit der Seele auf eine Grundkrankheit in der Seele, im Bewusstsein und auf eine große Ursache zusammenfassen.

Die Ursachentherapie als Unikattherapie ist damit möglich geworden.

Das war vor 30 Jahren unserer Zeitrechnung.

Vor ca. 30 Jahren war auch schon die Verhinderung dieser behandlungsbedürftigen Krankheit möglich.

Seit 20 Jahren ist es möglich die Bewusstseinskrankheit in der Seele erst gar nicht entstehen zu lassen, trotz Infiziertheit.

Weil Erkenntnisse zur Seele, zum Menschen, zum Leben bisher ignoriert worden sind, musste es sich der Mensch schwer machen.

Die Zivilisationskrankheiten als Bewusstseinskrankheiten konnten sich mit den Ungerechtigkeiten auf unserer Welt hochschaukeln.

Das, was vor 20 Jahren noch einfach gewesen wäre, ist heute schwieriger geworden, aber nicht unmöglich.

Selbst heute oder gerade heute muss die Seele und von ihr ausgehende Grundkrankheit, die Bewusstseinskrankheit mit vielen Anstrengungen, mit Grundlagen zur Seele, mit aufwendigen Lernprogrammen und der Informationsverbreitung weltweit, verhindert werden.

Horst/Peter Pakert     Erfahrungen und Erfolge                  1995/2007/19

Ich betrachte es als meine Pflicht, Erkenntnisse aus meiner Lebensaufgabe anderen Menschen mitzuteilen, wenn die Möglichkeit, wie heute, dazu besteht.

Bei den vielen mich umgebenden Menschen mit dem Namen Peter habe ich mich abgrenzend kenntlich gemacht, so dass es nur den einen - der Peter - gibt, und das bin ich.

Viele Übertreibungskrankheiten als Eigenschaften, die alle nach der Übertreibungsart ihren Namen fälschlicherweise erhalten haben, gibt es heute.

Alles womit ich es übertreiben kann, über einen kürzeren oder längeren Zeitraum, damit habe ich gute Chancen krank zu werden.

Viele Krankheiten, mit Phantasie-Eigennahmen oder Namen aus der Legalität, aus der Normalität lassen sich mit der Seele auf eine Grundkrankheit in der Seele, im Bewusstsein und auf eine große Ursache zusammenfassen.

Die Ursachentherapie als Unikattherapie ist damit möglich geworden.

Eine Krankheit ist eine große Macht.

Eine Krankheit ist auch der Versuch der Selbstheilung.

Die Krankheit macht mich darauf aufmerksam, mich richtiger, um mich selbst zu kümmern. Eine Krankheit spornt mich an, etwas für mich zu tun.

Die Krankheit ist in der Lage alles Denken durcheinander zu bringen.

Eine Suchtkrankheit ist somit nur der erfolglose Versuch der Selbstheilung.

Eine Suchtkrankheit kann nicht geheilt werden.

Der Versuch der Heilung wird trotzdem immer wieder erfolgen.

Eine Suchtkrankheit kann nur zum Stillstand gebracht werden!

Eine Heilung im Suchtkrankenbereich gibt es nicht.

Wer Heilung verspricht ist ein Scharlatan und hat keine Ahnung von den Suchtkrankheiten. So ein Mensch meint es mit sich und anderen nicht ehrlich.

Das Streben eines jeden Menschen verfolgt nur ein Ziel, das heißt alles, was er tut, macht er nur aus einem einzigen Grund: der Zufriedenheit wegen, denn er will ja das Beste aus seinem Leben machen.

Bekommt er die schleichende, ab und zu auftauchende oder permanent vorhandene innere Unzufriedenheit, trotz großer Anstrengungen nicht weg, sollte er sich in eine Behandlung begeben.

Die Zivilisationskrankheit, die Bewusstseinskrankheit, ist schon seit Jahrtausenden eine Pandemie, die alles, jeden infiziert und vor keiner Grenze, vor keinem Alter, Geschlecht oder Geburt, halt macht.

Da die "Suchtkrankheiten" - die Bewusstseinskrankheit - vor keinem Menschen, der übertreibt Halt macht, hatte ich es bisher in 30 Jahren mit fast allen Berufen, mit allen Bevölkerungsschichten jeden Alters zu tun, weil sie krank und hilflos geworden waren.

Diese Krankheit ist in allen Ländern, in jedem Haushalt, in jedem Beruf zu finden.

Deshalb ist kein Mensch besser oder schlechter, sondern nur in der Seele, im Bewusstsein zuerst krank. Diese Krankheit, egal mit welchem Namen sie bisher belegt wurde, die durch das Bewusstsein ganz bewusst entsteht, ist heute zu lindern oder frühzeitig bei Kindern zu verhindern.

Die Bewusstseinskrankheit beinhaltet das Unvermögen (= das nicht richtig Können) mit der eigenen Seele, mit dem sich darin befindlichen Bewusstsein richtig umgehen zu können.

Diese Bewusstseinskrankheit kommt aus der Seele, aus dem Bewusstsein, aus dem Tagesbewusstsein vom Kindheits-Ich und macht aus uns Menschen - anlagebedingt - kranke Menschen.

(Das Tagesbewusstsein ist der Bestimmer in uns Menschen und wird in drei Ich-Formen aufgeteilt: Kindheits-Ich, Eltern-Ich und Erwachsenen-Ich und das wird wissenschaftlich durch die TA - Transaktionsanalyse bestätigt, dass unsere Seele drei Persönlichkeiten, also drei Ich-Formen hat.

Die Suchtkrankheit = Abhängigkeitskrankheit = Hörigkeitskrankheit ist ein und dieselbe Suchtkrankheit, nur jeweils ein anderer Ausdruck dafür.

Die Grundkrankheit dafür ist immer die Bewusstseinskrankheit.

Das Erwachsenen-Ich, als dritte Ich-Form im Bewusstsein, wird erst ab ca. dem achten bis zehnten Lebensjahr wach (im Dokument beschrieben).

Bis zum 8. Lebensjahr ist das Kindheits-Ich Chef des Tagesbewusstseins gewesen und wird jetzt nicht freiwillig die Chefposition im Tagesbewusstsein hergeben.

Das Kind will Chef in dieser Verbindung bleiben.

Das Kindheits-Ich gibt heute die Chefposition im Tagesbewusstsein nicht ab.

Das Kind spielt die Erwachsenenfähigkeiten mit seinen Möglichkeiten nach.

Das ist die Bewusstseinskrankheit.

Das Kindheits-Ich ist nicht für das Erwachsenenleben gedacht!

Das Erwachsenen-Ich ist für die Zeit eines erwachsenen Menschenlebens gedacht, kann seine Fähigkeiten als Erwachsenen-Ich einsetzen.

Das Kindheits-Ich wird zum Diktator in dieser Verbindung.

Das Kindheits-Ich ist überfordert. Das Kind wird im Tagesbewusstsein krank.

Dann wird der menschliche Körper krank.

Das Kindheits-Ich ist mit dem Erwachsenenleben eines Menschen überfordert.

Dem Menschen sind diese und weitere Zusammenhänge im Tagesbewusstsein bisher nicht bewusst geworden.

Das Kindheits-Ich hat die eigene Entlarvung lange verhindert. Deshalb ist die Seele, das Bewusstsein mehr als der Mensch bisher von der Seele angenommen hat.

In der heutigen Zeit hat unser Kindheits-Ich im Tagesbewusstsein der Seele zu viel Macht, über die Verbindung Seele - menschlicher Körper.

Auf Dauer kann das nicht gut gehen.

Ich habe es in 30 Jahren mit vielen Patienten, in Großgruppen oder in Einzelgesprächen erfahren müssen, dass 99 % der Menschen krank sind (Stand 2007).

Bei einer Hochrechnung durch Rückmeldungen, der Wahrscheinlichkeitsrechnung und der Verhältnismäßigkeitsrechnung kam heraus, dass unser Kindheits-Ich im Tagesbewusstsein nach der Kindheit oder schon viel eher zum Diktator des Bewusstseins wird und das ist krank! Bewusstseinskrank

Das gerechte, gültige, dominante Erwachsenen-Ich im Tagesbewusstsein ist dafür bestimmt, den Menschen in seinem Erwachsenenleben durch das Leben zu steuern und zu lenken, denn nur das Erwachsenen-Ich kann mit Originalhandlungen die Seele bei ihren Aufgaben hier auf Erden, richtig unterstützen.)

Doch wieder zurück.

Meine Theorie zu Suchtkrankheiten, die sich seit 30 Jahren bewährt hat.

Alle Suchtkranken bringen die gleichen Merkmale in irgendeiner Form mit.

Deshalb funktioniert auch ein und dieselbe Therapie mit den Grundlagen der Seele und dem richtigen Verstehen bei jeder seelischen Erkrankung.

Ich bin nicht der Erfinder der Seele.

Genauso wenig wie der Gitarrenspieler der Erfinder der Gitarre ist.

Ich habe nur eine neue hilfreiche Theorie zur Funktionsweise der Seele kreiert.

Dies sind wiederum meine Grundlagen für eine Theorie bei fast allen seelischen Erkrankungen, wozu auch alle Suchtkrankheiten zählen.

Somit habe ich eine neue, funktionstüchtige Wahrheit zur Seele gefunden!

Mit dieser Wahrheit lässt sich das meiste im Leben erklären.

Zusammenhänge werden plötzlich erkennbar, und das Verstehen dafür wird zur Selbstverständlichkeit.

Verstehe ich, kann ich vernünftiger, ehrlicher denken und handeln, weil kein Druck in mir entsteht.

Wer kann ambulant ("berufsbegleitend") therapiert werden?

Jeder bei dem der Logiksektor nur gestört, aber nicht zerstört ist.

Alle Menschen, bei denen der Logiksektor zerstört ist, müssen von einem Arzt mit Medikamenten behandelt werden. Erst stationär, später ambulant.

Danach ist eine ambulante Einzel- oder Gruppentherapie, auch ohne einen Arzt, möglich.

Horst/Peter Pakert  Die Suchtkrankheit oder Seelenkrankheit  2007/19

Ich bin Heilpraktiker geworden, weil ich mich dadurch noch mehr für die Würde des Menschen und seiner Menschenrechte einsetzen kann.

Die Macht des Behandlers benutze ich dazu, jedem Menschen seine innere Freiheit zu zeigen.

Da ich richtig zur Seele - so wie es möglich war - informiert bin, seit ca. 30 Jahren erfolgreich mit meinen Erkenntnissen über die Seele mit Menschen gearbeitet habe, die sonst nirgendwo richtige Hilfe fanden, kann ich das mit den Menschen, die sich haben helfen lassen, beweisen.

Was ich behaupte, das haben diese Menschen mit sich selbst ausprobiert, und sie konnten ihr altes Unrechtsleben endlich verlassen.

Ich kümmere mich fast ausschließlich um die Seelenerkrankung, also genauestens um die Seele selbst.

Ich kümmere mich um die Ersterkrankung einer jeden Suchtkrankheit:

"Die eigene Hörigkeitskrankheit".

Ich kümmere mich um die Ursachen einer jeden Suchtkrankheit.

Ich agiere als Therapeut zu 80% in der Therapie, meistens schriftlich, da das Angebot zu komplex ist, aber auch damit der Patient auch die Möglichkeit hat, erst zu verstehen, um es dann an sich selbst zu probieren und nachzuleben, wenn es ihm logisch, real und gerecht vorkommt.

Persönliche Fragestellungen, aktuelle Probleme und Prioritäten werden aber jederzeit berücksichtigt, so dass es einen "Roten Faden" gibt, dieser aber nicht stur verfolgt wird, so dass der Patient immer zu Wort kommt.

Ich bin Anbieter von Erklärungssystemen.

Wir besprechen hauptsächlich das Jetzt, Hier und Heute und die Zukunftsperspektiven, damit ich mir heute eine gute Vergangenheit schaffen kann, so dass ich nicht in der negativen Vergangenheit herumwühle.

Wir finden heraus wer, wie und was der Patient für eine wirkliche Persönlichkeit ist.

Ich stelle täglich die Belastbarkeitsgrenze eines jeden Patienten fest, belaste ihn bis an diese Grenze und ein Stückchen darüber hinaus, damit diese Grenze wächst und er zu seiner wirklichen Natürlichkeit findet.

Ich stelle mit dem Patienten seine hauptsächlichen Grundbedürfnisse und Bedürfnisse fest, damit er sich richtiger, gerechter als bisher verhalten kann.

Ich übe Nähe und keine Distanz, weil in der Intimität das "Du" angebracht ist und weil es freundlicher und menschlicher ist, wenn man mit Menschen ohne Distanz zu üben in der "Du"-Form umgeht.

Am 04.01.1986, also parallel zum Verein für Sozialmedizin und Landesverband, in denen ich tätig war, eröffnete ich, der Peter, eine eigene Praxis als private Suchtberatungsstelle für angeblich "hoffnungslose Fälle".

In der Praxis, in Hannover, bin ich heute noch (2007) tätig und für alle Bewusstseinskrankheiten zuständig.

Deshalb gibt es für mich nur "nicht-verstehende Behandler/Erzieher", aber keine hoffnungslosen Fälle.

In meinen Praxisräumen ist auch das Institut für Naturheilkunde als Dach vorhanden.

Meine Klientel in den letzten Jahren bestand hauptsächlich aus einem Kreis von Personen, die bereits mehrere erfolglose Therapien hinter sich gebracht hatten, die für alle Behandler "Drehtürpatienten" waren, also als hoffnungslose Fälle galten.

Aber gerade durch sie entdeckte ich die Grundkrankheit einer jeden Suchtkrankheit recht frühzeitig, und ich entdeckte die Ursachen und die Ersterkrankung einer jeden Suchtkrankheit, Hörigkeit, Übertreibungskrankheit, eingeredete Krankheit = Bewusstseinskrankheit der Seele.

Und der Körper als Spiegelbild der Seele.

Wie entsteht eine Suchtkrankheit?

Wie kann eine Suchtkrankheit entstehen?

Durch Verständigungsschwierigkeiten.

Wenn ich über eine kürzeren oder längeren Zeitraum etwas über- oder untertreibe, habe ich gute "Chancen" davon krank zu werden.

Ich habe übertrieben und bin davon krank geworden. #

Was ist die eigene Hörigkeit?

Liebe und Anerkennung übertrieben und falsch eingesetzt und damit zuviel durch andere, über andere gelebt zu haben.

Sich selbst zu vernachlässigen, auch ohne dass es einem selbst auffällt.

Durch andere, über andere oder etwas anderes zu leben, hat zu Folge, dass man sich vernachlässigt und hörigkeitskrank wird.

Wenn ich etwas über einen längeren Zeitraum untertreibe, so ist das auch eine Übertreibung.

Ein "Vielzuviel-zu wenig" ist immer ein Vielzuviel "zu wenig".

Und ein Vielzuviel "zu wenig" ist immer eine Übertreibung.

Dieses Verhalten ist eindeutig Suchtkrankenverhalten, woraus sehr schnell eine Suchtkrankheit entstehen kann.

Höriges Verhalten ist für uns Menschen völlig normal.

Suchtkranken-Verhalten ist für uns Menschen normal, denn wir müssen mal über-und untertreiben.

Daraus wäre zu folgern:

"Wenn dieses Verhalten normal ist, und ich durch diese Umstände des Lebens davon krank werde, trage ich keine Schuld daran!"

In unseren Erbanlagen und unserer Erziehung sind diese Richtlinien fest verankert.

Wir bezeichnen sie als Grundbedürfnisse, Grundbedürfnisse der Seele und des Körpers.

Es wäre langweilig hätten wir alle eine gleiche Seele und einen gleichen Körper.

Aber es ist nicht langweilig, dass alle Menschen die gleichen Grundbedürfnisse haben, die sie nach ihrer Eigenart erfüllen müssen.

Die Vielfältigkeit macht unser Leben spannend.

Bei dieser Denkungsweise ist die Verhältnisweise gewahrt, es gleich sich aus.

Meine Überlegungen und Vorgehensweisen im gesamten Übertreibungsbereich, der in der Seele, im Körper krank ist, sind als einmalig, erfolgreich, hilfreich und passend in die Neuzeit zu bezeichnen.

In der heutigen Zeit müssen gerade in diesem Bereich neue Wege beschritten werden.

Die bedeutsame Seele mit ihren enträtselten Funktionsweisen ist wieder einmal nicht zur Geltung gekommen.

Die Seele eines jeden Menschen ist wieder ignoriert worden.

Das Tagesbewusstsein ist wie erwähnt der Bestimmer in uns Menschen und wird in drei Ich-Formen aufgeteilt: Kindheits-Ich, Eltern-Ich und Erwachsenen-Ich.

Das wird wissenschaftlich durch die TA - Transaktionsanalyse bestätigt.

Wie das Unterbewusstsein vom Tagesbewusstsein geschult wird, entscheidet immer der jeweilige Chef im Tagesbewusstsein.

Ist der Chef im Tagesbewusstsein das Kindheits-Ich und ist dieses Kindheits-Ich zum Diktator geworden, weil es die Vormachtstellung als Chef der zuerst wach gewordenen Ich-Form nicht wieder hergeben will, ist das Kindheits-Ich dazu gezwungen einerseits das Erwachsenen-Ich nicht wach werden zu lassen, andererseits spielt das Kindheits-Ich die Fähigkeiten des Erwachsenen-Ich so gut es geht nach.

Das Kind will nicht als Kind entdeckt werden, sondern nach dem älter werdenden Körper auch als erwachsen angesehen und so bewertet werden.

Bis heute ist dieses bei 99% aller Menschen gelungen.

Das Kindheits-Ich konnte erfolgreich den Erwachsenen nachspielen.

Nur bei mir in meiner Praxis und in Selbsthilfegruppen ging das nicht, weil ich das Spiel dieser Seelen sofort durchschaut hatte.

Dafür konnte aber jeder Mensch, der es von sich aus wollte, im Erwachsenen-Alter endlich ein Erwachsenen-Leben führen.

Dazu zwingen kann man keinen Menschen.

Das Wechseln von Kindheits-Ich zum Erwachsenen-Ich und damit älter werden ist nur auf freiwilliger Basis möglich.

Jeder Mensch muss jederzeit in seiner eigenen Verantwortlichkeit bleiben.

Kein Mensch darf auf einen anderen Menschen unnötige Gewalt ausüben - weder seelisch noch körperlich!

Hörigkeiten = Abhängigkeiten = Süchte!

Hörigkeiten begleiten unser Leben - sind für uns Menschen völlig normal.

Suchtkrankenverhalten, Übertreibungen, sich nicht begnügen können oder wollen, sich berauschen, ist uns Menschen angeboren.

Wenn ich das Suchkrankenverhalten als normal ansehe und mich somit in der Norm = normal verhalte, also etwas normal betreibe, damit aber mein persönliches Normalmaß überschreite oder unterschreite und das sogar über einen kürzeren oder längeren Zeitraum, habe ich "gute" Chancen, krank davon zu werden.

Ein Viel-zu-wenig ist auch eine Übertreibung!

Ein Viel-zu-viel-zu-wenig ist eine starke Übertreibung, weil stark untertrieben wurde.

Erkenntnisse:

Sucht = Abhängigkeit = Hörigkeit ist normal, damit werden wir geboren, es ist ein natürlicher Zwang, damit wir unsere Grundbedürfnisse, als unsere Bedürfnisse, durch das Wort "wie" erfüllen können.

Erfüllen wir die Bedürfnisbefriedigung körperlicher oder seelischer Art "richtig" werden wir zufrieden.

I. Körperliche Grundbedürfnisse:

die Versorgung und die Entsorgung, die erfüllt werden müssen, sonst stirbt der Körper eher als geplant.

1.) Essen + Zwang = Hunger (Sucht = Abhängigkeit = Hörigkeit) ist normal.

2.) Trinken + Zwang = Durst ist normal, weil ich meine Grundbedürfnisse befriedigen muss.

3.) Schlafen + Zwang

4.) Atmen + Zwang

5.) Sauberkeit/Hygiene + Zwang

6.) Wasserlassen+ Zwang

7.) Stuhl absetzen + Zwang

8.) Wärme und Kälteschutz, behütet sein ist mit Zwang ein Muss!

Erfülle ich alle körperlichen und seelischen Grundbedürfnisse richtig, mit dem Wort "wie", werde ich zufrieden, erreiche meine innere Freiheit und Zufriedenheit, durch mich in eigener Verantwortlichkeit.

II. Seelische Grundbedürfnisse:

die mit dem Wort "wie" erfüllt werden müssen, weil es Bedürfnisse der Seele, des Bewusstseins sind.

1.) Anerkennung, die ich mir nur selbst richtig geben kann.

2.) Liebe = Freude, die ich mir nur selbst richtig geben kann.

3.) Folgen davon sind: die Harmonie des Bewusstseins mit dem Körper.

4.) Folge ist: die Geborgenheit der Seele.

Das alles entsteht durch meine richtige Selbstverwirklichung, aber alles kann ich übertreiben oder untertreiben und davon krank werden.

5.) Die Selbstverwirklichung = ich verwirkliche mich selbst richtig, ist eine richtige Bedürfnisbefriedigung.

(Richtige Vorstellungen, des jeweiligen Chefs im Tagesbewusstsein + Tat, über den Körper, durch den Körper ist die richtige Beziehungskunde = Kontaktkunde = richtiger Kontakt = sich darin auskennen.)

Nur die richtige Menge, die richtig zufrieden machende Erfüllung der körperlichen und seelischen Bedürfnisse macht das Bewusstsein zufrieden.

Nochmal zusammengefasst:

Die Grundbedürfnisse aller Menschen sind gleich!

a.) Die körperlichen, um zu überleben.

b.) Die seelischen, um mit dem jeweiligen Körper zufrieden zu werden.

Wenn wir alle die Grundbedürfnisse über unsere Selbstverwirklichung richtig befriedigen können, erreichen wir unsere Zufriedenheit.

Ursachen aller Suchtkrankheiten sind:

I. - 1.) Verständigungsschwierigkeiten sind Schwierigkeiten der Verständigung mit sich selbst, anderen oder irgendwelchen Sachen.

II. - 2.) Großer innerer Druck ist entstanden, der nicht mehr auszuhalten ist (große Unzufriedenheit).

Folge: III. - 3.) Negative Ersatzhandlungen müssen begangen werden, um sich vom inneren Druck vorübergehend zu erleichtern.

Es sind auch die Folgen von I. und II.

IV. Später kommt ein stoffgebundenes oder nicht stoffgebundenes Suchtmittel hinzu, mit dem es übertrieben wird und dazu erhält der Benutzer einen Eigennamen als Krankheit (Alkoholkranker, Drogenkranker, Spielsuchtkranker usw.), denn es wird mit Sicherheit damit übertrieben, und das richtige Maß geht verloren.

So ist auch jede Untertreibung eine Übertreibung, denn viel-zu-viel-zu-wenig ist eine starke Übertreibung, weil viel-zu-wenig.

Alles kann Suchtmittel sein. Mit allem können wir es über- oder untertreiben.

Jede Übertreibung beinhaltet eine Vernachlässigung!

Jede Vernachlässigung hat einen Fehlbedarf - bis zu einer Krankheit - zur Folge.

So entsteht zur bestehenden Hörigkeitskrankheit, mit der wir geboren wurden, die aber noch nicht behandlungsbedürftig ist, eine zusätzliche Suchtkrankheit mit dem Eigennamen.

Merke: Mit der Hörigkeitskrankheit werden wir geboren, nicht nur weil wir unsere Grundbedürfnisse mit einem gewissen Zwang erfüllen müssen, sondern weil wir nicht autonom sind und übertreiben.

Selbstverständlichkeiten:

I. Ein Leben durch andere über andere oder eine Sache findet über das Normalmaß hinaus statt und

II. - dabei wird sich immer mehr vernachlässigt, sich in eine Scheinwelt begeben, bis der Mensch wertlos ist. Er hat keine inneren Werte, denn er hat in diesem Lebensspiel alles verloren, was für ihn Wert hatte.

Kommt der Mensch in das zweite Drittel der Behandlungsbedürftigkeit aller Menschen, ist er schon behandlungsbedürftig, aber meistens noch zu stolz, um sich behandeln zu lassen, denn es fehlt noch die dritte Einsicht:

"Jetzt lasse ich mir von anderen helfen"!

Erste Einsicht: "So geht es nicht weiter".

Deshalb wird einiges geändert, um sich wieder aushalten zu können.

Zweite Einsicht: "Ich muss etwas ändern".

Zwischen der ersten, zweiten und dritten Einsicht vergehen manchmal Jahre oder Jahrzehnte, je nachdem wie groß der eigene Wille ist, welche Mittel und Möglichkeiten derjenige zur Verfügung hat und so weiter.

Hat der Suchtkranke genügend negative Erfahrungen im Umgang mit seinem, seinen Suchtmittel/n gemacht, liegt er in seiner inneren Gosse, dann ist er zur Behandlung bereit.

Manchmal muss als Folge noch ein übertriebenes, stoffgebundenes oder nicht-stoffgebundenes Suchtmittel hinzukommen.

(Stoffgebundene Suchtmittel z.B.: Alkohol, Drogen, Tabletten usw.

Nicht stoffgebundene Suchtmittel z. B.: Spielen-Zocken, Internetsucht, Computerspielsucht, Mediensucht, Fußballsucht, Sportsucht, geschäftsmäßiges Denken, übertriebenes, krankhaftes Arbeiten, Männer, Frauen, Sexsucht usw.)

Alles ist Suchtmittel, mit allem können wir es übertreiben, uns vernachlässigen und davon krank werden, behandlungsbedürftig krank!

Selbst die schwerste aller Suchtkrankheiten kann erfolgreich therapiert werden, die "Managerkrankheit". Ähnlich wie die Fremden-Legionäre, die krank werden.

Messies sind auch nur symptomsuchtkrank und haben, wie alle Suchtkranken, die Grundkrankheit.

Nochmal: Die Suchtkrankheit = Abhängigkeitskrankheit = Hörigkeitskrankheit ist ein und dieselbe Suchtkrankheit, nur jeweils ein anderer Ausdruck dafür.

Die Grundkrankheit dafür ist immer die Bewusstseinskrankheit.

Die Bewusstseinskrankheit beinhaltet das Unvermögen (= das nicht richtig Können) mit der eigenen Seele, mit dem sich darin befindlichen Bewusstsein richtig umgehen zu können.

In Deutschland leiden 5 Millionen Menschen unter Depressionen (Stand 2019).

Jeder Dritte von ihnen so schwer, dass auch Medikamente nicht mehr helfen.

Angststörungen ist ein Sammelbegriff für mit Angst verbundene psychische Störungen

Menschen mit einer Midlife-Crisis (Lebensmittekrise), Menschen mit dem Burnout-Syndrom, Menschen mit Depressionen haben Verständigungsschwierigkeiten.

Fast alle körperlichen und seelisch-geistigen Krankheiten haben etwas mit Verständigungsschwierigkeiten zu tun.

Was ist die eigene Hörigkeit?

1.) Die Liebe und Anerkennung - übertrieben und falsch eingesetzt, also zu viel durch andere, über andere oder eine Sache gelebt zu haben, sowie

2.) sich dabei selbst vernachlässigt oder geschädigt zu haben.

Beides gehört unmittelbar zusammen, sonst ist es keine Krankheit.

Weitere Bezeichnungen für Hörigkeiten.

Es ist eine Suchtkrankheit oder zuerst suchtkrankes Verhalten.

Wer sich nur Anerkennung und Liebe über andere besorgt, ist krank.

Weil er sich zusätzlich vernachlässigt und dies erst sehr spät bemerkt wird.

Er vernachlässigt seine Harmonie und Geborgenheit, somit verwirklicht er sich falsch.

"Es schleicht sich langsam ein."

Wer sich nicht selbst seine seelischen Grundbedürfnisse erfüllen kann, ist suchtkrank.

Wie ich sage: "Er hat seine eigene Hörigkeit".

Merkmale bei Menschen, die sich hörig verhalten, die suchtkrank sind oder die sonst eine Krankheit haben, die von der Seele ausgelöst wurde.

Wir müssen dabei berücksichtigen, dass sich diese kranken Menschen meistens in einem Ausnahmezustand befinden.

Ich fange mit der Hörigkeit an.

"Bei einer Hörigkeit hat jeder Mensch":

1.) einen großen Fehlbedarf seiner richtigen Anerkennung.

2.) einen großen Fehlbedarf seiner richtigen Liebe.

3.) einen riesengroßen Fehlbedarf seiner richtigen Harmonie.

4.) einen riesengroßen Fehlbedarf seiner richtigen Geborgenheit.

5.) Seine Selbstverwirklichung macht er überzogen und völlig falsch.

Somit hat er eindeutig einen großen Fehlbedarf im seelisch-geistigen Bereich.

6.) Die Goldwaage, unsere innerste Feinstwaage, ist nicht mehr richtig geeicht, sie geht falsch, deshalb wird mit ihr falsch abgewogen und bewertet.

7.) Das Bewertungssystem der Seele ist somit falsch, also müssen zwangsläufig falsche Taten begangen werden, also eine falsche Selbstverwirklichung.

8.) Das Mittelpunktsdenken ist weit überzogen und somit auch falsch.

9.) Die Wertschätzung zu allen inneren und äußeren Werten ist stark übertrieben oder untertrieben und somit auch falsch.

10.) Die Beziehungskunde = Kontaktkunde kann nicht richtig verwirklicht werden.

Ursache aller Suchtkrankheiten!

11.) Verständigungsschwierigkeiten sind mit Sicherheit überall vorhanden.

12.) Der innere und äußere Druck ist nicht mehr auszuhalten.

Erleichterungen über Ersatzhandlungen sind die Folge.

Sie sind auch als Protesthaltung und als Protesthandlungen anzusehen.

Eine weitere Folgeerscheinung!

13.) Über das Suchtmittel verliert der Betreiber als Anwender die Kontrolle.

14.) Das Freudenkonto ist leer.

15.) Das geistige Alter nimmt ab.

Merke: Sich durch andere oder eine Sache Liebe oder Anerkennung zu verschaffen, und zwar auf ihre Kosten, und sich dabei selbst vernachlässigen, heißt Hörigkeit = Krankheit = Suchtkrankheit.

Das heißt gleichzeitig auf Dauer eine kleine oder große immer vorhandene Unzufriedenheit.

Eine Unzufriedenheit ist deshalb die Folge, weil man sich vernachlässigt, aber auch deshalb, weil man sich nur selbst die richtige Liebe und Anerkennung geben kann.

Trotz großer und vieler Anstrengungen ist diese Unzufriedenheit nicht zu beseitigen.

Verschaffen wir uns Freude auf Kosten anderer heißt das.

Es kostet andere Menschen meistens ein wenig "Ehre, Würde, Ansehen oder Niveau", auch wenn sie es nicht immer bemerken.

Deshalb sollte jeder Mensch lernen, sich seine seelischen Bedürfnisse, durch sich selbst zu erfüllen.

Nur wir selbst können uns diese Grundbedürfnisse als Bedürfnisse richtig erfüllen.

"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst", ist ein Bibelzitat.

Es besagt aber auch, dass wir uns zuerst selbst liebhaben sollten.

Denn nur wer etwas hat, der kann etwas geben.

Ich kann nur das teilen, was ich habe.

Bin ich selbst nicht mein richtiger Freund, wie kann ich dann zu einem anderen Lebewesen richtiger Freund sein?

So kann ich mich minutenlang - stundenlang - tagelang - wochenlang oder jahrzehntelang krankhaft verhalten.

Die Seele und der Körper sind bei diesem krankhaften Verhalten kurzfristig krank.

Verhalte ich mich, wenn auch nur zeitweise, wie ein Suchtkranker, habe ich die Möglichkeit, davon chronisch d. h. dauerhaft krank zu werden.

Diese Krankheit ist eine Suchtkrankheit mit der ich auch meine Umwelt schule. Deshalb ist sie aber auch mit den Grundlagen zu einer Suchtkrankheit gut zu therapieren.

Die Hörigkeitskrankheit ist so weit verbreitet, dass nicht nur alle bekannten Suchtkrankheiten dazu gehören, sondern auch hinter den meisten körperlichen Erkrankungen die Hörigkeit als Ersterkrankung zu nennen ist.

Wer sich nicht beraten lässt oder sonst nichts gegen seine Grunderkrankung, die eigene Hörigkeit, unternimmt, wird weiter leiden und nicht mehr aus der Arztpraxis herauskommen, weil die körperlichen Beschwerden zunehmen.

Wer nicht den Mut und Lebenswillen hat etwas gegen seine Grunderkrankung, die eigene Hörigkeit, zu tun, wird weiter leiden.

Merke: Eine Suchtkrankheit ist eine eingeredete Krankheit.

Jede Krankheit, die ich mir einreden kann, kann ich mir auch wieder ausreden.

So ist es auch möglich, sich Gesundheit einzureden.

Richtige Informationen führen zur Zufriedenheit.

Eine Hörigkeit ist eine eingeredete Krankheit.

Eine Hörigkeit heißt, falsch mit der Liebe oder Anerkennung umzugehen und sich selbst zu vernachlässigen.

Eine Ich-Form dominiert (Kindheits-Ich) und redet den anderen Ich-Formen ein, es sei so rechtens.

(Bei einer Suchtkrankheit kämpft das Tagesbewusstsein, eine oder zwei Ich-Formen (Kindheits-Ich, Eltern-Ich), gegen das Unterbewusstsein und den Körper, deshalb verliert es.

Jeder, der kämpft, verliert.

Zumal in diesem Fall gegen sich selbst.

Die Verhältnismäßigkeit stimmt nicht mehr.

Es ist nicht groß und stark genug für einen Kampf.

Nur mit der richtigen Dominanz des Erwachsenen-Ichs wird es wieder Gewinner.)

Eine Suchtkrankheit ist immer der Versuch, sich selbst zu helfen.

Eine Suchtkrankheit zu haben, sie zum Stillstand zu bringen, dauerhaft innerlich zufrieden leben, ist nicht kompliziert, nur komplex und bedarf einer langen Übungszeit, die gleichzeitig Genesungszeit ist.

Die Schuldfrage wird eindeutig und nachvollziehbar verneint und dies wird logisch und eindeutig erklärt und bewiesen werden.

Der Makel suchtkrank zu sein, wird eindeutig widerlegt.

Jeder Suchtkranke ist Spieler = Verlierer, weil er seinen Einsätze verliert oder mit dem Gewinn der Freude nichts Richtiges mehr anfangen kann, weil sein Freudenkonto leer ist.

Das ganze Leben ist ein Spiel, wir bringen regelmäßig unsere Einsätze.

Die Einsätze sind entweder ideeller oder materieller Art.

Sind wir zufrieden, sind wir Gewinner!

Sind wir unzufrieden, haben wir Angst und bezeichnen uns als Verlierer.

Eine eigene Hörigkeit ist auch nur eine Suchtkrankheit, weil derjenige, der dieses Spiel betreibt, mit Sicherheit Verlierer sein wird.

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen.

Ein gleiches Maß von beiden hält die Waage im Gleichgewicht!

Nur mit Kraft, mit Stärke kann man die Waage aus dem Gleichgewicht bringen, aber auch zurückbringen ins Gleichgewicht! (Physik: Bewegung bedeutet Kraftaufwand.

Starke Bewegung bedeutet viel Kraft, viel Stärke.)

Eine Suchtkrankheit ist eine große Kraft, der wir mir einer großen Kraft an Verstehen begegnen können.

Mit der Stärke - als seelischen oder körperlichen Einsatz - kann man das Ungleichgewicht in sich selbst zum Stoppen und zurück zum Gleichgewicht bringen.

Jeder Mensch kann das.

Jeder Mensch hat das mindestens schon dreimal gemacht!

In der vorgeburtlichen Phase, in der nachgeburtlichen Phase und in der hormonellen Umstellungsphase, der Pubertät.

Warum nicht weitere Male?

Weil der Mut fehlt, viele Gedanken nicht zu Ende gedacht werden und weil wir ja so gerne leiden.

Leiden können wir lange Zeit allein.

Wir ziehen uns zurück in die Isolation, weil wir glauben oder schon oft erlebt haben, dass uns wenige Menschen oder kein Mensch richtig versteht und somit auch nicht helfen kann.

Freude hingegen macht uns beschwingt, frei und locker, so dass wir keine Scheu haben, über unsere Freude anderen zu berichten.

So wird Freude durch Abgeben geteilt.

Der innere Druck löst sich, weil sich auch wieder einmal die Wertschätzung und die Wahrheit geändert haben.

Nachtrag: Jede Suchtkrankheit ist auch eine Eigenschaft.

Jede Ich-Form im Tagesbewusstsein - Kindheits-Ich, Eltern-Ich und Erwachsenen-Ich wissenschaftlich durch die TA - Transaktionsanalyse bestätig - hat Eigenschaften.

Das Unterbewusstsein hat Eigenschaften.

Der Körper hat Eigenschaften.

Wir Menschen haben alle Eigenschaften in uns, die es gibt.

Sie erzeugen Schuldgefühle und Trostlosigkeit, aber auch Hoffnung.

Mit dem Willen können wir nichts tun, sondern nur mit einem neuen Lernprozess, der verstanden, neu bewertet und gelebt werden muss.

In uns kann nur das Tagesbewusstsein oder das Unterbewusstsein etwas mit dem Willen, der Kraft tun.

Diese Kraft ist nur zur Gedankenentwicklung und zum Ausführen von Taten da.

Viele Ängste entstehen, durch eine bewusste oder unbewusste Bewertung, vor fast allen Dingen.

Der Leichtsinn bei einer Suchtkrankheit wird größer, die Inkompetenz auch.

Die Kontaktschwierigkeiten häufen sich.

Die innere und äußere Vereinsamung beginnt.

Fluchtgedanken entstehen andauernd.

Es wird gedankliche oder tatsächliche Flucht begangen.

Geholfen hat es bisher noch nie, weil wir uns überall, egal wo wir auch hingehen, selbst mitnehmen. Wir können nicht vor uns flüchten.

Die Überschätzung in allem ist nicht mehr zu übertreffen.

Der völlige Zusammenbruch, innerlich und äußerlich, rückt immer näher.

Die übertriebene Anspruchshaltung gegenüber anderen ist sehr groß.

Oder der Suchtkranke wird phlegmatisch.

Der Minderwertigkeitskomplex ist allgegenwärtig und sehr ausgeprägt.

Kurzfassung über Suchtkrankheiten:

Was ist eine Suchtkrankheit, was ist eine Hörigkeit?

Eine Krankheit durch Sucht.

Eine Abhängigkeits-Erkrankung.

Eine Zwangskrankheit.

Eine 24-Stunden-Krankheit.

Eine Suchtkrankheit, die durch einen Genesungsweg zum Stillstand gebracht werden kann.

Eine Suchtkrankheit, bei der es keine Heilung gibt.

Suchtkrankheiten, mit denen ich jetzt gut leben kann, nachdem ich sie alle zum Stillstand gebracht habe und alle Sicherheiten von mir eingehalten wurden.

Das ist dann auch der richtige Schutz vor einer neuen Suchtkrankheit.

Eine Suchtkrankheit, die sorgfältig beachtet werden muss.

Eine Suchtkrankheit, die nicht unter- oder überschätzt werden sollte.

Eine Suchtkrankheit, die auch richtig bewertet werden muss.

Eine meistens von sich selbst eingeredete Krankheit, die wieder mit Hilfe Außenstehender ausgeredet werden kann.

Eine Krankheit, deren Anlagen dazu wir in uns tragen.

Der Versuch sich selbst zu helfen. So wollte ich mir nur helfen.

Das Betreiben von Über-oder Untertreibungen über einen kürzeren oder längeren Zeitraum und davon krank geworden zu sein.

Eine Suchtkrankheit, bei der ich mit mir falsch umgegangen bin und mich dabei völlig vernachlässig habe, ohne das es mir richtig bewusst geworden ist.

Eine Suchtkrankheit, bei der ich nicht in der Lage war, meine unbedingt notwendigen Grundbedürfnisse richtig zu befriedigen.

Vorhandene Verständigungsschwierigkeiten wurden nicht richtig beseitigt oder minimiert.

Der eigene innere Druck konnte nicht mehr ausgehalten werden.

Negative Ersatzhandlungen mussten begangen werden.

Eine Suchtkrankheit ist immer der falsche, lebensfeindliche Umgang mit sich.

Es ist aber auch der falsche Umgang mit anderen.

Alles kann Suchtmittel sein, weil wir alles über- oder untertreiben können, so kann auch alles Einstiegsdroge sein. Wir können von allem krank werden.

Eine Suchtkrankheit ist erst nach 5 Jahren zum Stillstand gebracht.

Bis dahin befinde ich mich auf dem Genesungsweg.

Eine Heilung im Suchtkranken-Bereich gibt es nicht!

Horst/Peter Pakert  Die Suchtkrankheit oder Seelenkrankheit  1995/2018

Von Peter wollte ich wissen, wie er darüber denkt, dass es so viele Suchtkrankheiten gibt oder welche Hinweise er speziell mir noch geben kann.

Neue Sichtweisen, habe ich festgestellt, schaden nicht, aber ergeben immer eine neue Wahrheit, und neue Wahrheiten brauche ich, weil ich heute bereit bin, mein Leben konsequent zu ändern.

Sind die Hinweise für mich logisch und erklärbar, werde ich sie ausprobieren.

Habe ich damit Erfolg, werde ich sie weiter ausprobieren, bis ich mit mir zufrieden und der Bestimmer über mein Leben geworden bin.

Er sagte mir dazu:

Alle suchtkranken Menschen und andere kranke Menschen bringen fast das gleiche Kapital mit.

Deshalb ist keiner besser oder schlechter suchtkrank oder krank.

Deshalb ist es auch kein Makel suchtkrank zu sein.

Deshalb braucht sich keiner für seine Suchtkrankheit zu schämen

            oder sich wegen ihr zu verstecken.

Deshalb sind auch alle Suchkrankheiten mit einer "Grundsatztherapie" zu erreichen.

Deshalb ist jedem Suchtkranken zu helfen.

Hoffnungslose Fälle gibt es nicht!

Auf den Punkt gebracht heißt es dann:

Alle suchtkranken Menschen können mit ihren Energien und Möglichkeiten nicht richtig umgehen, genau so wenig wie jeder andere kranke Mensch.

(Eigene Begründungen und Erklärungen hat jeder.)

Weitere Erfahrungswerte:

Allen suchtkranken Menschen ist mit Sicherheit zu helfen.

- Für jeden Suchtkranken und alle Suchtkrankheiten gibt es die richtige Therapie.

- Jeder Mensch hat das Therapieziel zufrieden zu werden.

Sich jederzeit richtig selbst helfen zu können, sich alle Fragen beantworten zu können, ist sein Wunsch.

Zumindest das Wissen darüber zu haben, wie er seinen Fragen doch noch beantwortet bekommt. Von wem er diese Antworten bekommt, ist ihm meistens egal.

Jeder Mensch braucht eine eigenständige Therapie, nur die Grundlagen, als Grundüberlegungen des Verstehens, sind für alle Krankheiten gleich.

Diese Grundlagen heißen Wissen über Krankheiten und Verstehen der Menschen, des Kranken, der Krankheitsbilder.

Das richtige Verstehen, ist schon fast die richtige Therapie.

Verstehen lernen, ist zu erlernen.

- Jeder Mensch braucht eine eigenständige Therapiezeit.

- Jeder Mensch hat einen eigenständigen Schädigungsgrad.

- Jeder Mensch hat ein eigenständiges Leistungsvermögen.

- Jeder Mensch hat eine eigenständige Anspruchshaltung.

- Jeder Mensch, der krank ist, hat mindestens zwei Krankheiten.

  Die Psyche = Seele leidet, und dem Körper geht es nicht gut.

Jeder Mensch, der suchtkrank ist, hat mindestens drei Krankheiten.

Egal ob er eine legale, illegale, anerkannte oder nicht als Suchtkrankheit eingeschätzte oder anerkannte Krankheit hat.

Da jeder kranke Mensch sich in einer Ausnahmesituation befindet, ist das Vertrauen zu ihm unbedingt herzustellen.

Es ist ein oberstes Gebot, wenn nicht sogar eine Pflicht von uns Behandlern, glaubwürdig in seinen Augen zu werden.

Erst dann kann der Kranke uns vertrauen.

Ich bin davon überzeugt, dass, wenn ich das Vertrauen eines Patienten haben möchte, er mir die Gelegenheit dazu geben muss, richtig vorleben zu dürfen.

Jeder Mensch, der suchtkrank ist, hat mindestens drei Krankheiten, sagte Peter im Institut für Naturheilkunde mit der privaten Suchtberatungsstelle und dazu gab er uns folgende Auskunft:

1.) Die Suchtmittelkrankheit selbst.

Das Mittel zum Zweck, welches seine erhoffte Wirkung tut.

Es kann stofflich oder nicht - stofflich sein.

Ohne Suchtmittel kann keine Suchtkrankheit entstehen.

All das, was wir wie unter einen Zwang wiederholen, ist als krankmachendes Suchtmittel zu betrachten.

2.) Die Beziehungssuchtkrankheit.

Durch Kontakt oder von der falschen Selbstverwirklichung krank geworden.

Ohne den Kontakt, die Beziehung zum Suchtmittel oder deren Verwirklichung, kann keine Suchtkrankheit entstehen.

Eine Beziehung zu haben, ist ein Kontakt oder eine Vorstellung + Tat oder unsere Selbstverwirklichung.

3.) Die Liebe zum Suchtmittel.

Die übertriebene, falsch angewendete Liebe zum Suchtmittel ist immer als höriges Verhalten zu bezeichnen!

Wo Liebe ist, ist Anerkennung nicht weit.1

Wer ein Suchtmittel übertrieben einsetzt, vernachlässigt sich mit Sicherheit.

Somit ist die Hörigkeit perfekt.

In den meisten Fällen ist die Liebe zum Suchtmittel vorhanden.

In wenigen Fällen, so hörte ich, kann allein die Liebe zur Wirkungsweise des Suchtmittels vorhanden sein und das Suchtmittel selbst abgelehnt werden.

Die Wirkungsweise hat aber immer mit dem Suchtmittel selbst zu tun.

Ganz wenige Menschen werden dazu gezwungen suchtkrank zu werden.

Als Beispiele erwähne ich die notwendigen Medikamentenverordnungen bei körperlichen oder seelischen Erkrankungen.

Also ist bei diesen Menschen zuerst keine Liebe zum Suchtmittel vorhanden.

Später, wenn sie sich daran gewöhnt haben, lieben sie das Suchtmittel, wegen seiner positiven Wirkungsweise, in irgendeiner anderen Form.

Manchmal bedarf es einer gewissen Zeit der Gewöhnung bis wir etwas lieb haben können.

Verursacherprinzip oder Verursachersystem.

Für Sie noch einmal eine kurze Zusammenfassung wissenswerter Informationen.

Was ist eine Suchtkrankheit, was ist eine Hörigkeit?

Eine Krankheit der Sucht, aus der Sucht oder Abhängigkeit entstanden.

Eine schuldlose Zwangskrankheit.

Eine Abhängigkeitserkrankung.

Eine eingeredete Krankheit.

(Übertreibungskrankheiten sind eingeredete Krankheiten, weil das, wozu der Mensch neigt, was er für sich für Vorteil ansieht, er so übertreibt, dass er davon krank wird.

Das, was ich mir falsch einrede, kann ich mir mit Aufrichtigkeit, mit Richtigkeit wieder ausreden. Zum Beispiel dachte ich, es geht nicht ohne Alkohol, Medikamente, Drogen, Spielen-Zocken, Lügen und Betrügen usw.

Doch es geht, gut sogar, ohne diese, meine Suchtmittel.)

Eine Krankheit, die nur zum Stillstand gebracht werden kann.

Eine Familienkrankheit, weil alle Angehörigen sehr viel darunter leiden.

Eine 24-Stunden-Krankheit, die vor keinen Sonn-oder Feiertag halt macht.

Eine Pandemie!

Sie ist nicht örtlich oder zeitlich begrenzt. Sie überschreitet jede Grenze.

Eine Krankheit, die jeder verstehen kann, der sich dafür interessiert.

Eine Krankheit, bei der es Hilfe gibt.

Eine Krankheit, vor der wir unsere Kinder schützen müssen!

Eine Krankheit, die wir beim Entstehen verhindern müssen!

Der Versuch sich selbst zu helfen.

Das Scheitern der ständigen Versuche sich selbst zu helfen.

Über- oder Untertreibungen über einen kürzeren oder längeren Zeitraum machen jeden Menschen krank.

Warum wehren sich heute noch so viele Menschen gegen diese einfachen Überlegungen, bei denen viel Leid verhindert werden kann oder viele Menschenleben gerettet werden können?

Aus normalen Verhalten wurde eine Krankheit.

Sie hat sich deshalb schleichend und unbemerkt ergeben, weil wir uns zu wenig ernstnahmen und nicht darauf geachtet haben, unser wirklicher Freund zu werden.

Was die Allgemeinheit macht, muss nicht richtig und gesund sein.

Es muss auch nicht die gerechte Wahrheit sein, nach der gesucht wird.

Jeder sollte seine eigene Wahrheit finden, dann verhält er sich auch gerecht.

Die fünf Fragen und Antworten zur Hörigkeit:

Was ist die Hörigkeit?

Es ist eine Suchtkrankheit.

Wodurch entsteht Hörigkeit?

Durch alle Ursachen der Suchtkrankheit (Verständigungsschwierigkeiten, sich nicht aushalten können).

Wie wirkt sich Hörigkeit aus?

Die Seele und der Körper werden soweit geschädigt, bis der Betroffene frühzeitig stirbt.

Oder die Umwelt, die Menschen werden soweit geschädigt, bis sie loslassen.

Der volkswirtschaftliche Schaden ist vielfach enorm.

Wie stoppe ich Hörigkeit?

Durch ein bewusstes Leben, das verstehend geführt wird, mit der richtigen Beziehungskunde in meiner Lebensschule, die schon im Kindesalter anfängt.

Ein Mensch, der einer Hörigkeit nachgeht, also suchtkrank ist, hat Fehlbedarf in seelisch-geistigen Grundbedürfnissen.

Ihm fehlen mit Sicherheit die richtige:

            Anerkennung, Liebe,

            Harmonie und Geborgenheit.

Er verwirklicht sich mit Sicherheit falsch.

Dieser Mensch ist durch den Fehlbedarf an richtiger Liebe und Anerkennung krank geworden. Dadurch ist er unharmonisch und versucht dies über ein gesteigertes Suchtkrankenverhalten auszugleichen.

Leider macht er das um jeden Preis.

Dazu müssen nicht immer Alkohol, Drogen, Medikamente eingesetzt werden.

Es ist eine Spielsucht, ein Spaß, das heißt sich Freude bereiten auf Kosten anderer.

Es ist auch eine Beziehungssuchtkrankheit.

(Die Beziehungssuchtkrankheit zu jedem Suchtmittel hat mich die richtige Beziehung zu mir verlieren lassen.)

Dieser Mensch kann nicht ohne Hilfe von außen erwachsen und zufrieden werden.

Die eigene Hörigkeit ist keine manifeste Krankheit.

Eine kurzfristige Krankheit, für Stunden oder Tage, ist auch eine Krankheit, die auch leicht zur chronischen Krankheit werden kann.

Der positive Ausgangspunkt für Hörigkeit heißt Interesse.

Ich habe etwas gern, ich habe etwas lieb, es interessiert mich.

Ich setze mich dafür ein, ohne mich oder meine Familie zu vernachlässigen.

Wer sein Interesse, seine Liebe, zu irgendetwas nach seinem persönlichen Normalmaß übertreibt und sich dabei vernachlässigt, verhält sich "hörig", somit auch suchtkrank.

Er bezeichnet es meistens als Interesse. Oder er gibt zu, offene Fragen zu haben, aber keiner hilft ihm dabei, sie zu Ende zu denken.

Der Hörige fragt sich:

Warum kann ich in meinem Leben so wenig genießen?

Warum kann ich mich nicht begnügen hier, da und dort?

Warum habe ich das Gefühl oder den Eindruck das Leben rauscht an mir vorbei ohne dass ich richtig daran teilnehme?

Wie kann ich mein Leben zum Positiven ändern?

Wie kann ich mich ändern?

Wie kann ich meine Umwelt ändern?

Wann muss ich etwas ändern?

Warum muss ich eigentlich etwas ändern?

Warum ändern sich nicht die Anderen?

Von wem bekomme ich das Wissen darüber, was ich zu ändern habe?

Die Antworten dazu findet der Leser in den Büchern Goldwaage I und Goldwaage II Feinstwaage der Seele und in den Homepages.

Die Lektüre wird durch persönliche Beratung und Therapie ergänzt.

Eine Suchtkrankheit verstehen zu lernen, sie zum Stillstand zu bringen, sie therapieren zu können, ist nicht schwer, nur komplex und langwierig.

Behandle ich nur die Grundkrankheit, die eigene Hörigkeit, entfällt die weitere Behandlung aller sonstigen Suchtkrankheiten, weil sie überflüssig geworden sind.

Denn der Behandler sieht zu, dass bei dem Patienten so wenig wie möglich Verständigungsschwierigkeiten da sind.

Also ist kaum innerer Druck vorhanden, der nach Erleichterung schreit, sondern dieser geringe, noch vorhandene Druck ist normal und auszuhalten.

Somit sind zur zusätzlichen Erleichterung Ersatzhandlungen überflüssig.

Werden sie gemacht, erhofft man sich, glücklich zu sein, aber das ist nur eine Momentsache und gehört in die Intimsphäre.

Sind die Ersatzhandlungen überflüssig, gibt es keine Begründung, es mit einem zusätzlichen Suchtmittel zu übertreiben. Denn das wäre noch eine zusätzliche Vernachlässigung und führt zur Hörigkeitskrankheit und das ist eine Suchtkrankheit, die behandelt werden muss bei der Einmaligkeit durch sich selbst, bei Wiederholungen durch den Behandler und es werden noch andere Worte gewählt (Kompromisse).

So ist es möglich mit der Behandlung der Grund-Suchtkrankheit - der eigenen Hörigkeit - alle Suchtkrankheiten zum Stillstand zu bringen, weil dadurch die Übertreibungen, die Vernachlässigungen, die Verständigungsschwierigkeiten, der innere Druck, die negativen Ersatzhandlungen und ein zusätzliches Suchtmittel überflüssig werden.

Handlungen werden für mich richtig, vernünftig, gesund, gerecht und logisch.

Dann werde ich sie mit wenig Kraftaufwand leben können.

Nur so kann ich als mein Freund richtig leben.

Bin ich mein Freund, kenne ich die Bedeutung der Freundschaft, kann mich als Freund anbieten.

Peter weiß, dass das Entdecken dieser Sensation einmalig auf der Welt ist.

Ein kurzes Beispiel dafür.

Das Essen: Wenn ich das über einen kürzeren oder längeren Zeitraum (je nach Neigung) über- oder untertreibe, verhalte ich mich schon kurzfristig suchtkrank und habe deshalb gute Chancen, seelisch oder körperlich chronisch krank zu werden.

Diese Krankheit ist dann behandlungsbedürftig und heißt Suchtkrankheit = Hörigkeitskrankheit = Essgestörtheit = Fresssuchtkrankheit.

Ein Mensch isst zu wenig, zu unvernünftig, zu viel, zu unregelmäßig, zu ungesund, das ist viel zu ungerecht sich selbst gegenüber und ist dann als Fresser zu bezeichnen.

Er macht alles zusammengenommen oder im Wechsel, dann ist er mit Sicherheit als Fresssuchtkranker zu bezeichnen.

Da dieser Mensch das bewusst macht, ist es sogar vorsätzlich und dafür ist nur die Entschuldigung Bewusstseinskrankheit zu finden.

Dieser Mensch, der wegen seiner Protesthaltungen sich selbst Leid zufügt, findet als Erklärungen Unrecht, aber auf die richtige Erklärung, Verständigungsschwierigkeiten mit sich und anderen zu haben, kommt er genau so wenig, wie andere stoffgebundene - oder nicht stoffgebundene Suchtkranke. Auch dieser Mensch erfüllt seine 13 Bedürfnisse (im Dokument beschrieben) nicht zu seiner Zufriedenheit.

Ist dieser Mensch krank, dann bedarf er der Behandlung, nicht nur weil er suchtkrank ist und diese Suchtkrankheit zuerst immer die eigene Hörigkeitskrankheit heißt, sondern weil weder er selbst, noch andere bei ihm die Bewusstseinskrankheit erkennen

Böswilligkeit kann weder diesem Kranken, noch anderen Kranken unterstellt werden, sondern es ist davon auszugehen, dass auch dieser Mensch keine Chance hatte nicht krank zu werden.

Unsere Gesellschaftsordnung ist ein entscheidender Faktor, der jede Bewusstseinskrankheit fördert.

Eine gerechtere, richtigere Gesellschaftsordnung würde Über- oder Untertreibungen nicht zulassen.

Allein das ist schon Grund genug, um eine neue, einheitliche, gerechtere, richtigere Gesellschaftsordnung anzustreben.

Nahrungsaufnahme in irgendeiner Form muss - im richtigen Maß - gewährleistet sein.

Eine gewisse Grundmenge von Nahrungsmitteln braucht jeder Körper, sonst stirbt er früher als geplant.

Die Einfuhr von Nahrungsmitteln bestimmt das Gewicht und das Wohlbefinden oder Nichtwohlbefinden (durch das Wort "wie" und die Höhe des Verbrauchs.)

Somit ist einmal sich Überfressen ein Suchtkrankenverhalten und einmalige Krankheit, aber noch normal, also noch nicht behandlungsbedürftig.

Es hat eher den Charakter des Lerneffektes (durch Schaden wird man klug).

Dieses zu viel an Nahrungsaufnahme ist für uns Menschen normales Verhalten, von vielen als erstrebenswert angesehen, weil sie sich mal richtig satt essen wollen.

Dass es ihnen hinterher schlecht geht, nehmen sie in Kauf.

Deshalb nehmen sie auch Krankheiten oder Übergewicht in Kauf.

Wir sagen dazu als Entschuldigung:

"Es hat ja so gut geschmeckt oder ich konnte mich nicht bremsen oder das musste mal sein. Endlich mal wieder richtig satt."

Wer an einem Tag das Essen so übertreibt hat gefressen.

Er ist als Fresser zu bezeichnen, aber er wird, im Volksmund, niemals als krank angesehen, weil Übertreibungen in unserer Gesellschaft gesellschaftsfähig sind.

Selbst wenn er es häufiger macht und Übergewicht hat.

So kann ich jetzt mit allen Teilen unserer Grundbedürfnisse so verfahren (Trinken, Schlafen, Anerkennung, Liebe usw.)

Eine ernstzunehmende Krankheit ist es noch nicht, wenn sie kurzfristig ist.

Bei harten Drogen reicht ein zwei- bis dreimaliger Konsum, um davon behandlungsbedürftig krank zu sein, weil Drogen eine kleine therapeutische Breite haben.

Bei den Grundbedürfnissen kommt es nicht nur auf das Übertreiben an, sondern auch auf den Grad der Vernachlässigung und auf die Zeitspanne an.

Ich sage immer: Erst ist die Seele gestört, später der Körper.

Dann wird die Seele krank und dann der Körper. (Es ist eine Zeitfrage.)

"Wie" mache ich etwas?

Das Wort "wie" ist eines der bedeutendsten Worte in unserer Sprache, denn es entscheidet über: "Wie" esse ich? "Wie" trinke ich?

"Wie" erfülle ich mir also meine körperlichen und seelischen Grundbedürfnisse und Bedürfnisse, damit ich zufrieden werde?

Das Wort "wie" ist auch weiterführend, denn es entscheidet auch damit über das Maß, über den Geschmack, über das, was ich esse oder trinke und über die Zeit, sowie den Kraftaufwand.

Horst/Peter Pakert    Die sechs Einsichten bei Hörigkeiten   1995/2007/19

                              und anderen Suchtkrankheiten

Gültig für alle Suchtkranken, aber am Beispiel eines Alkoholikers beschrieben.

Im gesamten Suchtkrankenbereich fehlen mir die eindeutigen deutschen Worte. Menschen sind dafür verantwortlich, dass die richtige Bedeutung vieler Worte verdreht wurde.

Wer findet sich bei diesen Verdrehtheiten noch zurecht?

Um mich bei Ihnen doch noch ein wenig verständlich zu machen, bemühe ich mich, die deutsche Sprache so zu gebrauchen, wie sie mir geläufig ist.

Dazu ziehe ich häufig Vergleiche mit Alkoholikern heran.

Ein Suchtkranker beschreibt und erkennt:

Ich bin unheilbar krank (suchtkrank), aber ich kann von meiner Krankheit genesen! (Wiederherstellen der Arbeitskraft).

Eine Heilung im Suchtkrankenbereich gibt es nicht.

Diese Krankheit ist schleichend und zuerst unsichtbar, aber bis an unser Lebensende vorhanden.

Sie wird bei falschem, sich längere Zeit vernachlässigenden Verhalten wieder ausbrechen.

Um die Suchtkrankheit zum Stillstand bringen zu können, bedarf es:

                 "Sechs ehrlicher Einsichten!"

Wer sie alle bejahen kann oder mit "stimmt" unterschreibt, befindet sich auf dem Weg der Genesung.

1.) So geht es nicht weiter.

2.) Ich schaffe es nicht allein.

3.) Ich lasse mir helfen.

Nach genügend vielen und großen negativen Erfahrungen mit seinen Suchtmitteln sind diese Einsichten mit Sicherheit vorhanden.

4.) Ich bin Alkoholiker, Abhängigkeitskranker, Suchtkranker oder Höriger oder Spieler als Verlierer, Alkoholkranker, Alkoholsüchtiger, Trinker oder Säufer.

Vergleich: Der Führerschein Klasse zwei schließt drei, vier und fünf mit ein.

Ein Säufer schließt den Trinker mit ein.

Ein Trinker ist derjenige, der trinkt und sein verträgliches Maß einhält.

Ein Säufer ist derjenige, der sein verträgliches Maß weit überschreitet.

Die Krankheit und das Suchtmittel selbst müssen anerkannt werden.

So muss auch anerkannt werden, dass aus normalem, hörigem Verhalten die Krankheit Hörigkeit entstehen kann.

5.) Ich glaube*, dass ich keinen Alkohol mehr trinken kann, wenn ich zufrieden leben will.

Deshalb passe ich auf, dass kein Alkohol, egal in welcher Form und keine abhängig machenden Mittel, die unnötig sind, in meinen Körper gelangen.

Dieses muss sich der Alkoholiker sagen, will er zufrieden leben.

Ein Höriger muss auch erst einmal glauben nicht richtig mit der Liebe und Anerkennung umgegangen zu sein und sich dabei vernachlässigt zu haben.

Ein Höriger lebt hauptsächlich durch oder über andere und vernachlässigt sich dabei.

Ein Spieler muss anerkennen, dass er zum Verlierer geworden ist.

* Nach Aufklärung kann ich erst sagen: "Ich weiß".

Wenn ich jetzt schon wüsste, bräuchte ich keine Therapie mehr.

Wer sowieso alles besser weiß oder sagt, ich höre nicht dazu, braucht keine Hilfe und wird auch keine wirkliche Hilfe annehmen.

Der Mensch wird sich in keine Therapie begeben und an seiner Krankheit sterben.

Er hat das Recht dazu!

6.) Ich muss mein Verhalten in fast allen Bereichen ändern, mein Leben anders gestalten, wenn ich zufrieden, trocken und ohne schmerzende Hörigkeiten leben will.

Eine Spielsuchtkrankheit ist auch einen "Hörigkeit".

Jede Suchtkrankheit umfasst eine Hörigkeit, wenn die Liebe und Anerkennung zum Suchtmittel vorhanden ist, dann findet auch eine Vernachlässigung statt.

Dass sich jeder vernachlässig, der suchtkrank ist, wiederhole ich nur noch einmal, um zu verdeutlichen, dass es sich auf jede Art der Suchtkrankheit bezieht.

Aus Liebe kann leicht Hassliebe werden, wie es viele Suchtkranke schon erlebt haben.

Wer sich krankhaft hörig verhält, ist ehrlos, würdelos und heimatlos.

Er ist auch wie ein Nichtsesshafter anzusehen.

Sein geistiges Alter wird immer jünger.

Was vielen Menschen auffällt, aber sie können das nicht richtig deuten, denn manchmal reagiert der Suchtkranke auch vernünftig.

Diese Kraftanstrengung kann er aber nicht lange durchhalten.

Betritt der Suchtkranke seine Intimsphäre, fällt er wie ein nasser Sack zusammen.

Hat auch der Hörige die sechs Einsichten bejaht, muss er sein Leben ändern!

Dem Hörigen fällt es meistens schwerer als allen anderen Suchtkranken, sein Leben zu ändern, weil er meint, dass die Hörigkeit nur auf die Sexualität oder Sklaverei zu beziehen ist.

So meint er nichts Ordentliches vorweisen zu können.

Dass dem nicht so ist, sollen diese Homepages zeigen!

Genauso geht es den Angehörigen, deshalb sprechen sie nicht darüber und beteiligen sich am Verniedlichen.

Dass sie damit das Leiden aller, auch der Kinder, verlängern und das vielleicht sogar über Jahrzehnte, wird ihnen nicht bewusst.

Die Informationen über "Sucht", "Abhängigkeiten", "Hörigkeiten" sind bisher falsch verbreitet worden.

Was auch immer der Grund war, es muss sich ändern!

Ab jetzt muss auch der Hörige lernen mit der Liebe und Anerkennung richtig umzugehen und sich dabei nicht zu sehr zu vernachlässigen.

Kleine Vernachlässigungen schaden nicht groß.

Denn zum einen können wir nicht alles im Leben erreichen und zum anderen müssen wir ein Leben lang Kompromisse machen.

Der Suchtkranke verhält sich menschenunwürdig, ehrlos und ohne Würde.

Er lebt in einem ständigen Krieg mit sich und anderen Menschen.

Eine Sache hat in meinem Körper nur Platz:

                 Sprit oder Ehre

                 Alkohol     Würde

                                    Menschenwürde

Oder anders ausgedrückt:

            Suchtkrankheit oder Gesundheit.

Richtig die Liebe eingesetzt = richtige Ehre,

            Würde = Menschenwürde.

Bringt der Suchtkranke, nach Erlangen der sechs Einsichten, seine Suchtkrankheiten zum Stillstand, kann er sich sagen:

          "Ab jetzt bin ich Gewinner!"

          "Es geht mit mir bergauf!"

"Durch kleine Schritte und neues Wissen erreiche ich wirkliche Zufriedenheit!"

Die Zufriedenheit fängt klein an, bis wird größer und dann heißt es:

die innere Ruhe und den inneren Frieden mit mir selbst gefunden und mit anderen geschlossen zu haben.

Die Goldwaage ist wieder richtig ausgewogen, neu geeicht worden.

Der Gerechtigkeitssinn funktioniert wieder, wie neu geeicht.

Die Dauer der Genesungszeit - mit einer richtigen Therapie - beträgt bei jeder Suchtkrankheit etwa drei bis fünf Jahre.

In dieser Genesungszeit steigt das geistige Alter wieder an, bis es das biologische Alter des Menschen erreicht hat.

Dann fühlt er sich ausgefüllt, und der Körper hat sich so weit wie möglich regeneriert.

Ohne Therapie und ohne richtige Informationen hat ein Suchtkranker oder ein "Höriger" keine wirkliche Chance ein abstinentes oder ausgeglichenes, neues Leben zu führen.

Der Fress- oder Magersüchtige, der auch nur wie ein Höriger anzusehen ist, muss lernen, sein Normalmaß zu finden.

Es wird ihm - mit den richtigen Informationen - nicht schwerer fallen als jedem anderen Suchtkranken.

Die Selbstmordrate wird dadurch drastisch sinken!

Die richtige dauerhafte Zufriedenheit wird sich einstellen.

Der Auftrag, "das Beste aus seinem Leben zu machen", kann endlich erfüllt werden.

Ändert er nichts an seinem Leben, bleibt alles beim alten, gewohnten Verhalten.

Er wird ein unzufriedener, mit sich und der Welt hadernder Mensch bleiben.

Nachdem die sechs Einsichten mit einem ehrlichen "stimmt" unterschrieben worden sind, ist es möglich sein Lebensbuch auch im Erwachsenenalter noch einmal umzuschreiben.

Ich hoffe an diesem Beispiel - der sechs Einsichten - deutlich gemacht zu haben, dass jede Suchtkrankheit zum Stillstand gebracht werden muss, dass ein ehrliches Erkennen und meistens ein ehrliches Handeln nötig sein werden.

Zum Abschluss dieses Dokumentes erwähne ich, der Peter, noch einmal:

Jeder Mensch, der suchtkrank ist, und sein Suchtmittel liebt oder geliebt hat, ist mit Sicherheit hörig, und Hörigkeit ist eine Krankheit, auch wenn sie nur kurzfristig auftritt.

Horst/Peter Pakert    Suchtkranke haben es nicht leicht!      1995/2007/19

                     Therapeuten haben es auch nicht leicht!

Eine Suchtkrankheit verstehen zu lernen, wenn sie falsch geschult wurden, ist noch schwieriger. Deshalb bemühen wir uns ja auch für sie Wissenswertes aufzuschreiben, damit sie als Behandler in Zukunft ihre Patienten besser verstehen und ihnen dadurch schneller und wirksamer in einer Gesprächstherapie helfen können.

Richtige Hilfe muss es für alle Menschen geben und nicht nur für einige wenige Menschen, die in Hannover den Verein und das Institut für Naturheilkunde mit der privaten Suchtberatungsstelle finden und ihr Wissen in die Welt tragen.

Ein rundes, ausgewogenes, lebenswertes Leben strebt jeder Mensch an.

Damit der Mensch ausgewogen, richtig leben kann, muss er sich richtig kennen.

Weil richtigeres Wissen zur Seele, zum Menschen, zum Leben mit sich, mit anderen, das menschlicher ist, bisher ignoriert oder abgewertet wurde, wollen wir es richtiger, menschlicher machen, deshalb muss die Seele mit einbezogen werden!

Menschen müssen zusammengeführt werden und nicht getrennt werden.

Alle Menschen gehören zusammen.

Ganz besonders kranke Menschen mit der gleichen Grundkrankheit!

Es gibt zwar unterschiedliche Menschen, die aber alle einmalig - zweimalig sind.

Alle Menschen haben eine "einmalige Seele" und einen "einmaligen Körper"!

Alle Menschen müssen wie eine große Familie angesehen werden.

Das Zusammengehörigkeitsgefühl muss gefördert werden.

Alle Menschen müssen zusammengeführt werden, damit jeder Mensch sich richtiger, damit jeder Mensch anderen richtiger helfen kann.

"Wie", das lernt der Mensch in seiner Lebensschule, wenn er die Seele hinzunimmt, wenn er das richtige Wissen zur Seele, zum Bewusstsein, zum Leben hinzunimmt, wenn er das richtigere Wissen dazu zulässt.

Gegen eine Suchtkrankheit hilft nur "das Verstehen".

Verstehen der unzählig vielen "Selbstverständlichkeiten" in unserem Leben.

Jeder Mensch wird zum gütig wissenwollenden Menschen, der in seiner Lebensschule lebt, die ihn 24 Stunden am Tag begleitet.

Die Seele - das Bewusstsein der Seele mit seinen vielen Funktionsfähigkeiten, Mitteln und Möglichkeiten lassen den wissenden Menschen ein zufriedenes Leben führen, ein Leben mit sich, ein Leben im Beruf, ein Leben in der Familie, ein Leben in der Freizeitgestaltung.

"Das Leben ist nicht nur zum arbeiten da."

"Das Leben ist zum leben mit Lebensqualität da."

Mit diesem Auftrag ist jede Seele auf Erden in einem Menschen tätig.

Ausgewogen mit mir im Ganzen leben, mit allem leben, was ich tatsächlich bin, das was ich tatsächlich verwirklichen kann, mit meinem einmaligen Körper und meiner einmaligen Seele.

Das ist richtig, das ist vernünftig, das ist gesund, das ist gerecht, das passt in unsere heutige Zeit, das ist Menschlichkeit.

Durch meine neuen Vorgehensweisen, mit der Seele - dem Bewusstsein zu arbeiten, beschreite ich einen bisher unbekannten Weg zur Seele, der zu einer sehr hohen Erfolgsquote mit der eigenen Zufriedenheit führt.

In der heutigen Zeit müssen gerade in diesem Bereich neue Wege beschritten werden, um effektivere Lösungen anbieten zu können und um erfolgreicher als bisher ambulante Therapien zu betreiben, wodurch stationäre Maßnahmen zum großen Teil überflüssig werden.

Dank meiner bahnbrechenden Gruppen- und Einzeltherapie haben nur wenige Patienten eine stationäre Maßnahme nötig.

Horst/Peter Pakert  Die Suchtkrankheit oder Seelenkrankheit  1995/2019

Mädchen wurden magersüchtig, und manche brachten sich später doch um, weil sie meinten, keiner versteht sie richtig.

Oder sie wurden frühzeitig hörigkeitskrank und beschäftigten Behandler, die ihnen sehr oft auch nicht helfen konnten, weil sie erst gar nicht diese bedeutsame Krankheit erkannten oder diese Krankheit in ihrer ganzen Bedeutung nicht kannten.

Ein suchtkranker Mensch passt nun mal nicht in ihre Psychologieschublade.

Diese Mädchen gelten als Simulantinnen oder als hoffnungslose "Fälle".

Ihre Magersucht wird oberflächig behandelt, aber nicht die dafür verantwortlich Grundkrankheit, die eigene Hörigkeit.

Meine Bulimie-Phase war ein Protest, ein Streich und ein Experiment, mir selbst zu helfen, sagte eine Patientin in der Selbsthilfegruppe.

Protest und Streich deshalb, weil ich nicht erwachsen werden wollte.

Ich experimentierte mit mir sofern, dass ich nur so viel gegessen, dass ich nicht verhungerte. Gekotzt habe ich, weil ich nicht groß und stark werden wollte.

Aber auch wegen der erleichterten, wärmenden Wirkung.

So wie ich viele Experimente gemacht habe, weil ich mich nicht richtig verstand, weil ich dem Druck nicht standgehalten konnte, weil ich Ersatzhandlungen begehen musste, um mir selbst ein wenig zu helfen.

Ich wollte nichts weiter als zufrieden werden.

Hilferufe habe ich viele ausgesendet, aber wer hat mich schon richtig verstanden.

Ich musste erst Peter Pakert mit seiner Lebensschule finden, damit ich verstanden wurde und ich im Erwachsenalter die Chance bekam, mich verstehen zu lernen.

Jetzt habe ich die Chance zu meinem Erwachsenensein zu finden, und ich werde diese Chance richtig nutzen.

Ich fasse noch einmal für mich die Ursachen aller Suchtkrankheiten zusammen:

1.) Verständigungsschwierigkeiten.

2.) Der Druck, sich nicht aushalten können.

3.) Ersatzhandlungen begehen müssen, die dann zur Suchtkrankheit führen.

4.) Irgendwann kommt das mir sympathische Suchtmittel ins Spiel meines Lebens.

Suchtmittel kann alles sein, weil ich es übertrieben und falsch benutzen kann.

Eine Suchtkrankheit ist immer zu 99% der Versuch sich selbst zu helfen.

Ich wollte mir nur helfen, weil ich ja nur zufrieden werden wollte, deshalb bemühte ich mich auch Liebe und Anerkennung von außen zu bekommen.

Dass ich sie, wenn ich sie bekam, zurückwies oder abwertete, erwähne ich nur.

Ich wusste nicht, wie ich mir selber richtig Anerkennung und Liebe geben sollte.

Die Selbstverständlichkeiten, die ich für mich tat, nämlich die Erfüllung meiner körperlichen Grundbedürfnisse, betrachtete ich nicht als meine Anerkennung oder sogar als meine Liebe zu mir.

Ich hatte es nie gelernt.

Mich als Person oder weiblichen Menschen anzuerkennen, davon weit ich weit entfernt. Geschweige denn, dass ich diese Person in ihrer Gesamtheit auch noch liebhaben sollte.

Da ich dachte, mir das selber nicht geben zu können, musste ich über andere und durch andere versuchen, doch noch ein wenig zufrieden zu werden.

Dass ich mich bei dieser Denk-und Handlungsweise immer mehr vernachlässigte, ist doch selbstverständlich.

Dafür strengte ich mich auch manchmal über meine Kräfte hinaus an.

Dass ich mich weit unter meinem Niveau verhalten habe, wird mir erst heute klar.

Heute weiß ich auch, wie ich mir die richtige Anerkennung und Liebe geben kann.

Indem ich mich so annehme, wie ich bin und meine Bedürfnisse richtig erfülle.

Dieses Verhalten ist eindeutig Hörigkeits- oder Krankheitsverhalten, aber normal und noch nicht behandlungsbedürftig. Also noch keine minifeste Krankheit, die sofort behandelt werden müsste, doch derjenige, der die oben erwähnten Symptome hat, sollte sich auf alle Fälle beraten lassen und so schnell wie möglich sein Leben ändern, so wie ich es tat.

Ich sage noch einmal: Dieses Verhalten ist in vielen Bereichen ein normales Verhalten, wir müssen nur verstehen lernen, um besser die Grenze herauszufinden, ob und wann behandelt oder nur beraten werden muss.

Aus Hörigkeitsverhalten kann eine Krankheit werden, muss aber nicht.

Bei einer Hörigkeit vernachlässig man sich auch immer selbst.

Bei einem faulen Kompromiss vernachlässig man sich mit Sicherheit immer.

Im Berufsleben werden wir dazu gezwungen, uns zu vernachlässigen.

Eine Hörigkeit ist immer ein fauler Kompromiss.

Ersatzhandlungen müssen wir im Leben immer dann begehen, wenn wir uns die Orginalhandlungen nicht leisten können.

Was wir nicht verhindern können, sind für uns und andere negative Ersatzhandlungen.

Bei diesen Handlungen vernachlässigen wir uns auch, aber ein wenig können wir schon vertragen, ohne gleich krank zu werden.

Ich wollte wissen was im Lexikon zur Hörigkeit steht:

Was ist Hörigkeit?

Begriffsdefinitionen aus dem Lexikon zur Hörigkeit:

(Quelle: Großes Handlexikon in Farbe; Lexikon-Institut Bertelsmann)

Hörigkeit:

1.) Die innere Abhängigkeit eines Menschen vom Willen eines anderen, die ein freies Handeln nicht mehr zulässt usw.

Umgangssprachlich ist diese Aussage richtig, sachlich und umfangreich betrachtet ist es unvollständig beziehungsweise falsch.

Falsch deshalb, weil der Wille in uns von allein nichts macht.

Es wird auch der Eindruck erweckt, dass eine Abhängigkeit gleich Krankheit sei.

(Quelle: Roche Lexikon Medizin; Urban & Schwarzenberg)

Hörigkeit:

2.) Bis zur Selbstaufgabe übersteigertes menschliches Abhängigkeitsverhältnis; zum Beispiel als sexuelle Hörigkeit gegenüber dem Geschlechtspartner (Bondage).

Sachlich ist dies sicherlich auch richtig.

Bringt man aber Abhängigkeit mit Sucht oder Hörigkeit als normales alltägliches Verhalten in Verbindung, ist es falsch.

Es darf nur eine eindeutige Sprache für kranke oder gesunde Menschen geben, damit sie sich auch wirklich verstehen und selbst helfen können.

Ein Lexikon sollte sich verständlich - verstehend und nach den neuesten Erkenntnissen ausdrücken.

Bei mir haben diese falschen Informationen zur Verlängerung meiner Suchtkrankheit beigetragen, weil ich dachte, dass ich nicht dazu gehöre.

Aber ich gehörte dazu. Ich habe es nur nicht gewusst!

Deshalb konnte ich auch nicht das Richtige für mich erreichen.

Somit konnte ich auch keine richtige Auskunft über mich geben.

Deshalb hat mich auch kein Freund oder meine Familie richtig verstanden.

Somit hatte ich eindeutig Verständigungsschwierigkeiten.

Als höriger Mensch habe ich mich eindeutig vernachlässigt.

Brief einer Patientin mit ihren Erkenntnissen an:

Peter Pakert

Private Suchtberatung

Tulpenstraße 15

3000 Hannover 1                                                                                        01.11.1997

Für Dich, lieber Peter,

ist dieser Brief und er ist mein heutiges Verstehen nach neunmonatiger Therapiezeit, in der Mitte meiner Therapie mit genauerer Erklärung meiner Krankheit, so wie ich es heute sehe.

Meine Krankheit heißt "Hörigkeit".

Sie findet hauptsächlich in mir und mit mir statt.

Sie ist eine nicht stoffgebundene Suchtkrankheit.

Hörigkeit bedeutet für mich: "Liebe und Anerkennung falsch eingesetzt (leben über andere Menschen) und sich selber dabei vernachlässigen."

Dieses habe ich getan, weil ich die acht körperlichen und fünf seelischen Grundbedürfnisse nicht kannte.

Vor allem habe ich meine fünf seelischen Grundbedürfnisse vernachlässigt, die da heißen:

            1.) Die richtige Anerkennung durch mich selbst.

            2.) Die richtige Liebe = Freude.

            3.) Die richtige Geborgenheit.

            4.) Die richtige Harmonie.

            5.) Die richtige Selbstverwirklichung.

Ich habe mich also selbst vernachlässigt, dadurch war ich unzufrieden.

Ich habe durch meine Kindheit, durch das Vorleben meiner Eltern und Erzieher eine falsche Sichtweise auf viele Tatsachen erhalten (Erziehungsfehler).

Ich bekam somit eine falsche Wahrheit vom Leben.

Ich lebte immer mehr in einer Scheinwelt.

"Ich weigerte mich, dass mir gezeigte Erwachsenenleben so nachzuleben."

Ich hatte andere Vorstellungen von meinem Erwachsenensein.

Meine Goldwaage in meiner Seele, die ich auch als Feinstwaage ansehe, wurde nicht richtig geeicht!

Ich hatte als Kind schon Verständigungsschwierigkeiten mit mir und anderen, ohne dass ich es bemerkte.

Ich fand mich nicht richtig zurecht und hatte keine richtige Orientierung.

Ich habe mich selbst und andere nicht genau verstanden, übte deshalb Protesthandlungen und falsche Rücksichtnahme.

Ich traute mich nicht nachzufragen und lebte hauptsächlich mit meinen Angstgefühlen, die mich unzufrieden machten.

Durch dieses Nichtverstehen entstand in mir ein innerer Druck.

Außerdem konnte ich kaum eine Originalhandlung machen, weil ich nicht wusste wie es geht.

Weil ich erstens nicht wirklich wusste, welche Anerkennung, welche Liebe = Freude, welche Geborgenheit, welche Harmonie richtig für mich ist und zweitens woher und von wem ich diese erhalte, um zufrieden und innerlich frei zu werden.

Ich konnte mich nicht richtig selbstverwirklichen, dieses ist das fünfte seelische Grundbedürfnis, welches ich auch leider falsch machen musste.

Ich konnte keine vernünftigen Originalhandlungen machen.

Um den Druck etwas zu lindern, machte ich viele Ersatzhandlungen, die mich für kurze Zeit zufrieden stellten.

Doch die Abstände, die Zeit und die Ersatzhandlungen wurden immer kürzer und extremer. Sie machten mich im Alter von 36 Jahren immer kindischer.

Mein geistiges Alter nahm immer mehr ab, bis es zum Schluss 8 Jahre betrug und somit eine große Differenz vorhanden war, die meine innere Unzufriedenheit erklärte, als es mir bewusst wurde.

Deshalb bedurfte es einer Therapie.

Kindischer heißt bei mir: im Erwachsenenalter sich kindisch verhalten.

In mir war keine Ausgewogenheit, keine Ausgeglichenheit, keine Genügsamkeit, denn ich wollte mehr und etwas anderes, keine Zufriedenheit, weil in mir alles nicht stimmte. Deshalb bestand keine innere Freiheit, weil ich mich selbst gefangen hielt, eine Hörigkeit zu meinem Kindheits-Ich, Eltern-Ich und ein ewiger innerer Kampf (wer kämpft verliert) mit vielen Energieverschwendungen, die mir meine Lebenskraft raubte. Dies alles fand statt, ohne dass ich es richtig bemerkte.

Ich danke Dir, für mein heutiges Mich-selbst-verstehen, für das Verstehen dieser Gesellschaftskrankheit und verbleibe mit freundschaftlichem Gruß.

Deine Freundin   .   .

(Das Tagesbewusstsein ist wie erwähnt der Bestimmer in uns Menschen und wird in drei Ich-Formen aufgeteilt: Kindheits-Ich, Eltern-Ich und Erwachsenen-Ich und das wird wissenschaftlich durch die TA - Transaktionsanalyse bestätigt, dass unsere Seele drei Persönlichkeiten, also drei Ich-Formen hat.)

Fazit bei einer Krankheit, der Suchtkrankheit oder Hörigkeitskrankheit:

Jeder Kranke befindet sich in einem Ausnahmezustand, der ihn nicht mehr klar denken lässt, und deshalb kann er auch nicht mehr richtig handeln.

Der Gerechtigkeitssinn des Kindheits-Ichs und des Eltern-Ichs ist falsch geschult.

Auch das Unterbewusstsein und der Körper bilden da keine Ausnahme, denn alle müssen das tun was der Chef sagt.

Bei 99% der Menschen in der Zivilisation ist das Kindheits-Ich der Chef und alle haben zu leiden und es kommt zu Krankheiten.

Dafür wird in der Regel bei anderen die Schuld gesucht, weil sich kaum jemand eingestehen will, im Erwachsenenalter kindisch zu denken und zu handeln.

Denn handele ich als Erwachsener kindlich, heißt es, er handelt kindisch.

Horst/Peter Pakert                                                                              1995/2007/2019

Glaubwürdigkeit und Moral aus meiner Sicht.

Moral = Ehre = Würde = Niveau

In meinem neuen Leben ist es mein Ziel, dass ich glaubwürdig werde.

Dieses Thema besprach ich in meiner Unikattherapie mit Peter.

Wann bin ich glaubwürdig?

Glaubwürdig bin ich vor mir, wenn ich folgende Punkte zu meiner Zufriedenheit, nach meiner Vernunft und nach meiner Wahrheit erfülle:

1.) Meine Ordentlichkeit, wie sie mir sympathisch ist.

So biete ich mich meiner Umwelt an.

2.) Meine Sauberkeit, wie ich mich dabei wohl fühle.

So biete ich mich meiner Umwelt an.

3.) Meine Pünktlichkeit, die zu mir gleichbleibend passt.

So biete ich mich meiner Umwelt an.

4.) Meine Zuverlässigkeit, die ich versuche in allen Bereichen einzuhalten.

So biete ich mich meiner Umwelt an.

5.) Meine Hilfsbereitschaft, die ich zuerst mir selbst, dann meiner Umwelt anbiete.

6.) Meine Ehrlichkeit, zuerst mir dann anderen gegenüber.

7.) Meine Aufrichtigkeit, sie gehört mir alleine, weil sie auch meine Intimsphäre ist.

Das biete ich nicht meiner Umwelt an, weil ich Geheimnisse brauche.

Nicht jeder muss alles über mich wissen.

(Wenn ich in der Lage bin freundschaftlich mit mir umzugehen, kann ich auch freundschaftlich und intim (Geheimsache) mit andern Menschen umgehen.

Ich habe die seelisch-geistige Intimsphäre (1). So bin ich mir gegenüber aufrichtig.

Diese intime Beziehung zu mir ist Persönlichkeitsarbeit, die mein bewusstes Leben formt. So kann ich zu anderen ehrlich sein.

Dann habe ich die körperliche Intimsphäre (2), eine Beziehung zu meinem Körper.

So merke ich - durch mein bewusstes Leben - was ist mit meinem Körper los, welche Bedürfnisse hat er.

Gehe ich diesen Bedürfnissen nach, so erhalte ich ihn, denn ich habe nur einen.

Nach über 30 Jahren Krieg im Suchtkrankenkreislauf hat mein lieber Körper das Recht und ich die Pflicht - durch mein bewusstes Leben - dass ich gepflegt und dankbar mit ihm umgehe.

Als Intimsphäre (3) sehe ich meine Wohnung. Dort bin ich Bestimmer.

Ich schütze meine Umgebung, meinen Intimbereich durch Grenzen.)

Aufrichtigkeit ist die Steigerung von Ehrlichkeit.

Aufrichtig anderen gegenüber zu sein ist Dummheit und diese Dummheit wird in der großen Liebe begangen oder Alkohol, Drogen oder Medikamente oder die Kombination dieser Realitätsverschieber lösten meine Zunge.

Schweigsam, aber ehrlich, biete ich mich heute meiner Umwelt an.

8.) Meine Harmonie, die Aussage stimmt mit meiner Körperhaltung und Mimik überein. So biete ich mich meiner Umwelt an.

9.) Meine Sicherheit und mein Selbstbewusstsein, die ich mir und anderen ehrlich zeigen kann. So biete ich mich meiner Umwelt an.

Erfülle ich alle Punkte zu meiner Zufriedenheit, bin ich vor mir selbst glaubwürdig.

Glaubwürdig muss ich erst einmal mir gegenüber werden.

Habe ich das erreicht, kann ich auch für andere glaubwürdig sein, muss es aber nicht.

Was ist Moral, wann bin ich moralisch?

Moralisch bin ich, wenn ich folgende Punkte oder Voraussetzungen erst einmal zu meiner Zufriedenheit erfülle:

1.) Wenn ich glaubwürdig bin (siehe oben), bin ich auch moralisch.

2.) Moralisch bin ich je nach meiner körperlichen, geistigen und seelischen Reife. Dabei berücksichtige ich das Alter, das Geschlecht und die Gesundheit oder die Krankheit des Menschen.

3.) Wenn ich mich nach Anstand, Recht, Sitte und den Manieren des jeweiligen Landes verhalte.

A.) Anstand = Recht = Sitten sind Gebräuche.

B.) Was sind Sitten?

Regeln, Spielregeln, geschriebene und ungeschriebene Gesetze.

C.) Was sind Gebräuche?

Verhaltensweisen, die wiederholt werden nach geschriebenen und ungeschriebenen Gesetzen des jeweiligen Landes.

Sie wurden von Menschen erfunden.

D.) Was heißt sittlich?

Sauber = reinlich = geregelt, diszipliniert, ehrlich, anständig, menschenwürdig und glaubwürdig.

Saubere, reinliche, geregelte und disziplinierte Verhaltensweisen nach geschriebenen und ungeschriebenen Gesetzen des jeweiligen Landes.

E.) Ich kann mich in einem Lande sittlich so verhalten, welches in einem anderen Lande unsittlich und unanständig ist.

Wer in seinem Heimatland als anständiger Mensch gilt, ist im Ausland noch lange nicht anständig.

Er muss hinzulernen und sich anpassen, also Kompromisse schließen.

Der Suchtkranke ist deshalb vor sich selbst und anderen nicht glaubwürdig, weil er sich gegen seinen Gerechtigkeitssinn verhält.

Der Streit und der Kampf, der in ihm tobt, wird nach außen getragen, weil er sich nicht aushalten kann.

Deshalb ist ein Suchtkranker niemals ein glaubwürdiger, verantwortungsbewusster oder anständiger Mensch.

Dass er selbst am meisten darunter leidet, macht sein Leben zum Martyrium!,

denn keiner glaubt ihm.

Ein suchtkranker Höriger hat es besonders schwer, weil er nichts Ordentliches vorzuweisen hat.

Er weiß nur, dass er sich gegen seinen Gerechtigkeitssinn verhält, viele Ersatzhandlungen begeht und sich seine seelischen Grundbedürfnisse nicht erfüllen kann.

Wie soll er das aber anderen Menschen erklären?

Wer versteht ihn schon?

Auch ich hatte anfangs Schwierigkeiten. Erst als ich mich intensiver damit beschäftigt habe, konnte ich meine Hörigkeit erkennen und verstehen.

F.) Verhält sich ein Mensch körperlich und seelisch sittlich = sauber, ist er als ein anständiger Mensch zu bewerten.

Dieses richtet sich wiederum nach:

- der Erziehung,

- dem Alter,

- den Landessitten und Gebräuchen,

- dem Erdteil,

- dem sozialem Umfeld und

- dem Geschlecht.

In Bezug auf mich kann ich sittlich, anständig, sauber am Körper und in der Seele sein.

In Bezug auf andere Menschen noch lange nicht.

Sie entscheiden für sich, nach ihren Gesichtspunkten und nach ihrer Wahrheit.

Aber die Wahrscheinlichkeit, dass ich auch in ihren Augen anständig bin, ist sehr groß.

Ein anständiger Mensch hat auch Würde und ist auch würdig geachtet zu werden.

Dies bekommen wir nicht geschenkt, sondern es muss ehrlich erarbeitet werden.

Ein paar Sätze von mir zur Glaubwürdigkeit und Moral aus meiner Sicht:

Es begegnet mir ein Mensch, ich lerne ihn kennen und er wirkt auf Anhieb, nachdem ich ein paar Worte mit ihm gewechselt habe, vertrauenswürdig, aufrecht, ordentlich, glaubwürdig, vorbildhaft oder vorbildlich.

Andere Menschen wiederum, die ich kennenlerne, da entsteht Abneigung, da entsteht Angst, da entsteht Vorsicht, Wachsamkeit.

Woran kann das liegen?

Die eigene Aura ist in der Lage uns Informationen auf einem ganz schnellen Wege sofort ins Gehirn zu bringen, worum sich das Unterbewusstsein kümmert.

Um diese geschilderten Eindrücke noch sichtbarer zu machen:

Was läuft da ab, worauf habe ich zu achten, wenn mir zum Beispiel ein Mensch begegnet, dem ich auf Anhieb vertraue, der mir auf Anhieb sympathisch ist, beziehungsweise nachdem ich mit ihm gesprochen habe oder ein paar Stunden kenne oder ihn schon ein paar Tage.

Woran mache ich das fest, dass er mir gegenüber so vertrauenswürdig ist?

Ist es nur mein Gefühl oder kann ich es mir auch logisch erklären?

Wenn ich mit so einem Menschen zu tun habe, der mir vertrauenswürdig erscheint, dann ist er für mich glaubwürdig und ich habe den Eindruck von ihm, dass er ordentlich ist, dass er sauber ist.

Dann habe ich die Erfahrung mit ihm gemacht, dass er pünktlich ist, das heißt, dass er zu verabredeten Zeit da war.

Ich habe die Erfahrung mit ihm gemacht, dass er zuverlässig ist beziehungsweise ich schätze ihn so ein.

Ich habe festgestellt, der Mensch ist ehrlich, ich konnte seine Ehrlichkeit feststellen.

Ich hatte bisher mit ihm keine großen Verständigungsschwierigkeiten.

Dann ist mir aufgefallen, dass dieser Mensch und unserer Umgang harmonisch ist.

Harmonisch heißt für mich, wenn seine Aussage mit der Körperhaltung und Mimik übereinstimmt und er einen ausgeglichenen Eindruck auf mich macht.

Wenn er diese vorgenannten Dinge bisher erfüllt hat und eine zusätzliche Sicherheit und ein Stückchen Selbstbewusstsein verbreitet, kann ich sagen:

Dieser Mensch ist für mich glaubwürdig.

Ich schätze ihn als glaubwürdig ein. Deshalb werde ich ihm erst einmal vertrauen.

Er erfülle fast alle Punkte der Glaubwürdigkeit und Moral aus meiner Sicht.

Wann bin ich moralisch?

Wann ist ein Mensch moralisch?

Ich behaupte einfach, wenn ein Mensch glaubwürdig ist, dann ist er auch als moralisch anzusehen.

Dann erfüllt er auch bestimmt die vorgenannten Punkte der Glaubwürdigkeit.

Er ist ordentlich, sauber, pünktlich, hilfsbereit, zuverlässig, ehrlich, aufrichtig, harmonisch, das heißt auch, dass seine Aussage mit seiner Körperhaltung und Mimik übereinstimmt.

Er verbreitet Sicherheit und Selbstbewusstsein, also ist er für mich anständig.

Er ist ein anständiger Mensch, und ein anständiger Mensch ist niemals unmoralisch, sondern vertrauenswürdig.

Moralisch in unserem deutschen Sinne.

Was in unserem Lebensbereich moralisch ist, kann in einem anderen Land, in einem anderen Lebensbereich unmoralisch sein. Deshalb spreche ich auch nur von den örtlichen oder landestypischen Verhältnissen der Erziehung und zwar hier in Europa, in Deutschland.

Was bei uns in Niedersachsen als moralisch angesehen wird, ist in Bayern oder Ostfriesland eventuell unmoralisch. So kann es sich manchmal auch in einem Bundesstaat, der in verschiedene Länder aufgeteilt ist, ändern.

Also sage ich, die Moral ist örtlich und zeitlich begrenzt und zeitlich begrenzt, somit veränderbar.

Das hängt selbstverständlich auch mit den Grundsätzen der Eltern und der Erzieher zusammen.

Das hängt selbstverständlich auch mit den landesweiten Gesetzen und sittlichen Gebräuchen zusammen.

Das hängt selbstverständlich auch mit dem Glauben, den Religionen, zusammen.

Ich kann also sagen, wenn mir ein Mensch glaubwürdig erscheint, wenn er für mich glaubwürdig ist, dann ist er für mich moralisch, gleichzeitig aber auch aus meiner Sicht anständig. Denn das Gegenteil von Unmoral ist für mich Anstand.

Moralisch bin ich selbstverständlich, je nach meiner körperlichen, geistigen und seelischen Reife.

Ein Kind zum Beispiel hat eine andere Glaubwürdigkeit, eine andere Moral als ein Jugendlicher, ein Erwachsener oder als ein Greis.

Ein erwachsener Mensch hat zum Teil andere moralische Grundsätze, durch gemachte Erfahrungen, als ein Kind.

Deshalb gibt es zwischen ihnen manchmal so große Verständigungsschwierigkeiten.

Das führt wiederum dazu, dass die Erzieher sehr schnell unglaubwürdig werden.

Eine Frau hat vielleicht andere moralische Grundsätze als ein Mann.

Aber ein Greis hat wiederum manchmal die Moral eines Kindes oder eines Weisen.

Und weiterhin sage ich, moralisch bin ich, wenn ich mich nach Anstand, Recht und Sitte (Manieren) des jeweiligen Landes verhalte.

Außerdem sollte jeder Mensch seine eigene Moral und seine eigene Wahrheit haben und diese nicht ständig ändern, weil er seine eigenen Empfindungen hat, weil er seine eigenen Vorstellungen entwickelt und er seine eigenen Erfahrungen gemacht hat, die er mit seinem Gerechtigkeitssinn abstimmen muss.

Er hat seine eigenen Informationen aus seiner Erziehung, aus seiner Umwelt bekommen, sie gedeutet und somit hat er seinen eigenen Realitätssinn ausgeprägt und sich so Grundsätze geschaffen.

Also hat er auch seine eigene Moral und Wahrheit, zu der er jederzeit stehen sollte.

So wird er nicht nur glaubwürdig vor sich selbst sein, sondern auch vor anderen Menschen. Außerdem ist er ein anständiger Mensch.

Wenn zwei Menschen zueinander passen, dann sind sie sich sicherlich nicht nur äußerlich sympathisch, dann haben sie nicht nur gemeinsame Interessen, sondern sie haben es schon ausprobiert und ausgetestet, ob sie auch gleiche oder annähernde gleiche moralische Vorstellungen und eventuell sogar übereinstimmende sittliche Vorstellungen haben.

Harmonieren sie sittlich miteinander, gehen sie wie Freunde miteinander um, könnten sie gemeinsam alt werden.

Das sage ich ergänzend zum Thema Liebe.

Das kann selbstverständlich auch in einem großen Zusammenhang gesehen werden.

Denn wenn es so einfach wäre, könnte es ja jeder Mensch ganz schnell erlernen.

Aber wir sind etwas komplexer aufgebaut und das macht es manchmal so schwierig.

Unsere Seelen sind alle verschieden und sie haben alle andere Anspruch und Wünsche an das Leben, obwohl Ansprüche nicht bei anderen einklagbar sind, sondern nur etwas mit uns selbst zu tun hat.

Die Wünsche können aber erfüllt werden.

Wer am Anfang des Kennenlernens, oder kurz nachdem er geheiratet hat, plötzlich innere Anwandlungen in sich verspürt, die außerhalb der sittlichen Norm liegen und sie beachtet oder sogar weiterverfolgt, der entfernt sich dabei ein ganzes Stück weit weg von seinem Partner.

Es sei denn, der Partner hat Verständnis für diesen Sinnes- oder Neigungswandel.

Um das nicht sichtbar zu machen, werden diese Vorstellungen, diese "Neigungen" dem Partner meistens nicht mitgeteilt, damit keine Disharmonie entsteht.

Das ist eindeutig falsche Rücksichtnahme und kein freundschaftliches Verhalten.

Aber am Anfang des Kennenlernens, des Verstehens, des Liebens können diese sittlichen Vorstellungen so ziemlich gleich gewesen sein.

Ehrlich zum Partner zu sein ist trotzdem der richtigere Weg!

Dass wir uns alle im Laufe der Zeit entwickeln ist klar.

Wie wir uns entwickeln, weiß keiner vorher.

Verschweige ich diese Entwicklung aber meinem Partner ist es eindeutig Betrug.

Betrug an sich selbst und Betrug an dem Partner als Freund.

Entwickeln dürfen wir uns, aber mit einem Freund darüber reden auch!

Denn wir bekommen ständig neue Informationen und haben ständig neue Vorstellungen und hängen ständig diesen Vorstellungen nach und versuchen sie zu verwirklichen.

Außerdem werden im Laufe der Zeit immer neue Anlagen, also Neigungen zu oder gegen, sichtbar. Diese neuen Neigungen auf Dauer zu unterdrücken oder sie dem Partner zu verheimlichen, ist aber nicht möglich.

Wir werden auffällig, reden uns eventuell heraus, zögern die Wahrheit hinaus und machen alles nur noch schlimmer.

Sagen wir eher Bescheid, ist es mein Partner oder mein Freund, werden wir gemeinsam nach einer befriedigenden Lösung suchen können.

So haben wir gute Chancen Freunde zu bleiben, und wir brauchen uns nicht in Feindschaft zu trennen.

Kommen wir alleine nicht auf eine Lösung, können wir uns ja beraten lassen.

Ich sage es nochmal, das Streben eines jeden Menschen ist es, die Zufriedenheit zu erreichen.

Also wird er sich seinen Neigungen und Wünschen nicht verschließen können.

Das kann selbstverständlich manchmal zur Scheidung, Trennung und zu Abneigung führen.

So kann aus Liebe Abneigung oder sogar Hassliebe entstehen.

Wie gesagt, rede ich eher mit dem Partner, habe ich gute Chancen, dass wir uns in Freundschaft trennen, weil sich mein Partner nicht betrogen fühlt.

Eine gute Glaubwürdigkeit und eine vernünftige Moral können wir auch als die richtige Hygiene der Seele bezeichnen.

Was ist die Hygiene der Seele?

Ein sauberes Denken.

Was heißt sauberes Denken?

Unsere geordnete Ehrlichkeit, Geradlinigkeit und unsere Anständigkeit im Denken.

Denken wir anständig, handeln wir anständig.

Dann sind wir auch lieb zu uns selbst und zu anderen.

Dann haben wir auch die richtige Anerkennung für uns und andere.

Dann haben wir eine vernünftige Wertvorstellung, eine ausgewogene Goldwaage und eine Suchtkrankheit ist nicht in Sicht.

Anständigkeit beinhaltet also immer unsere Glaubwürdigkeit, unsere Ehrlichkeit und unser Denken und Handeln nach eigenen moralischen Grundsätzen, die zum jeweiligen Land und der Erziehung passen.

Die Anständigkeit eines Menschen kann und muss jedoch immer von zwei Seiten beurteilt werden:

1.) Von außen, d. h. ein Mensch ist für seine Umgebung glaubwürdig und anständig.

Dieses äußerliche Bild muss nicht automatisch auch innerlich von dem Menschen so empfunden werden, denn nur er selbst kann beurteilen, ob seine Gedanken durchgängig glaubwürdig, anständig und moralisch sind.

Denn er selbst sollte sich gegenüber aufrichtig sein.

So wissen die meisten Menschen über sich Bescheid.

Wobei ich betone: Aufrichtigkeit ist die Steigerung von Ehrlichkeit.

Ich kann also ehrlich sein und trotzdem meine Geheimnisse haben.

Bei einer Aufrichtigkeit habe ich keine Geheimnisse und vor mir selbst brauche ich keine Geheimnisse haben.

Mir gegenüber sollte ich immer ehrlich und aufrichtig sein.

Ich kenne keinen Menschen, der nicht seine geheimsten Gedanken hätte.

Also sind diese Menschen nur ehrlich. Mit nur ehrlich sein, kann ich trotzdem vor mir und anderen ein anständiger Mensch sein.

Geheimnisse brauchen wir für unser Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.

Denn halte ich Informationen zurück, stärke ich mein Selbstbewusstsein und meine Eigenverantwortlichkeit.

2.) Die eigene Beurteilung, das heißt ich empfinde mein Denken und Handeln als anständig.

Ich bin vor mir selbst glaubwürdig und ehrlich.

Ich kann mich aufrichtig im Spiegel betrachten.

Ich habe saubere Gedanken und handele nach meinen Vorstellungen richtig.

Dadurch verwirkliche ich mich richtig, lebe gesund und vernünftig.

Diese eigene Beurteilung muss nicht unbedingt mit der äußeren Beurteilung übereinstimmen.

Das wäre aber der Idealfall. Dieses wird aber nur wenigen Menschen zuteil.

Meistens sind dies Menschen, die für andere viel geleistet haben.

Also stimmt wiederum die eigene Beurteilung mit der Meinung anderer überein.

Horst/Peter Pakert     Erfahrungen und Erfolge                  1995/2007/19

Über- und Untertreibungen sind in unserer Gesellschaft normal.

Diese sind aber auch Erziehungsfehler, aus denen über einen gewissen Zeitraum eine Suchtkrankheit entstehen kann.

Wer macht Erziehungsfehler?

1) Die Erzieher (zum Beispiel die Eltern des Suchtkranken usw.).

2) Der Suchtkranke hat sich falsch erzogen.

Meine Eltern haben mir Natürlichkeit vorgelebt mit ihren Fehlern und Ängsten.

So war die Realität, denn ich war Konsument der Informationen aus der Kindheit.

Mir blieb ja auch gar nichts anderes übrig.

Meine Ansprüche an das Leben waren für die Verhältnisse (Eltern) zu hoch.

Meine Ansprüche an das Leben als Mensch waren normal.

Ich war nur unfähig, durch den mangelnden Informationsstand (vierzigjährige Lebenserfahrung), die ankommenden Informationen richtig zu deuten.

Für mich sind meine Eltern in meiner Kindheit nicht passend gewesen.

Sie waren selbstständig, hatten kaum Zeit, und ihnen fehlte das Wissen für eine kindgerechte Erziehung.

Erkenntnisse: Erst dann wenn ich mich richtig kenne, den richtigen und gerechten Umgang mit mir gefunden habe, nach meinen Mitteln und Möglichkeiten, erst dann kann ich für andere richtig da sein.

Eltern, Lehrer, Erzieher, Verantwortliche erziehen im Auftrage des Staates durch sich selbst andere Menschen, ohne dass sie sich richtig kennenlernen durften.

Wer sich nicht richtig kennt, kann ich andere nicht kennenlernen, sie verstehen!

Die Eltern erziehen ihre Kinder mit Liebe und Nachsicht, weil sie denken, dass es so richtig sei: "Sie meinen es ja nur gut".

Sie geben ihre Erziehung - mit einigen Abwandlungen - an ihre Kinder weiter, ohne viel zu fragen, ob es für das Kind richtig, vernünftig, gesund und gerecht ist.

(Zum Beispiel werden Kinder mit der gläubigen Blindenbrille, mit der Schwarzblindenbrille erzogen.

Die Kinder bekommen eine "Suchtkranken-Erziehung", also haben sie auch gute Chancen suchtkrank zu werden.

Das Wissen, dass Kinder brauchen, um nicht krank zu werden, ist schon lange da.

Dumme Ignoranten machten bisher weiterhin - mit alten Informationen - Menschen schon im Kindesalter krank.)

Peter sagte mir:

Viele Kinder geben später ihre Erziehung den Eltern als Protesthaltung zurück.

Die Eltern können diese Handlungsweisen des Kindes meistens nicht verstehen und werden noch ungerechter, als sie es vorher schon waren.

Ein Teufelskreis und viele Erziehungsfehler.

"Eine Suchtkrankheit entsteht auch durch Suchtkrankenverhalten."

Erziehungsfehler sind Suchtkrankenverhaltensweisen.

In den meisten Fällen wird noch wie früher gehandelt.

Das heißt, die eigene Erziehung durch ihre Eltern wird angewendet.

Es wurde früher gesagt, das Kind braucht Ruhe, Abgeschiedenheit, keinen Krach, keinen Lärm.

Es wurde isoliert, wie wir heute sagen.

In vielen Fällen wird schon nach einer neuen Methode vorgegangen.

Da werden folgende Überlegungen angestellt, die ich auch anstelle und zwar:

das Kind tritt in unser Leben ein, muss sich also an uns, an unseren täglichen Ablauf gewöhnen, und nicht nur wir unbedingt an das Kind.

Ich glaube, das Kind hat große Umstellungsschwierigkeiten, wenn erst eine totale Ruhe vorherrschend ist und wir nach ¼ Jahr dann wieder zum "Alltag" übergehen.

Das Radio wieder etwas lauter einschalten, in einer für uns vorher gewohnten Lautstärke.

Mal werden wieder die Türen klappern, so wie wir es gewohnt sind, weil wir denken, das Kind sei jetzt alt genug, es wird das schon vertragen können.

Sorgfältigkeit, Rücksichtnahme sollte in jedem Alter gegenüber anderen Menschen geübt werden.

Auch ein kleines Kind ist ein Mensch und eine Persönlichkeit.

So hat jede Persönlichkeit das Recht auf Rücksichtnahme und Gerechtigkeit.

Essen wird gekocht, das Kind wird überallhin mitgenommen und dann entsteht für das Kind eine große neue, ungewohnte Geräuschkulisse.

Ich denke mir, das Kind ist besser behütet und aufgehoben, wenn es gleich von Anfang an integriert, das heißt in den normalen täglichen Ablauf eingebracht wird.

Wobei, ich betone es nochmals, selbstverständlich eine normale Rücksichtnahme immer angebracht ist.

Bitte nichts über- oder untertreiben.

Verhalten Sie sich ausgewogen, ist Ihr Kind ausgewogen.

Verhalten Sie sich ehrlich, ist Ihr Kind ehrlich.

Verhalten Sie sich ordentlich, ist Ihr Kind ordentlich.

Verhalten Sie sich rücksichtnehmend, ist Ihr Kind rücksichtnehmend.

Leben Sie richtig verstehend und gerecht vor, wird Ihr Kind es nachmachen.

Das ein Stückchen Rücksicht genommen wird, sollte für jeden klar sein.

Aber: Fenster müssen geöffnet werden, es muss gelüftet werden.

Selbstverständlich dringt dann die Geräuschkulisse von außen ein.

Die Geräusche des Alltäglichen; dass Besuch kommt, dass geklingelt wird, dass das Radio läuft, dass der Fernseher läuft, kann oder sollte vorhanden sein, damit das Kind diese Informationen bekommt und sich an diese Geräuschkulisse gewöhnt.

Es wäre dem Kind gegenüber glaubwürdig, weil ehrlich!

Das heißt mit anderen Worten: es muss für das Kind selbstverständlich werden.

In dieser Welt lebt es jetzt.

In dieser Welt ist es willkommen.

In diese Welt gehört es. Es gehört dazu.

Es darf Geborgenheit und sich harmonisch empfinden.

Dieses Kind wird, wenn es nicht krank geboren wurde, gesund aufwachsen.

Bei kranken Kindern gelten natürlich andere Gesetzmäßigkeiten.

Die Eltern oder Erzieher haben sich auf die Bedürftigkeit einzustellen!

Diese normale Geräuschkulisse, die ja auch Wort und Tat beinhalten, bezeichne ich auch schon als ein körperliches und seelisches Bedürfnis.

Denn das Kind braucht die Geräuschkulisse, braucht das gesprochene Wort, braucht, sobald es ein wenig besser hören kann, die Gegenüberstellung, das Einordnen, das Zuordnen, das Wiederholen und das Erkennen, aber auch die Nähe und Wärme einer schon älteren Seele.

Denn nur, wenn das Kind im Wiederholungsfall verschiedene Dinge angeboten bekommt, wird es ein Erkennen zeigen.

Es wird sich, ab einem bestimmten Alter (drei bis sechs Jahre) daran bewusst erinnern. Vorher sind es mit Sicherheit unbewusste Erinnerungen, die später nicht mehr bewusst abrufbar sind, aber das Unterbewusstsein ist von diesen Eindrücken geschult und wird versuchen, das Tagesbewusstsein und den Körper dementsprechend zu beeinflussen.

Das Kurzzeitgedächtnis im Tagesbewusstsein und das Langzeitgedächtnis im Unterbewusstsein müssen geschult werden.

Das Kind hat sich schon an die Stimmer der Mutter oder an die Stimme des Vaters gewöhnt. Das ist ja auch schon ein Erkennen.

Es reagiert auf Berührungen, es reagiert auf Lichteinfall und später fängt es an zu krabbeln und kann sich irgendwann hinsetzen.

Es macht dann natürlich mit der Umgebung neue, spannende Erfahrungen.

Dinge müssen unbedingt begrabbelt werden oder sie werden in den Mund gesteckt.

Kleinkinder erstaunen uns manchmal dadurch, dass sie Hilfsgegenstände einsetzen, um an etwas heranzukommen, wozu ihre Arme nicht ganz reichen.

Es ist spannend, Kinder zu beobachten.

Durch ihre Kreativität und Intelligenz unterscheiden sich menschliche Seelen von Tierseelen!

Das Kind wird gelobt, damit es einschläft, das Kind wird gelobt, wenn es die Flasche ausgetrunken hat, dem Kind werden liebevolle Worte gegeben, das heißt mit anderen Worten, dem Kind wird, ohne dass es bisher eine große Leistung vollbracht hat - einfach nur, weil es da ist - Anerkennung und Liebe gegeben.

Auch wird eine gewisse Harmonie und Geborgenheit vermittelt.

Es wird ihm aber nur Liebe entgegengebracht, wenn wir es lieb haben.

Das Kind kann nichts dafür, dass es da ist.

Das Kind kann nichts dafür, dass es geboren wurde.

Das Kind kann nichts dafür, dass es gezeugt wurde.

Erfüllen Sie ihm die Grundbedürfnisse, damit es sich gesund entwickeln kann.

(Körper und Seele haben Grundbedürfnisse und sonstige Bedürfnisse.

Um diese Bedürfnisse zu befriedigen und ein zufriedenes Leben führen zu können, muss jeder diese Bedürfnisse kennen.

Es gibt acht körperliche Grundbedürfnisse, die für alle Menschen gleich sind:

Essen, Trinken, Schlafen, Atmen, Sauberkeit/Hygiene, Wasser lassen, Stuhl absetzen, das Behütetsein, damit meine ich in erster Linie den Wärme- und einen gewissen Kälteschutz.

Andere körperliche Bedürfnisse können bei den erwähnten Bedürfnissen oder Grundbedürfnisse eingeordnet werden.

Weiterhin gibt es fünf seelische Grundbedürfnisse, die auch für alle Menschen gleich sind: Anerkennung, Liebe= Freude, Harmonie, Geborgenheit, Selbstverwirklichung.

Die Selbstverwirklichung ist auch als Vorstellung + Tat = Beziehungskunde (Kontaktkunde) zu bezeichnen.

Alle anderen seelischen Bedürfnisse können auch bei den Bedürfnissen oder Grundbedürfnissen eingeordnet werden.

Diese 13 Grundbedürfnisse sind mitgebrachte Richtlinien oder Vorgaben, die das Bewusstsein versucht in irgendeiner Art und Weise richtig zu erfüllen.

Das Tagesbewusstsein macht es bewusst, wobei es die Gedankenfreiheit der Rationalität, Phantasie und der Kreativität einsetzen kann.

Das Unterbewusstsein ist der unbewusste Helfer des Tagesbewusstseins und hilft mit seinen Möglichkeiten, dass der angedachte Wunsch doch noch in Erfüllung geht.)

Wenn wir uns ganz normal lieb in unserem Alltag verhalten, wird das Kind auch verspüren: das ist auch die Harmonie, die ich brauche.

Wenn immer in der Familie alles gleich abläuft, die Geräuschkulisse normal ist, fühlt sich das Kind dazugehörig und geborgen.

Dann wird die Geräuschkulisse später für das Kind der erste Kontakt zur wirklichen Harmonie und Geborgenheit sein.

Dann fühlt sich dieses Kind selbstverständlich geborgen.

Unbedingt darf der liebevolle, zärtliche Köperkontakt nicht fehlen.

Die Seelennähe einer liebenden Erwachsenen-Seele muss gewährleistet sein.

Wird dieses grob vernachlässigt, kommt es zum plötzlichen Kindstod.

Somit sind dem Menschen schon vier der fünf seelischen Grundbedürfnisse erfüllt.

Der Säugling fängt sofort nach der Geburt bewusst an, sich selbst zu verwirklichen, d.h. das in die Tat umzusetzen, was es so im Kopf als Grundbedürfnisse, wir sagen Anlagen dazu, mitgebracht hat.

Später hat das Kleinkind nur das im Kopf, was wir hineingebracht haben beziehungsweise wie es vom Unterbewusstsein geschult wurde.

Berücksichtigen müssen wir später auch die Phantasie der Seele, des Tagesbewusstseins und die Informationen, die das Unterbewusstsein aus früheren Leben mitbringt.

Selbstverständlich ist in jedem Kind der Entdeckergeist vorhanden (Neugier).

In einem Kind mehr, im anderen Kind weniger.

Jeder Mensch ist mit einer angeborenen Kreativität und Neugier ausgestattet.

Sonst könnte es keinen Fortschritt geben.

Sich-ausprobieren, begreifen wollen, liegt fest in unseren seelischen Anlagen.

Dazu gehört Anfassen, dazu gehört selbstverständlich das In-den-Mund-stecken, dazu gehören selbstverständlich auch die Erfahrungen, die das Kind mit den verschiedenen Heiß- und Kaltformen macht.

Je älter das Kind wird, desto mehr lernt es.

Dann wird das Kind mit einer immer wieder neuen Realität konfrontiert, in der das häufigste Wort "nein" ist.

Dazu sagen wir, das ist nun mal die Erziehung!

Die Eltern verkaufen dem Kind in den ersten Jahren das meiste mit "nein".

Dieses darfst du nicht, jenes darfst du nicht, da darfst du nicht rangehen usw.

Höre auf mich, glaube mir, ich meine es ja nur gut mit dir.

Sind die Eltern aber unglaubwürdig, wie soll das Kind ihnen Glauben schenken?

Wenn du älter bist, wirst du mich besser verstehen könne.

Wir Erwachsenen mussten diese schmerzlichen Erfahrungen auch machen.

Du sollst es mal besser haben als wir.

Deshalb auch das vielfache "nein".

Die anderen Erklärungen sollen bei dem Kind Verständnis wecken!

Wecken aber eher Unverständnis.

Dass wir damit dem Kind Angst machen, wird uns nicht bewusst.

"Später, im Alter zwischen acht und zwölf Jahren zahlen uns die Kinder ihre Erziehung heim. Sie wenden Protesthandlungen für berechtigte oder unberechtigte Reaktionsweisen der Eltern gegen sie an."

Das verstehen dann die Eltern wiederum nicht. Sie meinen, ihr Kind sei undankbar. Dabei wiederholt das Kind nur das, was es von den Erwachsenen gelernt hat.

Sobald das Kind anfängt zu krabbeln, zu laufen, muss alles höher gestellt werden. Unten herum muss alles weggeräumt werden, wenn man es schützen will.

Wenn man genügend Blumentöpfe, genügend Bücher hat, lässt man alles unten stehen und das Kind darf nach Belieben dahin herumblättern und wühlen.

"Antiautoritäre Erziehung!?".

Die meisten Menschen haben aber nicht so viele Gegenstände, die dem Kind zur Verfügung gestellt werden können, damit es sie kaputt macht, sondern es wird über Kinderbücher und sonstige kindergerechte Spielgerätschaften an Dinge herangebracht, mit denen es dann liebevoll umgehen kann oder soll.

Eines Tages ist es für das Kind selbstverständlich, dass es mit diesen Dingen auch in unserem Sinne liebevoll und sorgsam spielt.

Unsere Wertschätzung übertragen wir auf unsere Kinder, nicht umgekehrt!

In unserem Sinne heißt, vernünftig, nach der Erwachsenenvernunft, in einem Buch zu blättern, vernünftig mit der Puppe und der Eisenbahn oder sonstigen Dingen umzugehen.

Dabei müssen wir aber die Kindervernunft berücksichtigen, sonst ist das Kind überfordert oder es wird sogar falsch bestraft.

Viele Eltern oder Erwachsene reden von Vernunft und wissen gar nicht, was es wirklich bedeutet.

Sie meinen im Allgemeinen ihre Ordnung, die sie für richtig halten oder von ihren Erziehern übernommen haben.

Dabei strebt jedes Kind sein eigenes Erwachsensein an!

Dabei strebt jedes Kind seine eigene Vernunft an!

(Peter gab mir folgende Informationen zum Thema Vernunft:

Alles was für mich richtig, vernünftig und gesund ist, bestimmen mein Mittelpunktsdenken, mein Gerechtigkeitssinn, mein Bewertungssystem und mein Wertschätzungssystem, also meine neu geeichte "Goldwaage".

Vernunft hat auch immer mit einem Vorteil für mich zu tun.

Wenn es für mich gesund und von Vorteil ist, kann es auch für andere ein Vorteil sein.

Es löst bei mir und bei ihnen meistens Freude aus.

Was ist meine Vernunft?

Was ist für mich vernünftig?

Was für mich richtig und gesund ist, ist auch vernünftig.

Was für mich eine richtige Denkungsweise ist, ist auch vernünftig.

Was für mich eine richtige Handlungsweise ist, ist auch vernünftig.

Was für mich gerecht ist, ist auch für mich vernünftig.

Was für mich von Vorteil ist, ist für mich vernünftig und kann für andere von Vorteil oder auch vernünftig sein, muss es aber nicht.

Die eigene Vernunft hat immer mit dem eigenen Vorteilen zu tun, muss aber nicht für andere von Vorteil oder vernünftig sein.

Manchmal ist es ein Vorteil, nicht ganz die Wahrheit zu sagen.

Will ich einen Freund schützen oder vor Schaden bewahren, muss ich bereit sein die Unwahrheit zu sagen.

Es ist eine Pflicht, aber auch mein Recht, für ihn zu lügen.

Betrachte ich mich als meinen Freund, muss ich auch für mich manchmal lügen.

(Notlügen, die Wahrheit verschweigen, sind auch Lügen).

Nochmal: Ich habe nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht mich als Freund zu schützen. Wenn der Schutz für mich oder einen anderen Freund, damit ich nicht zu schaden komme, es notwendig macht, erlaube ich es mir, mich zu schützen.

Dann erlaube ich mir eine Notwendigkeitslüge (Schutzbehauptung.)

Die Vernunft hat wenig oder gar nichts mit der Ehrlichkeit nach außen oder mit der äußeren Wahrheit zu tun.

Sondern nur damit, was für einen Menschen richtig und gesund erscheint.

Mein Gerechtigkeitssinn bestimmt darüber, was für mich richtig, gesund und vernünftig ist.

Vernunft ist somit die eigene Gerechtigkeit und das ausgewogene eigene Mittelpunktsdenken.

Hörigkeitsdenken ist falsches Mittelpunktsdenken.)

Doch wieder zurück.

Von den seelisch-geistigen Grundbedürfnissen brauchen wir unbedingt:

1.) Anerkennung

2.) Liebe = Freude

3.) Harmonie

4.) Geborgenheit

und das Ganze erreichen wir über die

5.) Selbstverwirklichung.

Die Selbstverwirklichung gehört unbedingt dazu, weil jeder etwas eigenes im Kopf hat. Jeder möchte sich ja selbst verwirklichen.

In der ersten Zeit, in den ersten Lebensjahren wird für jeden Menschen der Grundstein dafür gelegt, die Grundbedürfnisse seelisch-geistiger Natur erst einmal zu verspüren.

Es werden Erfahrungen in dem Kind geprägt.

Mit diesen Erfahrungen macht das Kind Handlungen, die seinen richtigen Realitätssinn ausprägen sollen.

Dieser Realitätssinn ist dann wiederum seine gemachte Erfahrung, aber auch seine Wahrheit.

Macht dieses Kind vernünftige Erfahrungen, wird es weniger krank werden.

"Eltern, Erzieher werdet euch dieser Verantwortung bewusst!"

Wenn dem Kind die richtige Anerkennung gegeben wurde, dann wird das Kind später auch in der Lage sein, richtige Anerkennung und Liebe abgeben zu können.

Zuerst sich selbst, dann auch anderen Menschen, Tieren und Pflanzen.

Welches die richtige Anerkennung und Liebe ist, kann ich Ihnen nicht sagen.

Das entscheidet jeder Mensch für sich selbst. Zumindest sollte er es dürfen.

Aber es sei von mir noch einmal so viel dazu gesagt:

Haben Sie ihr Kind lieb, ist es erwünscht, werden Sie sicherlich alles richtig machen!

Was das Kind später mit dieser Erziehung macht, liegt nicht mehr in Ihrer Verantwortung.

Es reicht, wenn Sie sich sagen können:

"So wie ich mein Kind erzogen habe, wollte ich es auch erziehen und damit bin ich zufrieden".

Liebende Eltern geben immer das Beste für ihr Kind.

Hören Sie auf Ihren Gerechtigkeitssinn!

Hören Sie auf Ihre innere Stimme. Vertrauen Sie sich!

Wenn dem Kind die richtige Liebe entgegengebracht wurde, dann ist dieses Kind in der Lage, später auch richtige Liebe und Anerkennung nach eigenen Vorstellungen sich und anderen zu geben.

Durfte dieses Kind sein Freudenkonto auffüllen, wird es Freude abgeben können.

Wenn dem Kind genügend Harmonie vermittelt und Geborgenheit gegeben wurde, dann ist dieses Kind auch in der Lage, über die eigene Selbstverwirklichung, Harmonie und Geborgenheit sich und anderen zu geben.

Deshalb lautet die Antwort auf die Frage, wie bekomme ich meine seelischen Grundbedürfnisse befriedigt:

Indem ich sie zuerst mir gebe, später anderen Menschen gebe, in der Hoffnung, sie von ihnen richtig zurückzubekommen.

Wie Sie erkennen können, ist suchtkrank zu werden nicht schwer.

Wenn sich jeder Mensch an der Abgabe von Anerkennung, Liebe, Geborgenheit und Harmonie beteiligt, dann muss auch ich zwangsläufig diese seelischen Grundbedürfnisse befriedigt bekommen.

Ich muss nur richtig aufpassen, ob etwas ehrlich für mich dabei ist.

Selbstverständlich habe ich keinen Anspruch darauf, wenn ich jetzt Anerkennung abgebe, dass ich sofort Anerkennung wieder bekomme.

Wünschen kann ich es mir aber.

Die zurückkommende Anerkennung auf meine Abgabe lässt manchmal lange auf sich warten. Geduld und das Aufpassen muss jeder selbst erlernen.

Hier kann ganz einfach das Prinzip des Schenkens angewandt werden, das ich einmal kurz so definiere:

Ich schenke etwas, um zunächst mir selbst drei Freuden zu machen.

Ich suche das Geschenk für eine Person aus.

Ich freue mich über dieses Geschenk, kaufe es oder stelle es selbst her und habe meine Freude über dieses Geschenk.

Es ist meine Vorfreude.

Und dann, wenn ich denke, es ist fertig, es ist eingepackt, es ist richtig hergerichtet, dann gebe ich es ab.

Ich biete also mit dieser Geste einem anderen Menschen an: freue dich genauso darüber, wie ich es tue.

Wenn derjenige sich darüber nicht freut, ist das sein Problem.

Meine Freuden hatte ich. Selbstverständlich bin ich auch ein wenig traurig, wenn ich sehe, mein Geschenk kommt nicht an.

Festgestellt habe ich, dass ich einem geliebten Menschen das schenke, was ich auch gerne hätte, aber es für mich zu kaufen zu teuer wäre.

Wenn es Ihnen auch so geht, teilen Sie dieses herzliche, aber auch unangenehme Gefühl mit mir. "Danke."

Es geht noch weiter, denn fünf Freuden kann ich durch Geben erreichen.

Wenn ich jetzt sehe, dass der Beschenkte sich darüber freut, dann bekomme ich von ihm Anerkennung und Liebe zurück.

Diese Freude kann erstens Aufrichtig und ehrlich sein, dann bin ich über das mir entgegengebrachte Geschenk (Anerkennung und Liebe) zufrieden und dankbar. Zweitens kann die Freude maskenhaft sein, gekünstelt.

Wenn ich das verspüre, löst es in mir ein gewisses Unbehagen aus, aber keine große Enttäuschung, weil ich die Hoffnung hatte, mein Geschenk kommt an.

Da das nicht der Fall war, und ich nur Hoffnung hatte, kann ich also nur klein enttäuscht sein und bin es auch meistens nur.

Eine Erwartung, dass der Beschenkte sich darüber freut, hatte ich nicht.

Erwartungen sind immer einklagbar und gehören in das Geschäftsleben.

Kann ich Anerkennung und Liebe einklagen? "Nein."

Das sind meine Überlegungen zum Grundprinzip des Schenkens.

Leider, muss ich sagen, wird das Schenken heute meistens anders gesehen.

Es wird geschenkt, um etwas wiederzubekommen.

Das ist Unsinn, denn dadurch schaukeln sich die Geschenke hoch.

Die Geschenke werden immer kostbarer, immer pompöser, bis nachher keiner mehr mithalten kann. Sie erreichen dann eine Größenordnung, die schon nichts mehr mit einer liebevollen Geste zu tun hat, sondern eher mit einer starken Verpflichtung.

Der Wertschätzungsverlust wird dadurch gefördert.

Beim Fest der Liebe, Weihnachten, halte ich Geschenke für total überflüssig.

Es gibt an so einem Tage bessere Anlässe, sich zu freuen!

Ich persönlich bin der Meinung, es kommt nicht so sehr darauf an, was man schenkt, sondern wie man es schenkt.

Eine Kleinigkeit, die von Herzen kommt, ist mir allemal lieber, als ein lieblos gekauftes teures Geschenk.

Als Kind schon und als Erwachsener freue ich mich am meisten über einen "bunten Teller". Deshalb schenke ich am liebsten bunte, süße Teller.

"Freundschaft kann man sich nicht erkaufen,

            Freundschaft muss wachsen."

"Auch Freundschaft zu den eigenen Kindern muss wachsen."

"Freundschaft bekommen wir geschenkt."

Ich glaube auch nicht daran, dass man sich gerade zu Weihnachten mit einem Geschenk einen Freund kaufen kann.

Nehmen Sie sich einmal die Zeit, darüber nachzudenken.

Bei der Erfüllung der seelischen Grundbedürfnisse ziehe ich jetzt auch weiterhin einfach mal dieses Prinzip des Schenkens heran.

Wie Sie schon lesen konnte, mache ich mir und anderen damit Freude.

Um diese Freude nicht zu trüben, sollte immer ehrlich oder gar nicht geschenkt werden.

Ich gebe ab, weil ich mich darüber freue.

Ich gebe ab, weil ich mir selbst durch ein Geschenk für andere mindestens drei Freuden machen kann.

Begnüge ich mich damit, kann mir keiner diese Freuden nehmen.

Erstens, die Freude an der richtigen Idee.

Zweitens, am Kauf oder der Herstellung, sowie die Freude an der Verpackung und drittens, die Freude, wenn ich es verschenke (Vorfreude) .

Wenn sich der Beschenkte auch noch ehrlich freut, habe ich schon die vierte Freude.

Sollte ich dann noch Anerkennung und Liebe wiederbekommen, ist das in Ordnung, ich erwarte es aber nicht. Ich hoffe es nur ein wenig Anerkennung und Liebe sind aber schon bei der vierten Freude dabei.

Geht der Beschenkte sorgsam mit dem Geschenk um, kann ich die fünfte Freude auch noch irgendwann bekommen.

Ich sollte mich nur davor hüten, eine Gebrauchsanweisung mit abzugeben, wo das Geschenk zu platzieren sei, oder wie der Beschenkte damit umzugehen hat.

Diese Art der Gebrauchsanweisung schmälert meine Freuden, weil der Beschenkte sicherlich weiß, was er mit dem Geschenk von mir macht.

Wie ich schon vorhin sagte; wenn jeder Mensch diese seelischen Grundbedürfnisse abgibt, dann bekomme ich, wenn ich aufpasse, auch etwas ab.

Ich behaupte einfach nochmal, dass das Streben eines Menschen nur in eine Richtung geht. Er macht alles nur aus einem einzigen Grund: der Zufriedenheit wegen.

Dabei erfüllt er gleichzeitig seinen Auftrag in diesem Leben: das Beste aus seinem Leben zu machen.

Was machen wir nicht alles der Anerkennung wegen!

Was machen wir nicht alles, damit wie Liebe bekommen!

Wir arbeiten, wir schaffen, wir strengen uns an im Beruf oder in der Freizeit, wir bemühen uns um unseren Partner, wir gehen Wahnsinnsverpflichtungen ein, nur der Liebe oder Anerkennung wegen oder um ein Stückchen der Harmonie und Geborgenheit abzubekommen.

Gebe ich, werde ich bekommen.

Aber ohne die richtige Anerkennung, die richtige Liebe ist eine Harmonie und Geborgenheit nicht möglich.

Diese aber kann ich mir selbst am richtigsten geben.

Ich bin aber auch auf das, was ich von anderen bekomme, angewiesen.

Diese Anstrengungen machen wir selbstverständlich über unsere Selbstverwirklichung

Wir können uns aber nur richtig verwirklichen, wenn wir uns kennen.

Somit müssen wir alles tun, um uns selbst erst einmal richtig kennenzulernen.

Wir müssen unsere Bedürfnisse kennen.

Wenn ich nicht weiß: "wer" ich bin, "wie" ich bin, "was" ich bin,

wie will ich dann richtig mit mir umgehen?

Was wollen wir eigentlich?

Was macht uns zufrieden?

Was ist für mich gerecht, richtig und gesund?

Wir müssen uns ausprobieren, wir müssen Erfahrungen sammeln.

Wir müssen eine gewisse Erziehung genossen haben und davon können wir einiges, aber nicht alles ableiten.

Wir brauchen selbstverständlich mit der Erziehung unserer Eltern, unserer Pflegeeltern, unserer Geschwister nicht einverstanden sein, aber sie werden uns trotzdem ein wenig prägen.

Wichtig dabei ist, dass wir dabei zusätzliche eigene Vorstellungen entwickeln.

Unsere eigene Kreativität ist gefragt.

Es ist aber auch gefragt, dass unsere Persönlichkeiten, aus denen wir in unserer Gesamtheit bestehen (im Dokument beschrieben), sich verstehen und keinen Krieg untereinander beginnen, sondern in Harmonie miteinander leben.

Wir stellen uns vor Zufriedenheit zu erlangen und sind dadurch auf dem besten Wege zur Zufriedenheit, weil:

Jede Vorstellung in uns den Anspruch hat, sich zu verwirklichen.

Von der Grundstruktur sind die Bedürfnisse aller Menschen gleich.

Wie es aber bei jedem Einzelnen aussieht, das ist von Individuum zu Individuum verschieden.

Der eine mag gern Schlagsahne, der andere mag gern Eisbein.

Der eine betreibt gern Sport, der andere liest gern.

Der eine Mensch hat das Bedürfnis auf einen Berg zu steigen, der andere legt sich lieber den ganzen Tag an den Strand und faulenzt.

Der eine fühlt sich dazu berufen Arzt zu werden, der nächste wird Kaufmann.

Leider wird heute nicht derjenige Arzt, der sich dazu berufen fühlt, sondern derjenige, der den dazu benötigten Numerus Clausus schafft.

Leider sage ich auch deshalb, weil ein Arzt in der heutigen Zeit leider auch noch ein guter "Geschäftsmann" sein muss.

Menschlichkeit unter Ärzten war lange Zeit nicht gefragt, ist es aber wieder!

Da zeigt es sich welche "Neigungen zu" und "Neigungen gegen" wir in uns haben.

Es zeigt sich aber auch, welche Möglichkeiten wir tatsächlich haben.

Was uns sympathisch oder unsympathisch ist, das ist nicht immer zu verwirklichen.

Diese Neigungen sind aber zu fördern und nicht zu vernachlässigen.

Eine genaue Zielsetzung sollte jeder Mensch haben, egal in welchen Bereichen!

Seine eigenen Neigungen erst einmal kennenzulernen, sollte ein ehrliches Anliegen aller verantwortlichen Menschen sein.

Dazu zähle ich zuerst mich, weil ich bei meiner "Haustür" anfange, dann

            die Eltern,

            die Erzieher,

            die Lehrer,

            die Großeltern,

            die Freunde,

            die Politiker,

            die Chefs

            und auch alle anderen Menschen.

Aber die von mir gesondert erwähnten sollten sich mal Gedanken darüber machen, warum ich gerade sie herausgehoben habe!

Es geht um die Macht, die sie haben.

Sie tragen nach meiner Meinung große Verantwortung und könnten viele Erziehungsfehler machen.

Diese kommen dann zu den schon vorhandenen Verständigungsschwierigkeiten hinzu und eine Suchtkrankheit ist die Folge.

Eindeutig Erziehungsfehler.

Nur wenn sie ehrlich mit uns umgehen, trauen wir uns auch über unsere Neigungen zu sprechen.

Gehen sie unehrlich mit uns um, zwingen sie uns vor lauter Angst auch zu lügen.

Wo soll das hinführen?

Viele Chefs denken:

Sind meine Leute gesund, sind sie zu fördern.

Sind sie krank, sind sie behandlungsbedürftig.

Sind sie suchtkrank, muss ich zusehen, dass ich sie schnell loswerde.

Verzeihen Sie mir, dass ich diese Selbsterfahrung erwähne, aber ich möchte auch in diesem Punkt ehrlich sein.

Der Makel, suchtkrank zu sein, muss abgeschafft werden.

Wenn uns etwas sympathisch ist, dann werden wir selbstverständlich unsere Anstrengungen über die Selbstverwirklichung in diese Richtung lenken und nicht das Gegenteil wollen.

Manchmal müssen wir auch zu unserem Glück gezwungen werden.

Gehen unsere Erzieher ehrlich und gerecht mit uns um, fällt uns manches leichter, aber bei aller Liebe kann uns Disziplin nicht erspart bleiben.

Wir bekommen durch intensives Üben, durch intensives Training Geschmack an einer Sache, so dass unsere verborgene "Neigung zu" durch Training, durch Übung zum Ausbruch, zum Tragen kommen kann.

Das heißt mit anderen Worten, wir sind durchaus in der Lage, uns um unsere Dinge zu kümmern und auch Interesse daran zu finden.

Selbst dann, wenn wir es irgendwann einmal abgelehnt haben.

Wir müssen nur die richtigen Erfahrungen mit diesen Dingen machen und eine gewisse Zeit lang damit üben, dann kann es uns sympathisch werden, das heißt wir haben es ein wenig lieb. Es wird uns Freude oder Hoffnung geben.

Es muss uns ein wenig Freude machen, über diese Tätigkeit muss uns Liebe und Anerkennung gegeben werden, dann machen wir diese Tätigkeit umso freudiger.

Wenn unsere Anstrengungen, mögen sie noch so groß sein, von Erfolg gekrönt sind, dann bekommen wir im Laufe der Zeit immer mehr Freude daran, und wir werden unsere Anstrengungen in diese Richtung wie von selbst üben und verstärken.

Die Selbstdisziplin steigt.

Nicht jeder kann sich seinen Beruf aussuchen.

Derjenige, der zum Beispiel gern Goldschmied werden möchte, darf es nicht, sondern muss Kellner lernen.

Warum? Weil er zu Hause die Gaststätte oder das Hotel übernehmen soll.

Er muss also vom Fach sein.

Was macht das Kind, der Jugendliche mit seinen heimlichen Bedürfnissen?

Er darf seinen Interessen, seinen Neigungen, die er so verspürt, nicht nachgeben, sondern muss zwangsläufig einen Beruf ergreifen, der ihm nicht so sehr liegt.

Wenn dieser Mensch dazu gezwungen wird, diesen Beruf zu ergreifen, ist er nur halbherzig dabei, und er wird es in diesem Beruf sicherlich auch nicht zur Perfektion bringen.

Das heißt aber auch, er ist innerlich unzufrieden.

Dies ist ein glatter Erziehungsfehler.

Irgendwelche Stimmen haben ihn da vielleicht als "innere Stimme" gewarnt und ihm eingegeben: Werde lieber Goldschmied statt Kellner!

Dass derjenige dann doch Kellner geworden ist und nicht Goldschmied, ist nur so zu verstehen, dass die Eltern so viel Macht über das Kind hatten und das Kind über das eigene Leben nicht frei entscheiden konnte.

Dies ist Zwang von außen und Zwang ist Sucht und Sucht ist Abhängigkeit, und aus dieser zwanghaften Abhängigkeit kann im Laufe der Zeit eine Krankheit entstehen.

Diese heißt immer Suchtkrankheit.

So wird aus einem Erziehungsfehler eine Suchtkrankheit.

Diesen Zwang, diese Sucht, diese Abhängigkeit bezeichnet keiner als Krankheit oder krankhaftes Verhalten.

Warum nicht?

Warum wird dieser Zwang nicht als eindeutiger Erziehungsfehler bezeichnet?

Ich bezeichne es so! Macht es Sie nachdenklich?

Ist unsere Gesellschaft nicht doch krank?

Ich behaupte eindeutig "JA"!

Sie wissen, dass aus suchtkrankem Verhalten eine Suchtkrankheit entsteht.

In der heutigen Zeit muss jemand zwangsläufig einen Beruf erlernen, um überhaupt einen Job zu haben, um eine Ausbildung zu haben.

Aber wenn das Kind, der Jugendliche, der heranwachsende Erwachsene nicht mit ganzem Herzen bei der Sache ist, wird er es in diesem Beruf, den er ergreifen musste, auch nicht weit bringen.

Können wir dann ihm diese Schuld anlasten?

Ich sage auch da: "Nein".

Sicherlich kann ihm dieser Beruf auch eines Tages ein wenig Spaß machen, denn durch Übung, durch Training, durch Anerkennung der eigenen Arbeit und Leistung steigert sich ja das Wohlbefinden.

Im Innersten verspürt derjenige aber:

Ich hätte man lieber Kranführer oder sonst was werden sollen.

Dass diese Wege nicht jedem offen stehen, ist heute leider klar.

Ist es tatsächlich so klar, oder stimmen unsere Strukturen schon lange nicht mehr?

Haben Verantwortliche versagt?

Wird die Unzufriedenheit absichtlich geschürt?

Denken Sie auch bitte daran, Spaß ist Freude auf Kosten anderer.

Das Kind ist inzwischen erwachsen, es ist über 20 Jahre, hat eine abgeschlossene Lehre, versucht mit beiden Beinen im Leben zu stehen, versucht wiederum Anerkennung und Liebe zu bekommen, weil es ihm so beigebracht wurde.

Dieser Mensch steckt gerade in der Pubertät, oder sie ist fast schon abgeschlossen und eine neue Anspruchshaltung taucht auf, die Neigung zur körperlichen Vereinigung, also eine Form von Liebe, einschließlich des Fortpflanzungstriebs.

(Forschungen ergaben, dass die Pubertät bis 18 noch lange nicht abgeschlossen ist, sondern durchschnittlich erst im 25. Lebensjahr.)

Also wieder so ein Zwang, der etwas mit Sucht, mit Abhängigkeit zu tun hat.

Ist diese Sucht deshalb gleich krankhaft?

Mit Sicherheit "Nein".

Es sind die Hormone.

Das andere oder eigene Geschlecht wird plötzlich interessant, eine andere Liebe als Geschwisterliebe oder Elternliebe wächst in uns heran.

Wächst sie nach unseren allgemeingültigen, richtigen Maßstäben normal aus, wird derjenige nicht auffällig.

Fällt er aber aus der Norm, was macht er dann?

Soll er sich krank fühlen?

Soll er sich jemandem anvertrauen?

Soll er seine Neigungen verheimlichen?

Wieviel negative Erfahrungen hat er damit schon gemacht oder muss er machen?

Soll er darüber schweigen?

Soll er es sich entwickeln lassen?

Was soll er mit diesen Gedanken und Gefühlen machen?

Was ist, wenn er sich zum selben Geschlecht hingezogen fühlt?

Wer kann ihm bei dieser Gesellschaftsordnung richtig helfen?

Findet er durch "Zufall" zu seinen richtigen Neigungen und den Mut, sich dieser Neigung zu stellen und diese dann auch zu leben?

Danach richten sich dann seine weiteren Verhaltensweisen aus.

Ist er mutig genug, seine Neigungen zu leben, richtig ja zu ihnen zu sagen?

Es wird immer wieder neu von ihm überdacht.

Wie bekomme ich die richtige Liebe?

Wie bekomme ich die richtige Anerkennung?

Wie lebe ich meine Sexualität richtig aus?

Wer kann mir richtig dabei helfen?

Ist es verboten oder erlaubt?

Weil das Verlangen nach dieser Liebe so groß ist und wenn derjenige in seiner Kindheit erfahren hat:

Gib Liebe ab, dann bekommst du Liebe.

Dann wird er selbstverständlich diesen Weg gehen.

Hat er nicht gelernt, sich die richtige Liebe und Anerkennung selbst zu geben, wird er immer einen Fehlbedarf verspüren, denn andere können ihm nur einen gewissen Teil seiner Grundbedürfnisse erfüllen.

Dann ist er in diesem Alter bestimmt schon hörigkeitskrank und keiner bemerkt es richtig.

Wenn er eine Erziehung hatte, die aus Forderungen bestanden hat, dann ist dieser Mensch nicht in der Lage und auch nicht bereit Liebe abzugeben, sondern er ist eher dazu geneigt Liebe zu fordern, zu verlangen.

Auch das ist ein Erziehungsfehler.

Vielleicht hat dieses Kind, dieser Jugendliche schon zu viel Lob bekommen:

Du siehst gut aus, du siehst toll aus, du bist hübsch usw.

Dem Mädchen wurde gesagt: "Du kannst jeden Mann haben."

Dem Jungen wurde gesagt: "Du kannst jede Frau haben."

Auch das sind Erziehungsfehler.

Wenn sie sich so ausprobieren und es nicht wie gefordert oder erwartet klappt, sind sie sehr enttäuscht und verstehen die Welt nicht mehr.

Sie verstehen sich nicht mehr, sie verstehen gar nichts mehr.

Somit haben sie Verständigungsschwierigkeiten mit sich selbst und anderen, leiden unter den Erziehungsfehlern und der bereits manifesten Hörigkeit.

Sie erhöhen ihre Anstrengungen in der vorgegebenen Richtung, um doch noch zum Erfolg, zur Freude zu kommen, und wenn das auch nicht funktioniert, sind sie geschockt, frustriert oder tief enttäuscht.

Diese Kinder, diese Jugendlichen werden andere Vorstellungen haben als die Kinder, die nicht mit so viel Lob über ihr Aussehen, über ihre Kleidung, über ihre Geburt erzogen wurden.

Eltern und Erzieher haben es schon ganz schön schwer, oder?

Erziehungsfehler bleiben da nicht aus.

Deshalb tragen Eltern auch an diesen Erziehungsfehlern keine Schuld, weil sie es ja nur gut mit ihren Kindern meinen.

Die Kinder, die mit Lob überschüttet wurden, neigen eher dazu eine hohe Anspruchshaltung zu haben.

Sie erwarten einfach, dass man sie so liebt und anerkennt wie sie sind.

Ist das nicht so, sind sie sehr enttäuscht, weil sie Liebe erwartet haben.

Sie erwarten einfach, dass sie von der Person her, schon wenn sie einen Raum betreten, anerkannt und geachtet werden.

Dabei gehört eine Erwartung nur in das Geschäftsleben.

Zu diesen Kindern sagen wir, es sind verzogene Kinder.

Dabei können diese Kinder gar nichts dafür.

Es sind eindeutig Erziehungsfehler der Erwachsenen.

Wenn das nicht so ist, sie nicht richtig geachtet oder beachtet werden, versuchen sie sich Liebe zu erkaufen oder zu erzwingen.

Da fallen jedem Einzelnen die unterschiedlichsten Tricks ein, wie man so etwas machen kann.

Beispiele dafür sind:

Liebe und Anerkennung mit Geld zu bezahlen.

Oder Liebe mit zu viel Aufwand, mit viel Arbeit, mit viel Fürsorge und mit vielen Gefälligkeiten und Hilfsbereitschaft zu erkaufen.

Also eine Wahnsinnsanstrengung, die letztendlich doch nicht zufrieden macht!

Denn die richtige Zufriedenheit können wir uns nur selbst geben.

Eine andere Zufriedenheit stellt sich ein, wenn uns Wünsche erfüllt werden.

Zufriedenheit, Anerkennung und Liebe nur durch andere zu bekommen, zwingt uns dazu, uns zu vernachlässigen, und das ist höriges Verhalten und dieses ist wiederum in unserer Gesellschaft ganz normal.

Also wird krankhaftes Verhalten in unserer Gesellschaft nicht nur geduldet, sondern es ist normal, weil es fast alle machen und alle erwarten, dass sie durch andere zufrieden werden.

Vernachlässigen wir uns aber dabei zu sehr, ist es krankhaftes, höriges Verhalten und das führt immer irgendwann zur Krankheit "Hörigkeit".

Gerade in der Pubertät ist dieser Anspruch auf Liebe und Anerkennung recht groß.

Obwohl dieser Zwang nach Liebe kein Anspruch ist, sagen wir aber umgangssprachlich: "Ich habe einen Anspruch auf Liebe".

Somit ist unsere Umgangssprache total falsch und wird falsch verstanden.

Das erhöht unsere Verständigungsschwierigkeiten und die Möglichkeit krank zu werden.

So macht uns die normale Sprache krank, weil sie sehr ungenau ist.

Kinder, Jugendliche und auch ältere Menschen hoffen aber auf Genauigkeit.

Auf genaue, glaubwürdige Aussagen eines Freundes, eines Lehrers, eines Arztes, eines Politikers, eines Ehepartners.

Wie soll das gehen, wenn unsere Umgangssprache falsch, das heißt ungenau ist?

Ich benutze deshalb das Wort "Anspruch", weil diese aufkommenden Sexualgefühle sich anfangs so darstellen.

Es wird als Anspruch oder Begierde empfunden.

Sie sind trotzdem falsch, es sind falsche Empfindungen.

Weil so falsch empfunden wird, wird falsch gedacht, falsch gesprochen, falsch gehandelt.

Eine Suchtkrankheit hat sich eingeschlichen.

Eine Suchtkrankheit muss die Folge sein.

Deshalb ist unsere Gesellschaft suchtkrank, das heißt zumindest hörigkeitskank.

Wir haben ein Recht auf Liebe oder Anerkennung, aber keinen Anspruch darauf.

Diesen Anspruch können wir, wenn überhaupt, nur bei uns selbst einklagen.

Weil der Jugendliche auch so offen, so frei ist, weil der Jugendliche auch von dem Entdeckerdrang getrieben wird und einfach meint, er habe Anspruch auf das Leben und die Liebe, hat er oder sie dieses falsche Gefühl.

Hormone, an die wir uns erst gewöhnen müssen, sind in unser Leben getreten und verändern das Denken und Handeln.

Ordnung in uns zu schaffen, ist unsere Aufgabe, die wir als Pflicht betrachten müssen.

Dabei können uns wiederum erfahrene Erwachsene helfen.

Aber wenn sie selbst falsch gedacht und gehandelt haben, wie wollen sie uns da richtig helfen?

Kann ein Kranker einem anderen, der dabei ist krank zu werden, helfen? Nein!

Deshalb drücken sich viele Erwachsene vor Antworten, weil sie sich selbst nicht richtig helfen konnten oder selbst nie die richtige Hilfe erfahren haben.

Sie sagen einfach: Da musst du durch, oder sonst irgendetwas Hilfloses.

Erst die späteren eigenen, bitteren Erfahrungen werden dem Jugendlichen, dem späteren Erwachsenen zeigen, was es mit dem "Anspruch haben" so auf sich hat.

Diese Anspruchshaltung werde ich, der Peter, in einem eigenen Kapitel nochmals besprechen.

Vorab möchte ich schon einmal sagen, für mich ist "einen Anspruch zu haben" eine Forderung, und eine Forderung ist eine einklagbare Sache (und das gehört ins Geschäftsleben, ins Berufsleben.)

Ich gehe davon aus, dass wir lieber Hoffnung oder Wünsche haben sollten.

Dann sind die Enttäuschungen nicht so groß, wenn die Wünsche nicht erfüllt werden.

In den ersten Lebensjahren müssen leider große Enttäuschungen vorhanden sein, sonst kann sich kein richtiger Realitätssinn ausprägen.

Wir Menschen lernen und begreifen nur richtig über Schmerzen.

Auch große Freude macht inneren Druck, das heißt Schmerzen.

Mit Freude zu lernen macht selbstverständlich viel mehr Freude.

Deshalb gehört auch in den ersten Lebensjahren diese Forderung nach Freude zum normalen Leben dazu.

Trotzdem gibt es hierzu eine riesengroße Hilflosigkeit in der Bevölkerung und führt zur Suchtkrankheit. So gesehen ist eine Suchtkrankheit zu haben etwas Normales, weil es sich aus der "Normalität" entwickelt hat.

Das Streben eines jeden Menschen ist die Zufriedenheit zu erreichen.

Dieses geht aber nur über ehrliche Freude, die festgehalten werden kann.

Forderungen der Kinder in die Erziehung einzubauen sind Erziehungsfehler.

Das scheint ein Widerspruch zu sein, ist es aber bei genauerer Betrachtungsweise nicht.

Eltern haben zwar die Versorgungspflicht, und wenn sie es gut mit ihrem Kind meinen, werden auch liebevoll ihre Wünsche erfüllt, aber nicht alle.

Denn das wäre wieder ein Erziehungsfehler.

Wünsche zu haben ist und bleibt ein normales Verhalten.

Es entspricht genau unseren Grundbedürfnissen.

Doch es muss heißen: Ich wünsche mir, dass meine Grundbedürfnisse erfüllt werden.

Aber ich habe keinen Anspruch darauf. Dafür bin ich später selbst verantwortlich.

Die Kinder, die so falsch erzogen werden, klagen fast alles ein.

So sind leider die meisten Kinder erzogen worden.

Deshalb ist es wiederum normal hörigkeitskrank zu sein!

Leider wird diese Krankheit als solche nicht rechtzeitig erkannt.

Leider sage ich auch deshalb, weil viele Eltern die Kinder von sich abhängig machen wollen, und das ist ein schwerer Erziehungsfehler.

Diese Kinder haben zwar Anspruch auf Essen, auf Trinken, auf Schlafen usw.

Erst im Laufe der Zeit wird sich diese Anspruchshaltung verschieben, die auch nachher, wenn sie nicht sofort erfüllt wird, große Enttäuschungen in sich birgt.

Diese Enttäuschungen sind seelische Schmerzen, die wir körperlich nachempfinden werden.

So lernt das Kind über Schmerzen, sich irgendwann selbst zu versorgen.

Gibt dieses Kind seine Erziehung und gemachten Fehler weiter, wird es Erziehungsfehler und die Anleitung zur Suchtkrankheit - der Hörigkeit weitergeben.

Als Beispiel für seelische Schmerzen nenne ich immer Liebeskummer.

Die Seele tut weh, der Körper tut weh. Selbstmitleid entsteht.

Eine Liebe geht zu Bruch, eine Jugendliebe, eine Kinderliebe.

Das ist ein seelisch-geistiger Schmerz mit körperlichen Auswirkungen.

Dieser seelisch-geistige Schmerz (das Geistige, das Gehirn) wiederum ist unbedingt erforderlich, damit sich eine gewisse Realität ausprägt, die für das Kind nur gesund sein kann.

Also brauchen wir nicht nur einen körperlichen Schmerz, sondern auch einen seelisch-geistigen Schmerz zur Ausbildung unseres Realitätssinns, damit wir unsere Grenzen und unsere Möglichkeiten, die wir haben, richtig kennenlernen.

Die Chance, dabei hörigkeitskrank zu werden, ist trotzdem sehr groß.

Leider ist unsere Erziehung in vielen Fällen falsch.

Deshalb wird sich ein falscher Realitätssinn ausbilden.

Wenn vorhandene Informationen falsch sind, werden diese so weitergegeben.

Nach diesen Grenzen, die uns durch unsere Erziehung aufgezeigt werden, richten wir dann unser weiteres Vorgehen aus und streben nach Anerkennung, nach Liebe, nach Geborgenheit, nach Harmonie, also unsere seelischen Grundbedürfnisse.

Es sieht in jedem Haushalt, der sich irgendwann neu gründet, anders aus, weil jeder einen anderen Geschmack hat und weil jeder andere Vorstellungen hat, wie und was er gerade schön findet.

Jeder Mensch hat einen eigenständigen Realitätssinn und somit auch eine eigene Wahrheit.

Sucht dieser Mensch einen Gleichgesinnten, hat er es schwer.

Deshalb haben wir die Liebe, die vorübergehend blind macht.

Warum ist es also so schwierig, dass sich zwei Menschen, die sich lieben, durch den Alltag wieder trennen müssen?

Blindheit?

Erziehungsfehler?

Kranke Gesellschaft?

Wenn alle Menschen die gleichen Grundbedürfnisse haben, dürfte es nicht doch schwierig sein:

Suchtkrankheiten zu verhindern!

Hörigkeiten zu verhindern!

Scheidungen zu verhindern!

Leidende Kinder glücklich zu machen!

Kriege zu verhindern!

Wunschdenken ist das keinesfalls.

Wir sind für diese Überlegungen nur noch nicht reif.

Helfen Sie mit, damit wir dazu reif werden. Fangen Sie bei sich an?

Ich rate jedem Hilfesuchenden:

Suche Hilfe und du wirst Hilfe bekommen.

Suche Hilfe und lasse diese ehrlich zu.

Suche Hilfe und lass dir helfen.

Horst/Peter Pakert     Erfahrungen und Erfolge                  1995/2007/19

Eltern, die ihre Kinder mit Sicherheit (im Normalfall) lieb haben, hatten bei dieser Gesellschaftsordnung keine Chance nicht im Bewusstsein krank zu werden.

Deshalb machen schuldlos kranke Menschen, in gutem Glauben, dass sie richtig handeln, ihre Kinder krank.

Eltern müssen ihren Kindern richtig, gerechter und freier helfen dürfen.

Deshalb erst einmal den Eltern geholfen werden.

Bei vielen Kindern konnte die Bewusstseinskrankheit ihrer einmaligen Seele verhindert werden, weil die Eltern eine Therapie für sich zugelassen haben, weil die Eltern für ihre Kinder mitgelernt haben menschlicher und gerechter zu sein.

Die Eltern, die vorher ihre eigenen Kinder nicht richtig verstehen konnten, verstanden plötzlich ihre Kinder, weil sie sich richtiger verstehen konnten.

Das Wissen der Eltern wurde kindgerecht, faktisch so gelassen, aber es wurden den Kindern Worte zu sich, zu ihrer Seele gegeben.

Diese richtig informierten Kinder konnten damit eine Verbindung zu ihrer Seele, zu ihrem Bewusstsein herstellen, damit sie sich zuerst richtiger verstehen konnten.

Das Kind fühlte sich nicht nur verstanden fühlte, sondern das Kind konnte schon im Kindesalter mit sich zufrieden sein.

Das Leben des Kindes begann sich zu verändern.

Das Kind war mit sich, mit seinem Leben, mit seiner Familie, mit seiner Schule usw. zufrieden. Aus dem Kind wurde kein krankes Kind in der Seele - im Bewusstsein.

Das Kind, der später erwachsene Mensch macht sich selbst, seinen Eltern heute noch Freude. Das Kind brauchte bis heute keinen Seelen-Therapeuten.

Liebe Leser, lassen Sie Ihr Kind nicht an seelischer Verarmung leiden.

Schenken Sie Ihrem Kind das Gefühl, dass Sie es verstehen!

Lassen Sie nicht zu, dass Ihr Kind durch "Zufall" seinen Weg findet!

Wer kennt sein Kind besser als die eigenen Eltern?!

Wer hat einen besseren Zugang als die Eltern?

Hören Sie auf mit falscher Rücksichtnahme aus falsch verstandener Kinderliebe!

Ich kenne nur wenige Eltern, die es nicht gut mit Ihrem Kind meinen.

Schenken Sie Ihrem Kind ein offenes Ohr.

Dann werden Sie verstehen lernen, weil Ihr Kind Ihnen die richtige Therapie sagt!

Sie werden dafür unwahrscheinlich reich durch Ihr Kind beschenkt.

Denn aus Ihrem Kind wir ein verstehender Erwachsener, der zu seinem Erwachsensein gefunden hat.

Und so wird er dann wiederum seine Kinder erziehen.

Peter sagte mir: Heute wird in der neuen Lebensschule gelehrt, mit der Krankheit aus der eigenen Vergangenheit, sein eigener Seelen-Therapeut zu werden.

Damit hat der geschädigte Mensch genügend zu tun.

Eltern beziehen ihre geliebten Kinder mit ein.

Erwachsene Therapeuten achten umsichtig auf sich, sind großzügig genug Kompromisse mit andern geliebten Menschen zu machen, aber nicht um jeden Preis.

Dafür ist das eigene alte Leben Warnung genug.

Lieber Leser,

hiermit ist der erste Teil des Dokumentes beendet.

Es gibt einen zweiten Teil.

Klicken Sie bitte hier.